IMAP bringt Vorteile gegenüber POP3

Thema verpasst?

Nach jahrelangem Dornröschenschlaf setzen sich IMAP-Postfächer bei vielen Anbietern durch, allerdings haben E-Mail-Dienstleister und Webhoster von IMAP sehr unterschiedliche Vorstellungen. Im Gegensatz zum POP3-Protokoll verbleiben bei IMAP die Mails in der Regel auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Einzel-Rechner übertragen. Zu den Vorteilen gehört der Zugriff von mehreren Rechnern sowie die zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails.

Bei der Größenbeschränkung der IMAP-Mailboxen sollte man das
Kleingedruckte genau lesen. So darf beim Webhoster 1&1 jedes
Postfach 1 GByte groß sein. Doch auch wenn ein Webhosting-Paket
beispielsweise 150 Postfächer enthält, beträgt die Gesamtgröße nicht
automatisch 150 GB, sondern ist oft auf 25 GByte beschränkt. Selbst bei
einem kleineren Unternehmen stößt man hier schnell an seine Grenzen,
und ein weiteres Paket ist fällig. Bei GMX ist IMAP nur in den
kostenpflichtigen Paketen für 2,99 Euro oder für 4,99 Euro pro Monat
verfügbar, in den kostenlosen Angeboten gibt es lediglich versteckte
rudimentäre IMAP-Leistungen. Beim Konkurrenten Strato werden bereits
nach 60 Tagen E-Mails automatisch löscht, auf die bis dahin noch nicht
zugegriffen wurde. Bei anderen Anbietern sind 90 Tage üblich (Quelle: Internet Professionell Heft 09/2005).

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