Das neue Autoradio von Pioneer kombiniert einen hochwertigen CD-Spieler mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Einfach das Handy mit dem Radio koppeln – und schon steht das Telefon zur Verfügung. Die Ausstattung umfasst außerdem ein MP3-, WMA-, WAV- und AAC-fähiges CD-Laufwerk, einen parametrischen 3-Band-Equalizer und einen eingebauten Verstärker mit 4 x 50 Watt (Quelle: AVDC).
Philips Sound-System reduziert Kabelsalat
Laut Hersteller sorgt das SonoWave System durch einen Sechskanalverstärker für Surround Sound bei Dolby Digital, DTS und Dolby Pro Logic II – und das mit nur drei Lautsprechern! Das gewohnt lästige Kabelverlegen für fünf bis sieben Boxen entfällt also.
Neben dieser Innovation und dem schlichten, aber modernen Design, bietet das Home Theater System auch alle anderen Vorzüge, die man heute von einem modernen DVD-Player erwarten darf. Selbst die simultane Wiedergabe von Foto-CD und MP3 ist möglich. Der Preis für das ab September erhältliche Set liegt bei rund 800 Euro (Quelle: AVDC).
Router entscheidet Sprachqualität bei VoIP
Beim Telefonieren über das Internet kommt es auf die Leistung der Router an. Die Geräte sollten in der Lage sein, Daten der Sprachverbindung bevorzugt zu behandeln. Parallele Up- oder Downloads müssen zugunsten der Sprache gedrosselt werden können, dann kommt es auch nicht zu Aussetzern, die Telefonqualität ist von einer ISDN-Verbindung kaum zu unterscheiden.
Zudem ist bei VoIP der Codec entscheidend für die Sprachqualität. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn sich bei der Konfiguration des im Router integrierten analogen Telefonadapters (ATA) ein Codec auswählen lässt, der die Bandbreite schont. So bieten einige Codecs zwar hohe Sprachqualität, erzeugen aber auch viel Datenvolumen – so entsteht bis zu 1,2 MByte Traffic pro Minute. Vieltelefonierer ohne Flatrate sollten also das monatliche Volumenlimit im Blick haben.
Testsieger wurde die AVM Fritz Box Fon WLAN 7050 (Preis 250 Euro). Das Urteil: Einfachste Bedienung, sinnvolle Anschlüsse und eine hervorragende Sprachqualität zeichnen das Gerät aus. Die Budget-Empfehlung der Redaktion erhielt Thomson Speedtouch 716iGWL (125 Euro). Telefonate klingen immer gut, egal ob nebenher Daten aus dem Internet geladen werden oder nicht, die Funkverbindung ist die schnellste im Test und dank WPA-Codierung auch sicher, so das Testergebnis (Quelle: PC Professionell 10/2005).
Mikroanlage von Grundig liefert satten Sound
Grundig bringt mit dem Ovation ein echtes Soundwunder auf den Markt. Die Mikro-CD-Station ist zwar eine echte Kompaktanlage, bietet jedoch einen Sound wie eine klassisch-teure Hi-Fi-Anlage mit großen Lautsprechern. Möglich wird das durch das so genannte Magic Fidelity Sound System. Es sorgt durch eine spezielle Lautsprecheranordnung für optimale Klangqualität auf kleinstem Raum. Wer keine Lust mehr auf mühseliges Boxenkabelverlegen hat, sollte sich diesen Winzling einmal anhören. Die Qualität überrascht selbst Profis, auch bei voller Lautstärke (Quelle: AVDC).
Notebooks aus China erobern Europa
Chinas boomende Computerindustrie erobert nun auch den europäischen Markt: Das Subnotebook T30-15 des chinesischen Herstellers Amoi überraschte im Test mit sehr guten Werten. Der Laptop (Preis 1750 Euro) besticht mit hochwertiger Optik, sein Aluminium/Magnesium-Gehäuse ist edel verarbeitet. Das 12-Zoll-Display im 1280 x 800er-Widescreen-Format ist lichtstark und angenehm zu lesen.
Als einziges Gerät im Vergleich ist zudem die neuere Variante des Centrino-Chipsatzes mit einem 1,5-GHz-Pentium-M-Prozessor verbaut. Eine 80-GByte-Festplatte, ganze 1,5 GByte RAM und der schnelle Grafikchip sorgen für gute Performance. Die geringe Abwärme des neuen Centrino-Chipsatzes befördert ein kaum hörbarer Lüfter nach außen. Neben einem 100 MBit/s schnellen Ethernet-Anschluss ist auch WLAN mit 54 MBit/s an Bord. Das Fazit der Tester: “Solide Verarbeitung, viel Power und ein günstiger Preis” (Quelle: PC Direkt).
HDTV verteuert GEZ-Gebühren
Die konsequente und breite Einführung von hochauflösendem Fernsehen (HDTV) verteuert das Programm erheblich: “Ohne eine Berücksichtigung bei der Gebühr wäre dies nicht machbar”. Das sagte ZDF-Intendant Markus Schächter im Interview AVDC. Allerdings stehe eine Umstellung derzeit nicht zur Debatte, man beobachte aber aufmerksam den Markt.
Die technischen Investitionen müssten gerechtfertigt sein. “Welcher Gebührenzahler hätte Verständnis für eine komplett neue Produktions-und Sendetechnik, um ein Signal auszustrahlen, das kaum ein Zuschauer empfangen kann?” HDTV bedeute, dass die TV-Ausstattung in den privaten Haushalten ausgetauscht werden müsse. Zwar würden nun die ersten HDTV-tauglichen Geräte verkauft, allerdings seien die Hightec-Zuschauer noch deutlich in der Minderheit. “Nationale Sender – private wie öffentlich-rechtliche – richten sich aber immer an ein großes
Publikum”, so Schächter weiter. Zur Fußball-WM werde man die Spiele im Format 16:9 ausstrahlen. “Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung” (Quelle: AVDC).
Das Navigationsradio TravelPilot zeigt Landkarten
Die Zeiten, in denen DIN-Schacht-Navigationsgeräte auf grafische Darstellung ganz verzichten mussten, sind vorbei, seit es ausfahrende TFTs gibt. Die haben aber auch einen Nachteil: Sie verdecken bei vielen Automodellen Bedienelemente der Klimaanlage, Lüftungsschlitze oder womöglich gar den Knopf für die Warnblinkanlage. Das neue Navigationsradio TravelPilot Rome von Blaupunkt hat nun ein integriertes Farbdisplay, das nicht nur einfache Pfeile und Kreuzungsgrafiken, sondern komplette Karten anzeigt. Die Qualität der Routenführung ist dabei gewohnt gut (Quelle: AVDC).
Surfspuren führen zu Werbeflut
Beim Surfen im Internet hinterlassen User unzählige Spuren, die es erlauben, die Identität des Nutzers, seine Vorlieben sowie die besuchten Seiten genau zu protokollieren. Die Folge ist oft eine Flut von Werbung. Darum sollte die eigene Identität so gut es geht unkenntlich gemacht werden. Um den eigenen PC zu tarnen, muss der Nutzer zunächst die Informationen erkennen, die ins Web geliefert werden. Hierfür existieren eine Reihe von Testseiten, die über ermittelte Informationen Auskunft geben.
Sehr gut zeigt sich das unter www.anonym-surfen.com/anonym-surfen/test. Hier erscheinen auf einer Seite sämtliche Informationen von der IP-Adresse des Nutzers bis zur verwendeten Browserversion. Diese Infos stehen auch spionierenden Webseiten offen.
Dann sollte man vorsichtig mit dem Zulassen von Cookies umgehen. Diese Mini-Dateien speichern das Surfverhalten auf der Festplatte, sichtbar auch für Datenspione. Im Internet Explorer kann man den Anonymitätsgrad per Schieberegler bis zur Stufe Hoch regeln. Beim Firefox-Browser sollten unter Datenschutz die beiden Kontrollkästchen Cookies und nur von der ursprünglichen Webseite angeklickt sein. Zudem kann man hier Cookies mit dem Eintrag »bis Firefox geschlossen wird« nach jeder Sitzung löschen lassen. Empfehlenswert ist es auch, über sogenannte Proxy-Server zu surfen. Dabei wird die eigene IP-Adresse verschleiert, diese Webserver fordern stellvertretend (proxy = Stellvertreter) für den Benutzer die Inhalte
beim Anbieter an und reichen sie danach an den Nutzer weiter (Quelle: PC Professionell 10/2005).
Yakumo´s UPnP-Streaming-Client spielt DivX
Mit dem MediaTrans bietet Yakumo jetzt eine UPnP-Streaming-Lösung für alle. Das Gerät verbindet sich per WLAN oder Netzwerk mit dem PC und empfängt darauf abgespeicherte Mediendateien. Diese spielt er dann direkt am angeschlossenen Fernseher ab. Der Decoder versteht es, Videodateien aus MPEG 1, MPEG 2 oder MPEG 4, WMV9, DivX oder AVI in ein korrektes PAL-, Secam- oder NTSC-Format umzuwandeln.
Auch MP3-Musik gibt er wieder, ohne zu murren. Es geht aber auch anders: Alternativ können Daten nämlich auch direkt über die USB-Schnittstelle eingespeist werden. Das wirklich Herausragende an dem neuen Gerät ist aber der attraktive Endkundenpreis: Das zu Anfang etwa 150 Euro teure Gerät soll bis spätestens Ende des Jahres für 99 Euro zu haben sein (Quelle: AVDC).
Nachgerüstete Grafikkarten sind leiser
Die Grafikkarte ist inzwischen oft eine der lautesten Komponenten im PC. Das muss nicht sein: Mit leistungsfähigen und trotzdem leisen Kühlern zum Nachrüsten von Grafikkarten lassen sich die Geräuschpegel um bis zu 50 Prozent verringern. Bei Preisen zwischen 18 und 28 Euro sind die Nachrüst-Sets auch preislich interessant. Allerdings gilt es vor dem Umbau einige Regeln zu berücksichtigen, damit die gewünschte Ruhe im PC auch wirklich einkehrt.
Zunächst muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei baulichen Veränderungen an der Grafikkarte der Garantieanspruch erlischt. Das gilt auch für den Austausch des Lüfters. Selbst wenn die Grafikkarte beim Umbau gar nicht beschädigt wird und später aus ganz anderen Gründen kaputt geht, gibt es keine Garantie.
Geprüft werden muss auch, ob die Bohrungen zur Kühlerbefestigung auf der Grafikkarte mit den Haltepunkten des Kühlers übereinstimmen oder ob elektronische Bauteile auf der Grafikkarte den meist größeren Lüftern den Platz versperren. Meist bringt hier der Blick auf die Homepage des Kühlerherstellers und in die Spezifikationen des jeweiligen Lüftermodells Klarheit. Die Nachrüst-Sets benötigen in der Regel mehr Platz als die Originallüfter. Daher gilt es das Platzangebot im eigenen PC zu berücksichtigen (Quelle: PC Professionell 09/2005).
Neu im Pressezentrum
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