Der Radiosender machte vergangenen Freitag die Probe aufs Exempel und fragte Besucher, ob sie mittelständische Unternehmer wären. Die mit Abstand häufigste Antwort lautete "Nein". Oder gar die eines Lehrers: "Nein, im Gegenteil". Einige der Befragten gaben wenigstens an, "nur" ein Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern zu haben. In einem anderen Fall handelte es sich um einen Angestellten einer Firma, die weltweit über 1000 Mitarbeiter zählt.
Intel-Prozessoren reduzieren Stromverbrauch
Intel verabschiedet sich von der Pentium-4-Architektur: Maximal Leistung pro Watt heißt die Devise, mit der der Chipgigant künftig punkten will. Im zweiten Halbjahr 2006 kommt dazu eine neue Prozessorgeneration. Die Zeit des Gigahertzrennens ist damit wohl auch bei Intel endgültig vorbei. Stattdessen steht bei allen Prozessoren niedriger Stromverbrauch bei hoher Leistung im Vordergrund, eine Qualität, die auch schon die letzten Vertreter der Pentium-III-Generation besaßen. Intel sieht in den neuen CPUs, die unter den Codenamen Conroe, Merom, Woodcrest und Whitefield erscheinen werden, eine Synthese aus der Pentium 4- und der Pentium M-Technik.
Die neue Architektur lässt eine höhere Taktrate zu als die des Pentium M und des Athlon 64. Die neue Engine wird mehr Prozessorbefehle parallel abarbeiten als die des Pentium 4. Für die Ultra-Low-Voltage-Prozessoren auf Merom-Basis verspricht Intel einen Stromverbrauch von gerade einmal fünf Watt. Aber auch die leistungsfähigsten Desktop- und Server-CPUs sollen mit 65 und 80 Watt auskommen. Zum Ende des Jahrzehnts soll schließlich ein 0,5-Watt-Prozessor auf den Markt kommen, der für die Geräteklasse der Handtops bestimmt ist (Quelle: PC Professionell 11/2005).
Oracle bietet Datenbank 10g XE kostenlos
Das berichtet der Nachrichtendienst Heise Online. XE steht für Xpress Edition. Dabei handelt es sich um die Betaversion einer eingeschränkten Variante des Datenbank-Management-Systems Oracle 10g für Windows und Linux. Die finale Version soll bis Jahresende zur Verfügung stehen. 10g XE ist sowohl für den privaten als auch für den kommerziellen Einsatz kostenlos.
U3-Standard startet Programme vom USB-Stick
USB-Speicher werden noch dieses Jahr mehr können als nur Daten transferieren. Von so genannten »intelligenten« USB-Speichern sollen sich auch Programme ohne Festplatteninstallation direkt vom Stick starten lassen. Möglich macht das der Standard U3 der Hersteller M-Systems und Sandisk. Einer der ersten U3-konformen Sticks ist Sandisks Cruzer Micro (1 GByte), der mit 100 Euro nicht teurer ist als herkömmliche Modelle.
Für die Software sorgt das U3-Konsortium: Von der Website www.u3.com lassen sich bereits jetzt diverse Utilitys, E-Mail-Clients oder Sicherheits-Programme herunterladen. Wird ein U3-Stick mit einem Windows-PC verbunden, bekommt der Anwender eine Übersicht aller installierten Programme. Die U3-API (Application Programming Interface) sorgt dafür, dass alle Programm-Einstellungen in einem eigenen Ordner auf dem Stick abgelegt werden. Versucht ein Programm, einen Eintrag in der Windows-Registry vorzunehmen, überblendet eine U3-Funktion die Registrierungsdatenbank mit dem auf dem Stick abgelegten Wert. Auf die Festplatte des Rechners werden keine Daten geschrieben. Hersteller wie Zonelabs, ICQ, McAfee und Corel haben bereits weitere U3-Programme angekündigt (Quelle: PC Professionell 11/2005).
Crossfire-Grafikkarten bieten doppelte Power
Angriff auf Nvidias SLI-Technik: ATI legt mit einer eigenen Architektur namens Crossfire nach. Dabei werden wie bei Nvidias SLI zwei Grafikkarten verbunden, die im Tandem-Betrieb für maximale Leistung sorgen. Das Ergebnis sind bis zu fast doppelt so schnelle Bildraten. 87 Prozent schneller arbeiten die gekoppelten Grafikkarten bei 3D Mark 2005, bis zu 92 Prozent höhere Bildraten belegt der Test mit dem Actionshooter Doom 3.
Ein Crossfire-System benötigt zwei unterschiedliche Grafikkarten: Neben einer herkömmlichen Standardkarte ist eine spezielle Master-Karte (bezeichnet mit dem Namenszusatz »Crossfire Edition«) notwendig. Die Master-Karte verfügt über einen Zusatzchip (Composing Engine), der das Teilbild der Slave-Grafikkarte mit dem teilweise gerenderten Bild der Master-Grafikkarte zu einem vollständigen Frame kombiniert. Zur Übertragung der Bildinformationen dient eine Kabelpeitsche: Das eine Ende der Peitsche verbindet den DVI-I-Ausgang der Slave-Karte mit der Master-Karte. Das andere Ende verbindet Master-Karte und Monitor.
Die Crossfire-Edition-Grafikkarten lassen sich jeweils mit den normalen Modellen aus der gleichen Produktfamilie kombinieren und sollen sich im Preis nicht merklich von Standardkarten unterscheiden. Die Radeon X850 Crossfire Edition inklusive Adapterstecker kostet beispielsweise rund 350 Euro (Quelle: PC Professionell 11/2005).
Basel II kann Kosten in Investition verwandeln
Unternehmen und Kredite gehören zusammen wie Banken und Basel II. Doch für das Basel-II-konforme Rating ist eine dynamische Analyse und Bewertung der Unternehmenszahlen nötig. Diese Analyse gestaltet sich umso einfacher, je mehr Geschäftsprozesse und Unternehmensdaten im laufenden Business elektronisch erfasst, verarbeitet und gespeichert werden.
200-Euro-Rechner vor der Markteinführung
Komplette Billig-Rechner mit dem Betriebssystem Linux stehen kurz vor der Markteinführung. Der indische Hersteller HCL Infosystems bringt für nur 190 Euro einen PC mit 1-GHz-Prozessor, 128 Mbyte Arbeitsspeicher, 40-GByte-Festplatte und 15-Zoll-Monitor auf den Markt. Encore Software, ebenfalls ein indisches Unternehmen, bietet für 180 Euro ein Notebook namens Mobilis. Ausgerüstet ist das Gerät mit 400-MHz-Prozessor und 128 MByte Arbeitsspeicher. Es wird mit 7- oder 7,5-Zoll-Display erhältlich sein, nur 750 Gramm wiegen, über ein faltbares Full-Size-Keyboard verfügen und sechs Stunden Akkulaufzeit haben.
Damit wären beide Geräte vermutlich auch für den europäischen Markt tauglich, allerdings werden beide Computer jedoch nur in Indien zu erwerben sein.
PC Direkt ist wieder online
Ein halbes Jahr war Ruhe. Doch die ist jetzt vorbei. PC Direkt ist wieder da! Während der langen Sommerpause sind fünf internationale Specials in sechs europäischen Sprachen erschienen. Denn die praktischen Tipps, Tricks, Tools und Lösungen von PC Direkt gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch. Sie werden in einer Gesamtauflage von rund 200 000 (!) Heften von der Central Publishing Unit in Deutschland produziert und in bis zu 10 Ländern veröffentlicht. Einzelne Ausgaben gibt es sogar in Mexiko.
Darüber hinaus ist auf www.pcdirekt.de eine umfangreiche Tipps-Datenbank für Computer-Hardware und -Software entstanden. Auf http://onlinecd.pcdirekt.de gibt es das gute alte Volltextarchiv mit fast allen Beiträgen der legendären Monatsausgaben 1/2000 bis 5/2005 als PDF im Originallayout. Aktuelle Specials sind in Arbeit.
Professionelles Rating erleichtert Wachstum
Das Rating der Kreditwürdigkeit von Unternehmen nach Basel-II-Kriterien spaltet den Mittelstand. Der Meinungsstreit entzündet sich scheinbar an der nüchternen Kostenfrage, spiegelt aber in Wahrheit den Streit zweier Unternehmensphilosophien – Bauch gegen Kopf – wieder. Gerade im Mittelstand setzen viele Unternehmer auf das Bauchgefühl als Leitgröße für Entscheidungen. Das Rating fordert aber sachliche Analysen, wie sie bisher fast ausschließlich in großen Unternehmen üblich waren.
Basel II regelt Kreditvergabe der Banken
Ein häufig assoziiertes Bild für den Inhalt von Basel II ist das Drei-Säulen-Modell . Es beschreibt die Anforderungen von Basel II an die Banken. Die drei Säulen sind die Mindestkapitalanforderungen, die Überprüfungsverfahren und die Plichten zur Offenlegung und Marktdisziplin.
Neu im Pressezentrum
- Build IT 2012: DVC zeigt Lösungen zur Nutzung von TV-Signalen
- CeBIT 2012: Sage präsentiert mobile Software-Anwendungen für den Mittelstand
- LTA Lufttechnik: Energieeffiziente Filteranlagen schützen die Umwelt
- Sage: Webbasierte Software-Lösung kosteneffizient anpassbar
- Combit: Kundenbeziehungsmanagement-System bietet auch mobil Datensicherheit





