Familienunternehmen fehlt ein Konfliktmanagement

Deutsche Familienunternehmen stehen vor einem gravierenden Wandel, denn nur jedes dritte Unternehmen soll nach dem Rückzug der gegenwärtigen Eigentümergeneration im Familienbesitz bleiben, wie aus der gestern in Frankfurt vorgestellten Studie „Familienunternehmen Deutschland 2006“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Die Studie beschreibt eine Reihe von Problemen, die Familienunternehmen meistern müssen. Besonders ungelöste familiäre Auseinandersetzungen über Unternehmensstrategie, Managementbeteiligung und Gewinnverwendung bedrohen die Unternehmensnachfolge. +++

Hartz-IV-Subventionsmentalität bedroht Unternehmertum

Nur ein Drittel der Gründungsinteressenten handelt aus unternehmerischen Motiven. Zu diesem Ergebnis kommt der DIHK-Gründerreport 2006 mit dem Titel "Existenzgründung in Zeiten von Hartz IV", mit dem der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dieses Jahr wieder eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen in Industrie, Handel und den Dienstleistungsbranchen vorlegt. Diesmal fußt die Untersuchung auf mehr als 380.000 Kontakten der IHK-Existenzgründungsberater mit angehenden Unternehmern. +++

Verbraucherpreise um 1,9 Prozent gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Juli 2006 –  nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber Juli 2005 voraussichtlich um 1,9 Prozent erhöhen (Juni 2006: + 2,0 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Steigerung um 0,4 Prozent. Die relativ hohe Vormonatsrate ist in erster Linie auf die saisonbedingten Preissteigerungen bei Pauschalreisen und Ferienwohnungen zurückzuführen. +++

EU will faire Vergabe von geringwertigen Aufträgen

Die Europäische Kommission hat Leitlinien für die faire Vergabe von Aufträgen mit geringem Auftragswert durch die öffentliche Hand veröffentlicht. Die Leitlinien der EU-Kommission, die in Form einer Auslegungsmitteilung vorliegen, enthalten Vorschläge, wie die öffentliche Hand im Einklang mit den Binnenmarktgrundsätzen der Transparenz und Diskriminierungsfreiheit handeln sollte. Zudem werden Beispiele genannt. Die Leitlinien gelten auch für bestimmte Dienstleistungen, die nicht vollständig unter die EU-Richtlinien zum öffentlichen Auftragswesen fallen.
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Neue Details zum Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Ende Juni hat der Bundestag das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beschlossen (wir berichteteten darüber). Mit diesem Gesetz kommt Deutschland seiner Verpflichtung nach, vier Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft zum Schutz vor Diskriminierung in nationales Recht umzusetzen. Ein heftiger Streit entbrannte über den Umfang des Gesetzes, das deutlich über die Vorgaben der EU hinausgeht und von CDU/CSU und Arbeitgeberverbänden in der jetzigen Form mehrheitlich abgelehnt wird. Welche Lebensbereiche die Richtlinien regeln, beschreibt das Bundesministerium der Justiz in einer Pressemitteilung mit ausführlichen Erläuterungen, die zu lesen empfehlenswert ist. (ml) ENGLISH

Fertige CSS-Layouts gibt es von der Stange

Wer sich nicht selbst die Mühe machen will, ein CSS-Grundlayout für seine Webseiten zu entwickeln, kann auf einen reichhaltigen Fundus an fertigen Designs zurückgreifen. Im Internet gebe es eine Vielzahl fertiger Vorlagen, die sich kostenlos verwenden und individuell anpassen lassen, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell. +++

Klickbetrüger leben auf Kosten der Ehrlichen

Kriminelle bedienen sich simpler Tricks, mit Online-Werbung Geld zu stehlen. Der Geschädigte sei dabei der Werbetreibende, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell. Möglich werde das, da Yahoo und Co nicht über ausreichend eigene Werbeplätze verfügen, um alle Anzeigen unterzubringen. Daher werde Werbung an Geschäftspartner gereicht, die ihrerseits die Platzierung der Anzeigen übernehmen. Soweit sei das völlig normal und unproblematisch. Kritisch werde es, wenn die Anzeigen erneut weitergereicht würden und letztlich nach mehreren Stationen bei unseriösen Vermarktern landen – nämlich bei Spammern und Spyware-Verbreitern. +++

MittelstandsBlog präsentiert ersten FeierabendPodcast

Pünktlich zum Wochende lässt die Redaktion des von Oracle gesponserten Business Weblogs die Puppen tanzen. In einem ersten Versuch haben sie den Wuppertaler Martin Lindert von LindisBluesCast engagiert und eine Mucke zusammenstellen lassen, die sich der FeierabendPodcast des MittelstandsBlogs nennt und es wirklich in sich hat. Über 20 Minuten zeigen zumeist unbekannte Künstler, was Sie drauf haben: Chris Juergensen, Robin Stine, Rob Tognoni und Dominik Clayton begeistern mit Stücken, die im Radio kaum zu hören sind. Die Technik basiert auf Podster in Kombination mit einem komfortablen Abspielscript von Wimpyplayer.

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