Neue Module in Photoshop integriert

Innovative neue Montagewerkzeuge, ein rundum renovierter Datei-Browser und Zugriff auf Online-Fotoarchive machen Adobe Photoshop CS2 zum besten Photoshop seit langem – “Ein Muss für alle Profi-Grafiker”. Das Programm startet sekundenschnell, hinzugekommen ist ein neues Modul: Adobe Bridge ersetzt den alten Datei-Browser.

Während der Anwender in Photoshop weiterarbeiten kann, baut Bridge beispielsweise Thumbnails auf. Dateien können gesucht, umbenannt, sortiert und zu Kollektionen zusammengefügt werden. Benutzte Ordner, Schriften und Bilder werden inklusive aller Metadaten und Stichwörter verwaltet und angezeigt. Bridge stellt die Fotos in verschiedenen Ansichten wie Miniaturen oder Filmstreifen dar, wobei die Größe der Thumbnails komfortabel per Schieberegler änderbar ist. Ein Ordner mit 100 JPEGs (28 MByte) ist in nur 17 Sekunden geladen.

Ebenfalls für effektives Arbeiten sorgt der neue Photoshop-Service für Grafiker – Adobe Stock Photos. Auch dieser Dienst wird aus Bridge heraus aufgerufen. Der Designer hat jetzt die Möglichkeit, mehrere Fotoarchiv-Datenbanken mit 230.000 Bildern zeitgleich nach qualitativ hochwertigen, lizenzfreien Fotos zu durchsuchen. Gesucht wird per Stichwort oder Bild-ID-Eingabe in 24 Kategorien, eine erweiterte Suche mit Detailangaben ist möglich. Nach Auswahl des Motivs wird eine kostenlose Version in niedriger Auflösung heruntergeladen, die der Anwender ausprobieren kann. Daneben kann er sich den Preis für unterschiedliche Auflösungen anzeigen lassen. Bei Gefallen wandert eine hochaufgelöste Version des Fotos in den Warenkorb (Quelle: PC Professionell Heft 09/2005).

Big Tiki Tiki-USB-Drive gibt es bis 4 GByte

Wer sich ein bisschen Südsee-Feeling ins Büro holen möchte, sollte sich für den Big Tiki Drive von TikiMac aus den USA entscheiden. Der USB-Stick signalisiert durch eine grüne Leuchtaura und rot-glühende Augen, wenn er an einen PC oder Mac angeschlossen ist. Erhältlich ist der ungewöhnliche Flash-Speicher mit Kapazitäten von 512 MByte, ein, zwei oder vier GByte. Die Preise für das in Handarbeit gearbeitete Schmuckstück liegen zwischen 59 und 249 US-Dollar.
Info: Tikimac

Spyware in kostenlosen Tools & Toolbars

Bei zahlreichen Portalen, die Wallpaper und Themen zur Verschönerung von Windows scheinbar kostenlos anbieten, heißt es aufpassen. Oftmals verbergen sich Schädlinge in den angebotenen Dateien, die dann das System ausspionieren.

Meist beinhalten solche Komplettpakete für Windows XP ein ganzes Bündel aus Mauszeigern, Symbolbildern, Farbvarianten und Klängen. Doch wenn diese so genannten »Themes« als EXE-Datei zum Download angeboten werden, sollte man vorsichtig sein. Die EXE sollte nur gestartet werden, wenn der eigene Computer mit einer Firewall, einer Antivirus-Software und einer Antispyware geschützt ist. Denn bei einigen Portalen erhält man neben dem Installationsprogramm zusätzlich eine Explorer-Toolbar etwa von Accoona oder ähnliche Programme mitinstalliert. Diese Tools blenden wahlweise Werbung
ein oder analysieren das Surfverhalten und senden diese Informationen während der Onlinesitzungen an den Betreiber (Quelle: PC Professionell (Heft 09/2005).

Robosapien wird erwachsen

Noch größer, stärker und intelligenter als sein Vorgänger: Der mittlerweile beste Freund des Mannes kann sich nun auch hinlegen, selbständig wieder aufstehen, Objekte schleppen und bis zu drei Meter weit werfen. Zudem kann er Farben und Sounds unterscheiden, so dass auch Sprachkontrolle möglich ist.

Die Fernbedienung wurde weiter vereinfacht und ist zum Programmieren neuer Tanzschritte nicht mehr notwendig, denn Bewegungsabläufe werden nun direkt am Roboter programmiert: Einfach seinen Körper in die gewünschte Position bringen und dann weitere Bewegungen direkt am Robosapien modellieren. Bis zu 1000 Schritte merkt sich das Computergehirn und spielt diese exakt gleich wieder ab. Der Preis beträgt 299 Euro. Das extravagante Spielzeug ist voraussichtlich ab November lieferbar.
Info: www.maxytell.de

Intel will Navigation per WLAN

Die zunehmende Anzahl von Funknetzwerken in Städten will Intel für die Positionsbestimmung einsetzen und damit eine Alternative zum GPS-System schaffen. Dieses braucht möglichst eine Sichtverbindung zum Satelliten und streikt deshalb in Gebäuden oder Häuserschluchten. WLANs lassen sich dagegen von solchen Hindernissen nicht aufhalten.

Mit Hilfe eines Verzeichnisses, in dem die Standorte möglichst vieler Hotspots registriert sind, ließe sich dann durch Messen der Signalstärke die Entfernung des Anwenders zu diesen und somit seine Position bestimmen. In ländlicheren Regionen, wo kein WLAN verfügbar ist, könnte man laut Intel auch auf Mobilfunknetze zurückgreifen. Entgegen kommt dem Chiphersteller dabei vor allem, dass immer mehr Handys und PDAs mit WLAN ausgestattet werden. Die Marktforscher von ABI Research rechnen mit einem jährlichen Absatz von 100 Millionen Stück bis 2010 (Quelle: Internet Professionell Heft 09/2005).

Internetnutzer sind zu leichtsinnig

Ein großer Teil der Internetnutzer geht geradezu fahrlässig leichtsinnig mit unerwünschten Werbe-Mails um. Demnach klicken 39 Prozent der Befragten Links in Spam-Mails an – den Unsubscribe-Link noch gar nicht eingerechnet. Elf Prozent konnten bei den niedrigen Preisen offenbar nicht wiederstehen und haben schon versucht, die beworbenen Produkte zu erwerben. Wenn auch nicht immer erfolgreich: Neun Prozent saßen Betrügern auf und verloren ihr Geld.

Das Klicken oder sogar Antworten auf Werbe-Mails ist darum auch gefährlich, denn erst so erfahren die Spammer, dass die Adressen tatsächlich aktiv sind. Nutzer lassen sich so möglicherweise auch auf Seiten locken, auf denen Viren, Trojaner und andere Malware lauern. Das Fazit der Untersuchung: Wenn weniger User auf Spam reagieren würden, würde das Geschäft der Mail-Versender seine Grundlage verlieren (Quelle: Internet Professionell Heft 09/2005).

IMAP bringt Vorteile gegenüber POP3

Nach jahrelangem Dornröschenschlaf setzen sich IMAP-Postfächer bei vielen Anbietern durch, allerdings haben E-Mail-Dienstleister und Webhoster von IMAP sehr unterschiedliche Vorstellungen. Im Gegensatz zum POP3-Protokoll verbleiben bei IMAP die Mails in der Regel auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Einzel-Rechner übertragen. Zu den Vorteilen gehört der Zugriff von mehreren Rechnern sowie die zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails.

Bei der Größenbeschränkung der IMAP-Mailboxen sollte man das
Kleingedruckte genau lesen. So darf beim Webhoster 1&1 jedes
Postfach 1 GByte groß sein. Doch auch wenn ein Webhosting-Paket
beispielsweise 150 Postfächer enthält, beträgt die Gesamtgröße nicht
automatisch 150 GB, sondern ist oft auf 25 GByte beschränkt. Selbst bei
einem kleineren Unternehmen stößt man hier schnell an seine Grenzen,
und ein weiteres Paket ist fällig. Bei GMX ist IMAP nur in den
kostenpflichtigen Paketen für 2,99 Euro oder für 4,99 Euro pro Monat
verfügbar, in den kostenlosen Angeboten gibt es lediglich versteckte
rudimentäre IMAP-Leistungen. Beim Konkurrenten Strato werden bereits
nach 60 Tagen E-Mails automatisch löscht, auf die bis dahin noch nicht
zugegriffen wurde. Bei anderen Anbietern sind 90 Tage üblich (Quelle: Internet Professionell Heft 09/2005).

Blutooth-Freisprecheinrichtung von Parrot

Endlich gibt es eine anständig funktionierende Plug-&-Play-Freisprechanlage
auf Bluetooth-Basis! Der französische Hersteller Parrot hat mit dem Easy Drive zwar nicht das Rad neu erfunden, setzt aber dennoch Maßstäbe.

Das Gerät besteht aus einer Basisstation mit Lautsprecher und einer Kabelfernbedienung. Diese kann in Lenkradnähe ins Cockpit geklebt werden. Einfach die Basisstation in den Zigarettenanzünder stecken, mit dem Handy verbinden,und schon funktioniert es. Die Soundqualität ist nicht umwerfend, für kurze Gespräche aber ausreichend. Im Gegensatz zu vergleichbaren Produkten funktioniert dieses auf Anhieb. Der Preis liegt um die 100 Euro.

Info: www.driveblue.com

Philips bringt digitalen Bilderrahmen

TFTs fallen immer weiter im Preis; diese Tatsache macht sich Philips zu Nutze und  versucht es noch einmal mit dem voll digitalen Bilderrahmen. Das 16,5 cm große Display verfügt über eine maximale Auflösung von 720 x 480 Pixeln.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Darstellung von Fotos so gut, dass sie Print-
Abzügen in nichts nachsteht. Der Bilderrahmen kann sowohl vertikal als auch horizontal aufgestellt werden, wobei sich die Bilder automatisch drehen. Das Photo-Display speichert bis zu 80 Aufnahmen, die per USB-Schnittstelle oder Card-Reader überspielt
werden. Die Kosten des extravaganten Bilderrahmes liegen bei rund 199 Euro.

Info: www.philips.de

VoIP hat große Preisunterschiede

Um preisgünstig über das Internet telefonieren zu können, empfiehlt es sich, bei verschiedenen Anbietern Accounts anzulegen. Auch wenn zahlreiche VoIP-Unternehmen in den vergangenen Monaten ihre Netze zusammengeschlossen haben, herrschen besonders bei den Auslandsgesprächen enorme Preisunterschiede. Auch bei Telefonaten zu Handys differieren die Gebühren. Der Router muss allerdings für die Verwendung mehrerer Accounts ausgelegt sein.

Im Vergleich hatte die Fritzbox Fon WLAN 7050 die Nase vorn, das Spitzenmodell der Fritz-Box-Reihe kombiniert DSL-Modem und WLAN-Router mit umfangreichen Telefonfeatures. Die Tester bescheinigten dem Gerät eine “erfreulich einfache” Handhabung, zudem war es bei zehn untersuchten Routern das einzige, das sowohl mit analogen und als auch ISDN-Geräten zurecht kam und zudem über analoge und ISDN-Amtsleitungen kommunizieren konnte (Quelle: Internet Professionell Heft 09/2005).

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