Falsche E-Mails haben kein Recht

Wer irrtümlich vertrauliche E-Mails erhält, die nicht an ihn adressiert sind, muss keinerlei Konsequenzen befürchten. Dies gilt auch dann, wenn die Mail einen sogenannten Disclaimer enthält, der den Empfänger zur Verschwiegenheit verpflichtet oder zum Löschen des Schreibens bewegen will. Denn eine solche Aufforderung ist meist nur als reiner Wunsch des Absenders zu bewerten. Sie kann einseitig keine vertragliche Einigung herbeiführen, entsprechend gibt es auch keine Verpflichtung seitens des Empfängers.

Auch wenn die Disclaimer zivil- und strafrechtliche Strafandrohungen beinhalten, muss man sich nicht sorgen. Einzige Ausnahme wäre, wenn der Empfänger seinerseits eine entsprechende Verpflichtung eingeht, etwa durch eine schriftliche Annahmeerklärung des Disclaimers. Da dies aber nicht der Regelfall ist, besitzen diese Ausschlussklauseln allenfalls Hinweischarakter. Denn verantwortlich für die Fehlzustellung ist zunächst der Versender. Auch dann, wenn ein Wurm-Trojaner-Gespann die E-Mail unbemerkt von seinem PC abschickt und der Anwender zuvor nicht für ausreichenden Virenschutz auf seinem Computer gesorgt oder wichtige Updates nicht aufgespielt hat (Quelle:  PC Professionell Heft 11/2005).

Modulare Software schärft Blick für Potenziale

Unternehmen brauchen günstige Kredite. Seriöse Banken brauchen Sicherheiten. Je genauer ein Unternehmen seine Stärken und seinen Stand im Markt kennt, desto leichter fällt es, im so genannten Basel II-konformen Rating die positiven Aspekte herauszuarbeiten und auf kritische Nachfragen eine überzeugende Antwort parat zu haben. Unklare Situationen führen in der Bewertung nur zu übervorsichtigen Schätzungen und damit zu ungünstigen Zinsen. +++

Brennprogramme sind Multimediasuiten

Bei Brennprogrammen wie Nero und WinOnCD wird das eigentliche Schreiben von Daten immer mehr zur Nebensache: Die Tools bekommen noch mehr Funktionen und mausern sich stärker als je zuvor zu Multimedia-Komplettlösungen. Damit entfallen für Anwender komplizierte und aufwendige Einzellösungen. Sowohl Videoschnitt, Soundbearbeitung und Fotoshows sind problemlos machbar.

Nutzer können mit Nero 7 sowie Win On CD 8 ihre Multimedia-Daten auf Silberscheiben brennen, jedoch auch über das Netzwerk im Haus verteilen oder im Wohnzimmer per Fernbedienung abrufen.

Die Media-Center-Funktionalität schließt freilich auch nahe liegende Features wie einen TV-Rekorder und zeitversetztes Fernsehen (Timeshifting) ein. In Nero 7 Premium übernehmen diese Aufgaben die Module Nero Scout und Nero Home. Der Scout arbeitet als Datenbank und Verteiler für Multimedia-Inhalte. Die Bedienoberfläche Nero Home gestattet die Wiedergabe- und Aufnahmesteuerung fernab vom PC mit der Fernbedienung vom Sofa aus.

Testsieger wurde Easy Media Creator 7.5 Supersonic. Das Paket setzt sich aus leistungsstarken Tools zusammen: Die Bestandteile My DVD, Videowave und Photosuite stehen den Vollprodukten für Authoring, Videoschnitt und Fotoshows in nichts nach. Die Suite ist gut zu bedienen, eine Vorlagen-CD lässt bei Blenden, Filtern und Menüs kaum Wünsche offen, so das Urteil (Quelle: PC Professionell 11/2005).

Basel II-Rating für kleine Kredite rentiert sich nicht

Basel II ist auch für Freiberufler und Kleinstbetriebe ein Thema. Nicht die gewerbliche Form ist entscheidend, sondern die Kredithöhe. Theoretisch können die Banken kleine Kredite wie Privatkundenkredite behandeln. Allgemein ist derzeit als Grenze eine Kredithöhe von einer Million Euro im Gespräch. Wenn sich das Verfahren zur Risikominimierung aber bewährt, werden die Banken das Rating auf alle gewerblichen Kredite anwenden. Die Tücke liegt darin, dass sich für die Bank ein intensives Rating für kleine Kredite nicht rentiert. Es ist zu befürchten, dass diese Kreditnehmer im bankinternen Rating mit einem Sicherheitsabschlag belegt und zu schlecht  bewertet werden. Dann bleibt nur das externe Rating mit entsprechenden Kosten. +++

Outsourcing von Spam-Bekämpfung spart Geld

Die Kosten für den E-Mail-Schutz lassen sich um bis zu 75 Prozent senken, wenn Unternehmen diesen Bereich an Spezialisten auslagern. Managed Services sind eine günstige und flexible Alternative, um unerwünschte Post und Viren auszusortieren.

Durch gesteigerten Traffic, zusätzlichen Speicherplatz und Produktivitätsverlust der Mitarbeiter verursacht Spam in Unternehmen immense Kosten. Hinzu kommen die Kosten für Hardware, Software und Personalkosten bei einer Inhouse-Lösung gegen unerwünschte Post. Eine Studie belegt, dass jede Spam-Mail ein Kleinunternehmen mit fünf Mitarbeitern 66 Cent kostet. Schutzmaßnahmen schlagen dagegen mit nur 4 Cent pro Spam-Mail zu Buche – bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung der User.

Rechnet man noch das höhere Sicherheitsniveau ein, das ein spezialisierter Anbieter realisieren kann, dürfte die Entscheidung noch eindeutiger ausfallen. Bei vielen Anbietern zahlt man beispielsweise für die Spam- und Virenmodule pro User und Monat ab 2,00 Euro in der Einstiegsvariante. Unternehmen mit vielen Mitarbeitern profitieren von günstigeren Staffelpreisen.

Einzelne Lösungen gegen Viren, Trojaner und Spam sind heute ohnehin nicht mehr sinnvoll, die Grenzen bei unerwünschtem E-Mail-Verkehr sind fließend. Die Angreifer bedienen sich der gesamten Bandbreite an Malware und kombinieren diese, um ihre Ziele zu erreichen. Per Spam
werden Trojaner verbreitet, die PCs in ferngesteuerte Zombies verwandeln. Spyware mogelt sich beim Öffnen von Spam-Mails auf den PC und kundschaftet den Benutzer aus. Und auch bei Phishing- und Spoofing-Attacken bedienen sich die Betrüger längst der Massen-Mails als Verbreitungsweg (Quelle: Internet Professionell 11/2005).

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ORACLE LÄDT BASEL II-PRAKTIKER EIN

Basel II ist derzeit das Topthema bei mittelständischen Unternehmen. Und genau darum ist es auch das Topthema auf der INFORMATION INSIDE*, einer Veranstaltungsreihe, die Oracle gemeinsam mit ausgesuchten Partnern, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und dem IT-Partner CP CORPORATE PLANNING AG, im gesamten Bundesgebiet durchführt. Dabei haben wir bei der Auswahl der Themen besonders darauf geachtet, die Inhalte sehr praxisorientiert zu vermitteln. Wir präsentieren Ihnen auf dieser Veranstaltung ganz konkrete Lösungen und zeigen Ihnen, wie man mit innovativen und einfachen Anwendungen die Potenziale des eigenen Unternehmens noch besser ausschöpfen kann. +++

Superfetch verlagert Hauptspeicher auf USB-Stick

Der Windows XP-Nachfolger Vista wird in der Lage sein, Arbeitspeicher einfach nachzuladen. Möglich macht dies eine Funktion namens Superfetch. Dahinter verbirgt sich eine Kernkomponente bei der Verwaltung von virtuellem Speicher. Sie speichert in einer Liste oft aufgerufene Programme ab und legt die Prioritäten fest. Startet ein Nutzer beispielsweise oft Word, Outlook und Photoshop, dann tauchen diese Programme ganz oben in der Liste auf. Superfetch holt diese Programme auf Vorrat in den Arbeitsspeicher, so dass sie dann beim expliziten Aufruf schneller starten.

Je mehr Arbeitsspeicher im Rechner steckt, desto mehr können Nutzer davon profitieren. Doch falls der Arbeitsspeicher knapp wird, lässt er sich per USB-Speicherstick erweitern. Superfetch behandelt den Speicher auf dem Stick genau wie Arbeitsspeicher. Das heißt, auch der Platz auf dem USB-Stick wird für Programme genutzt. Die Zugriffszeiten zwar etwas langsamer als bei RAM, sie sind wegen der kleinen eingelagerten Speicherseiten auf jeden Fall besser, als wenn jedes Mal auf die Festplatte zugegriffen werden müsste. Datenverlust soll es auch nicht geben, auch dann nicht, wenn der Anwender den Stick im laufenden Betrieb abzieht. Dafür sorgt ein Write-Through-Cache, der alle Änderungen am Speicher sofort auf Festplatte zurücksichert (Quelle: PC Professionell 11/2005).

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