Acrobat-Alternativen gibt es schon ab 20 Euro

Viele Dokumente wie Bewerbungsunterlagen, Firmenpräsentationen oder Handbücher werden mittlerweile im PDF-Format gespeichert und verteilt. Als einfache Alternative zur komplexen und kostenintensiveren Software des Herstellers Adobe, Acrobat 7.0 Pro (ca. 530 Euro), empfehlen sich Programme bereits ab 20 Euro.

Zwar gibt es auch völlig kostenlose Programme und Webservices, diese beinhalten aber meist Werbung und bewältigen anspruchsvollere Aufgaben aber selten zufriedenstellend oder sind von vornherein auf bestimmte Datenmengen (zwei MByte) begrenzt.

Durch insgesamt gute bis sehr gute Ergebnisse zeichneten sich im Test von neun Programmen aber nur drei aus: Testsieger wurde Jaws PDF Partner (115 Euro), dahinter PDF Factory Pro (ebenfalls 115 Euro) sowie PDF Xchange 3 Professional (40 Euro). Im Vergleich mussten umfangreiche Excel- und Word-Testdateien konvertiert werden, ferner Powerpoint-Präsentationen und Postscript-Dateien. Das Fazit zum Testsieger Jaws: Umfassend ausgestattete Suite, bestehend aus PDF-Konverter und PDF-Editor, vielfältige Möglichkeiten zur PDF-Nachbearbeitung und zur Änderung der Grafikauflösung, dazu ein gutes Schriftenmanagement (Quelle: PC Professionell, Ausgabe 08/2005).

Google findet auch geheime Daten

Vertrauliche Daten sollten nicht auf Rechnern mit Internetzugang gespeichert werden. Ist dies nicht möglich, sollten sie zumindest gegen Zugriff von Fremden gesichert werden. Recherchiert man bei der Suchmaschine etwa mit der Eingabe confidential “for internal use only”, wird man mit über 18 000 Fundstellen belohnt: Organigramme, geheime Unternehmensstrategien und Rechenschaftsberichte.

Wichtig ist die Verwendung der Anführungszeichen, damit Google genau nach dieser Wortfolge sucht. Auch im deutschsprachigen Raum wird mit vertraulichen Informationen zu lax umgegangen. Die Google-Suche “nur zum internen Gebrauch” bringt gleich unter den ersten Treffern komplette Adresslisten, Studien und Präsentationen.

Sind ausschließlich Infos im Acrobat-Format interessant, bekommt man von Google mit “nur zum internen Gebrauch” filetype:pdf alle PDF-Dateien gefiltert. Ein wenig Kreativität und diese einfachen Mittel bringen auch Kundenlisten (kunden filetype:xls), Preislisten für Wiederverkäufer (preisliste handel filetype:xls) oder jede Menge vertraulicher Powerpoint-Präsentationen (confidential filetype:ppt) ans Licht. Besonders die Anfrage nach vertraulichen Powerpoint-Präsentationen liefert eine enorme Zahl an Ergebnissen. Über 30 000 Treffer findet die Suchmaschine im Internet. Mit weiteren Begriffen lässt sich das Resultat eingrenzen und konkretisieren (Quelle: PC Professionell 08/2005).

Daten auf Notebooks sind nicht sicher

Wer eigene Daten ständig mobil verfügbar haben möchte, sollte unbedingt die auf dem Laptop gespeicherten Informationen vor Langfingern sichern. Die einfachste Lösung ist ein USB-Stick, auf dem man seine Tabellen, Präsentationen sowie Texte speichert und nur bei Bedarf den Stick mit dem Notebook verbindet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein so genanntes Kensington-Schloss zu nutzen.

Fast alle mobilen Rechner haben einen kleinen Schlitz, an dem sich das Spezialschloss befestigen lässt. Daran wird das Notebook per Drahtschlinge mit etwas Unverrückbarem fest verbunden.

Um die Daten selbst zu sperren, ist größerer Aufwand notwendig: Passwörter für das Bios oder Benutzerkonten überwinden Profis innerhalb weniger Minuten. Spezialprogramme zur Verschlüsselung wie Steganos Safe, Pretty Good Privacy (PGP) oder Virtual Security Drive dagegen leisten ganze Arbeit. Sie legen virtuelle Laufwerke auf dem Rechner an, die sich wie ein Safe nur mit Passwort öffnen lassen. Möglich ist auch, dass USB-Sticks selbst als Schlüssel funktionieren – nur solange der Stick am Rechner ist, sind die Daten lesbar.

Schließlich sind auch biometrische Schutzmechanismen erschwinglich geworden. Ein Fingerprint-Reader, ein Lesegerät für Fingerabdrücke, sorgt dafür, dass nur der Besitzer und ausgewählte Personen Zugriff bekommen. Das Gerät wird per USB mit dem Rechner verbunden – ein Vorteil für alle, die sich keine Passwörter merken können.

Longhorn startet in 15 Sekunden

Computer mit dem  künftigen Microsoft-Betriebssystem Longhorn (voraussichtlich ab Mitte 2006  verfügbar) sollen deutlich schneller starten als mit Windows XP. Ein Longhorn-PC  wird nach maximal 15 Sekunden voll einsatzbereit sein – so Microsoft.

Geplant seien demnach Boot-Zeiten zwischen 10 und 15 Sekunden sowie  Resume-Zeiten von 5 bis 10 Sekunden von der Festplatte beziehungsweise 1 bis 2  Sekunden aus dem Speicher. Dauerhaft zu erreichen sein werden diese  Schnellstarts mit neuen Hybrid-Festplatten, die nicht-flüchtigen Flash-Speicher  integrieren. Denn Boot und Resume können direkt aus dem schnelleren NV-Cache  (nonvolatile Cache) erfolgen, dem nicht-flüchtigen Zwischenspeicher der Festplatte.

Über spezielle Displays will Microsoft “Instant-on”  verwirklichen, die sofortige Einsatzbereitschaft. Die Hilfsanzeigen werden außen  an den Geräten angebracht und machen ausgewählte Funktionen sofort verfügbar wie  E-Mail, Instant Messages, Kalender, Termine, Musik und später sogar  Navigation (Quelle: PC Professionell 07/2005).

Die paranoide Maschine als Buch erschienen

Von Reinhard Gloggengießer

Man versprach uns ein Elektronengehirn, einen künstlich-intelligenten Dialogpartner und autonomen Roboter, der uns längst hätte ersetzen sollen, wäre es nach Stanley Kubrick gegangen. Doch HAL 3000 erwies sich als paranoide Maschine, und auch seine Nachfolger kamen bisher nicht über diesen Zustand »systematischen Wahns« hinaus.

Die Geschichte der Denkmaschinen ist eine Geschichte der Illusionen und Irrtümer, der blinden Flecken und vergeblicher Mühen. Peter Krieg geht dieser Historie aus einer ungewöhnlichen Perspektive nach: Er untersucht die Auswirkungen des westlichen Denkens mit seiner einseitigen Betonung der Logik als einzig richtiger Denktechnik auf die Konzeption von Computern. Diese Auseinandersetzung ist gleichermaßen spannend und inspirierend. Heise, 219 Seiten, 16 € (Quelle: AVDC)

Bilderverwaltung Picasa 2 ist kostenlos

Umfangreiche und teure Bilderverwaltungsprogramme müssen nicht sein: Picasa 2 von den Machern des Suchmaschinenprimus Google ist ein ungemein praktisches Tool. Die kostenlose Bildersuchmaschine für den PC durchsucht die Festplatte nach Bildern und Video-Dateien.

Die gesammelten Ergebnisse werden übersichtlich in einem zweispaltigen Fenster angezeigt – rechts als Ordnersymbole in chronologischer Reihenfolge und links der Ordnerinhalt per Vorschaubild. Im Gegensatz zu vielen anderen Bildverwaltungsprogrammen glänzt Picasa 2 mit einer durchdachten und schön anzusehenden Benutzeroberfläche, so die Tester. Selbst Anfänger finden sich auf Anhieb mit dem Programm zurecht. Picasa 2 ist kein “Feature-Monster”, aber die Funktionen, die das Programm bietet, sind sinnvoll und “machen schlichtweg Spaß”. Neben der Bildverwaltung bietet das Programm beispielsweise Filter zur Bildbearbeitung, eine CD-Brenn-Funktion für Backups, eine Slideshow und nette Gimmicks wie automatische Bildercollagen. Picasa 2 überzeugt auf Anhieb, erleichtert mit genialen Funktionen die Bildverwaltung und läuft stabil, schnell sowie Ressourcen schonend (Quelle: PC Professionell, Heft 08/2005).

Playback als Hörbuch erschienen

Von Reinhard Gloggengießer

Ein Mord in Edinburghs dunklen Straßen. Schnell wird ein Verdächtiger verhaftet, der die Tat gesteht. Kurz darauf widerruft er aber sein Geständnis und beteuert seine Unschuld. Ein Fall für den exzentrischen Kommissar John Rebus, gegen den selbst Horst Schimanski wie ein wohl erzogener Paragrafenstreber wirkt. Mit kriminalistischem Spürsinn und schrulligem Humor begibt er sich auf Wahrheitssuche.

Dass Vokabelnlernen sehr spannend sein kann, beweist nicht nur die Story »Playback«, sondern auch die zweite Kurzgeschichte: »Being Frank«. Die beiden englischsprachigen Short Storys wenden sich an fortgeschrittene Anfänger. Wer trotz der einfachen Sprache auf unbekannte Vokabeln stößt, kann im Textbuch nachschlagen, wo einige Begriffe als Fußnoten ins Deutsche übersetzt werden. Gut gelesen, spannend geschrieben. Digital Publishing, 2 CDs, 18 € (Quelle: AVDC)

CPUs schöpfen Leistung selten aus

Die gegenwärtig stärksten verfügbaren  Prozessoren arbeiten mit zwei Prozessor-Kernen, vereinen also zwei der  bisherigen Spitzen-CPUs in einem Gehäuse. Die Dual-Core-Prozessoren können ihre  Leistung jedoch nur dann optimal entfalten, wenn auch die Anwendungen dazu  passen. Dazu gehören etwa speziell für Dual-CPU-Systeme entwickelte Programme  aus dem 3D- oder CAD-Bereich oder Multimedia-Software wie Mainconcept oder DivX. 

Zur Hochform  laufen Dual-Core-Systeme bei intensivem Multitasking auf: Mit einem Dual-Core-System kann man im Hintergrund ein digitales Video umwandeln und  trotzdem noch parallel eine aufwändige Grafik bearbeiten oder ein 3D-Game  spielen. Dazu müssen jedoch müssen auch Arbeitsspeicher und Festplatte mithalten  können: Ein GByte RAM ist das Minimum. Laufen mehrere  festplattenintensive Programme parallel, dann kann sich die Koppelung mehrerer  Festplatten zu einem Raid-Verbund lohnen, damit die Plattenzugriffe das System  nicht ausbremsen.

Im Labortest der besten Mainboards für die  Dual-Core-Prozessoren von AMD hatte das Gigabyte GA-K8NXP-SLI die Nase vorn. Die  komplette Ausstattung mit PCI-WLAN-Karte und einer zusätzlichen Spannungsregler-Platine beeindruckte. Zusätzlich erhielt der Testsieger auch noch die Budget-Empfehlung der Redaktion. Mit einem Preis von 150 Euro bietet das Gigabyte-Board ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so das Urteil. Bei den Boards für Intel-Systeme konnte sich das Asus P5WD2 Premium  durchsetzen: Mit der Intel-955X-Platine von Asus kann man sogar DVB-T-Fernsehen  empfangen und über WLAN kommunizieren. Neben der sehr guten Ausstattung gefielen  die gute Leistung und das lüfterlose Design des P5WD2 Premium. Das Asus  P5ND2-SLI Deluxe erhielt die Budget-Empfehlung: Bei einem Preis von 210 Euro  stimmen die Leistung und die Ausstattung der Nvidia-Nforce-4-Platine. So  unterstützt das Board den Parallel-Betrieb (SLI-Modus) von zwei  PCI-Express-Grafikkarten (Quelle: PC Professionell 08/2005).

UMTS-Handy mit Widescreen-Display

Flexibel ist in: Am neuen UMTS-Handy von Samsung lassen sich sowohl die Kamera als auch das komplette Widescreen-Display drehen. Der Schwenkmechanismus der 1-Megapixel-Kamera schützt die Linse ganz einfach vor Verschmutzung oder Beschädigung. Laut Hersteller sind auch Nachtaufnahmen kein Problem – das integrierte Fotolicht soll auch bei Dunkelheit für ausreichend Beleuchtung sorgen.

Das 262144-Farben-Display eignet sich im Querformat perfekt für die Darstellung von Fotos oder Filmen. Die kann der Besitzer mittels Video-on-Demand einfach per UMTS herunterladen. Der integrierte Mediaplayer spielt außerdem die Formate MP3, ACC und ACC+. Ohne Vertrag ist das Gerät ab etwa 430 Euro erhältlich (Quelle: AVDC).

Notebooks verdrängen PCs

Notebooks werden die klassischen Desktop-Rechner schon bald von den Schreibtischen verdrängt haben, der Trend geht klar zu kleineren und mobilen Geräten. Computer für unterwegs sollen zum persönlichen Begleiter werden und dank leistungsstarker Akkus auch den ständigen Zugriff auf WLAN, E-Mail, Instant Messaging, Filme und Musik für
einen bis mehrere Tage gewährleisten.

Westentaschen-Rechner mit einer Display-Größe zwischen fünf und acht Zoll werden schon bald einen Marktanteil von bis zu drei Prozent erreichen (derzeit noch unter einem Prozent). Die größten Zuwächse werden bei Laptops mit Displaygrößen zwischen zehn und zwölf Zoll erwartet – auf etwa ein Drittel Marktanteil (derzeit sieben Prozent).

Dagegen wird der Zuspruch für große Notebooks mit 17 Zoll-Bildschirmen spürbar abnehmen, von gegenwärtig 30 auf zehn Prozent. Darum wird Microsoft auch eine spezielle Version seines künftigen Betriebssystems Longhorn für Ultra-Portable-Geräte entwickeln. Bis 2008, so schätzte Microsoft-Experte Bill Mitchell im PC Professionell-Gespräch, werden viele Handys durch mobile PCs mit weitaus mehr Funktionen abgelöst (Quelle: PC Professionell 08/2005).

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