Nach AMD und Transmeta sichert nun auch Intel einen Teil seiner neuen Desktop-CPUs auf Hardwarebasis gegen bestimmte Arten von Viren und Würmern, die auf dem Buffer-Overflow-Effekt basieren. Das bei AMD NX-Feature (No Execution) genannte Leistungsmerkmal wird von Intel als EDB-Technologie eingeführt. EDB steht für Execute Disable Bit und benötigt wie die Konkurrenz ein geeignetes Betriebssystem wie verschiedene Linux-Systeme oder Windows XP mit Microsofts Servicepack 2, um seine Funktion zu entfalten. Die Prozessoren, bei denen das EDB-Feature aktiviert ist, sind durch ein J hinter der CPU-Modellnummer gekennzeichnet. Alle neuen 90-nm-Prozessoren der Pentium-4-5xx-Reihe (Sockel T, E0-Version), die neuen Sockel-T-Celerons sowie in Kürze die Nocona-Xeons besitzen dieses Merkmal. Daneben gibt es auch weiterhin die P4-D0-Prozessoren ohne DB (Quelle: PC Direkt, Ausgabe 12/04, Seite 18).
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