Schick gestylte Minirechner, sogenannte Mini-PC-Barebones, sind auf dem Vormarsch: Die Kombination aus kompaktem Gehäuse und fest eingebautem, passendem Mainboard ist schnell zusammengebaut und kann mit leistungsfähigen Komponenten bestückt werden. Für viele User dürfte die große graue Kiste neben dem Schreibtisch bald der Vergangenheit angehören, die kleinen Würfel werden sie ablösen.
Sie können als schön anzusehende Office-PCs dienen – hier reicht dann auch die integrierte Grafik. Oder sie stehen, mit einer TV-Karte bestückt, als Multimediarechner im Wohnzimmer. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz als Allround-PC, mit dem man auch gut spielen kann. Im Test hatte der Shuttle XPC SN25P10 (439 Euro) die Nase vorn, das Urteil: Der Shuttle unterstützt den Athlon 64 X2 mit zwei Prozessorkernen und bietet Platz für schnelle Grafikkarten. Er bietet eine perfekte Basis für einen leistungsfähigen Mini-PC. Die Budget-Empfehlung erreichte der MSI mPC 915G (250 Euro) Zwar bietet er nur Platz für eine Festplatte und ein optisches Laufwerk, dafür aber beeindruckte die Tester, dass WLAN bereits serienmäßig an Bord ist (Quelle: PC Professionell 10/2005).

