Speichertank hat 3,8-Zoll-Display

Epsons Multimedia Storage Viewer P-2000 verfügt über eine 40-GByte-Festplatte, ein 3,8-Zoll-Display und Slots für CF- und SD-Speicherkarten. Ist eine Speicherkarte mit Digitalfotos gefüllt, nimmt sie der P-2000 auf und kopiert die Bilder auf die große Festplatte. So ist sofortiges Weiterfotografieren ohne Zwischenstopp am PC möglich. Auch Ausdrucken ohne Umweg ist mit Direct-Print-kompatiblen Druckern möglich. Die Übertragung der Daten auf den Rechner erfolgt über USB-2.0-Schnittstelle. Über diese ist es auch möglich, Film- und Musikdaten auf den Multimedia Storage Viewer zu übertragen. Dann arbeitet das Gerät als portabler MP3-Player. Die Wiedergabe von Fotos und bewegten Bildern ist dank des Videoausgangs auch auf  TV möglich (Quelle: PC Direkt 4/2005, Seite 18).

440 Euro, Hardware55.de, (0 18 05) 6 55 35 51 00, www.hardware55.de

DVD-Brenner schreibt mit 16-facher Geschwindigkeit

Mit einem neuen Geschwindigkeitsrekord will sich Lite On neue Kunden sichern. Der SOHW 1673S soll DVD-R/+R mit 16facher Geschwindigkeit beschreiben und 8,5 GByte große Dual-Layer-DVD+R9-Medien mit 4fach-Speed brennen. DVD+RW brennt er mit 8facher und DVD-RW mit 6facher Geschwindigkeit. Das 5,25-Zoll-Laufwerk wird per IDE-Kabel angeschlossen und hat 2 MByte Schreibpuffer mit Leerlaufschutz, der das Risiko von Brennabbrüchen drastisch vermindert. Gleichzeitig will Lite On die Vibrationsgeräusche spürbar reduziert haben. Ab Mai soll der Brenner mit einer zweiten Frontblende ausgeliefert werden. Ab Werk liegen dem Drive Power DVD, Nero Express 6 und Nerovision Express bei. Parallel zur IDE-Version soll es in Kürze eine USB-Version namens SOHW-1673SX geben (Quelle: PC Direkt, 04/2005, Seite 15).

70 €, Mix Computer, (018 05) 70 28 70 www.mix-computer.de

MP3-Player hat 60 GByte Speicher

Die neue Travelstar-C4K60-Serie von Hitachi besteht aus 1,8-Zoll-Platten mit 20, 30, 40 und 60 GByte Speicherkapazität und ist für den Einsatz in Handhelds, Media-Jukeboxen oder Subnotebooks vorgesehen. Trotz der geringen Größe bietet die Platte ein 50-Pin-IDE-Interface, ist aber auch mit ZIF-Anschluss erhältlich. Die Festplatte verträgt Erschütterungen von bis zum 500fachen der Erdbeschleunigung im aktiven und 1200fachen im abgeschalteten Zustand. Bei korrektem Einbau soll die Platte so Stürze aus einem Meter Höhe überstehen. Die Geräuschemission wird von Hitachi als vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbar angegeben. Der Stromverbrauch der mit 4200 U/min arbeitenden Platte wurde durch intelligente Elektronik weiter optimiert, was die Akkulaufzeit der Handgeräte erhöhen soll (Quelle: PC Direkt, 04/2005, Seite 15).

Hitachi, www.hgst.com

Neuer Mydoom-Virus verbreitet sich

Die Schädlings-Familie Mydoom hat ein  neues, gefährliches Mitglied: Der Wurm Mydoom.bb verbreitet sich seit  kurzem weltweit per E-Mail. Wie auch frühere Varianten lädt die Malware nach  einer erfolgreichen Infektion einen Backdoor-Trojaner aus dem Internet auf  das System, mit dem der Rechner ferngesteuert werden kann, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Zur starken Verbreitung trägt zudem der Umstand bei, dass Mydoom.bb weitere E-Mail-Adressen nicht nur von befallenen Anwender-PCs sammelt, sondern auch in Suchmaschinen nach 
Opfer-Adressen stöbert.

Der offenbar aus Asien stammende Schädling verschickt sich via E-Mail, die auf eine angeblich nicht zustellbare Post hinweist. Typisch sind Angaben wie “Error”, “Delivery
failed” oder ”Postmaster” in der Betreffzeile. Der tückische Code verbirgt sich in einer angehängten Datei, die Java.exe oder Services.exe heißen kann. Auch andere  Dateiendungen wie *.scr oder *.piftauchen derzeit auf. In allen Fällen installiert sich der Schädling im Windows-System-Verzeichnis
und lädt weitere Dateien aus dem Internetnach. Selbst von PC-Schutzsoftware  geschlossene Ports werden geöffnet, um den Rechner fernzusteuern.

Anwender sollten bei solchen nicht erwarteten  E-Mails, gerade mit Dateianhang, besondere Vorsicht walten lassen. Zusätzlich sollte die Virenschutz-Software auf den neuesten Stand gebracht werden, die großen Hersteller haben ihre DAT-Files
bereits aktualisiert (Quelle: PC Professional, 4/2005).

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