Für alte CeBIT-Kämpen ebenso wie für alte IFA-Füchse mag es eine traurige Entwicklung sein, dass sich in zwei Jahren die beiden in ihrer Branche weltweit größten Messen um die Besucher schlagen wollen, denn die IFA will laut Meldung im Magazin Focus 2008 ihren Messetermin in den Mai vorverlegen. Viele mittelständische Firmen, die in beiden Bereichen Produkte herstellen oder handeln werden davon am Ende profitieren.
Schnelle und große Plug&Play-Speicherlösung
Stromsparender Business-PC von Dell
Dells neuer Business-Desktop OptiPlex 745 arbeitet mit dem Intel-Prozessor Core 2 Duo, der 30 Prozent mehr Leistung bei gleichzeitig 40 Prozent weniger Stromverbrauch gegenüber seinem Vorgänger bringen soll. Die Komponenten verbaut Dell in thermisch effizientere BTX-Gehäuse. Damit sollen niedrigere Betriebstemperaturen und Geräuschpegel zu erzielen sein. Das Gehäuse lässt sich zudem komplett ohne Werkzeug öffnen und ermöglicht so den schnelleren Austausch von defekten Komponenten.
E-Commerce boomt bombastisch
Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren bereits zu einer riesigen Plattform für Vermarktungs-, Verkaufs- und Arbeitsprozesse entwickelt. Aber das Kontingent an Möglichkeiten scheint noch bei weitem nicht ausgeschöpft zu sein. Das Jahrbuch "Interaktive Trends 2006/2007" des Verbands Digitale Wirtschaft stellt auf ca. 200 Seiten unter anderem aktuelle erfolgreiche Projekte und ausgewählte Expertenbeiträge zum Thema E-Commerce vor.
Voraussetzungen für den Status Gewerkschaft
Besitzt eine Arbeitnehmergruppierung Gewerkschaftsstatus, genießen ihre Vertreter weitreichende Privilegien und Rechte gegenüber dem Arbeitgeber. Gerade mittelständische Unternehmen in Spezialmärkten sehen sich deshalb immer wieder mit Gruppen konfrontiert, die den Anspruch einer Gewerkschaft erheben. Dabei ist der Gewerkschaftsstatus eng mit formalen Voraussetzungen verbunden. Welche das sind, macht ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 19 September deutlich. Pikanter Nebenaspekt: In dem Urteil wurde ausgerechnet dem Verband der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB) der Status einer Gewerkschaft abgesprochen.
Härtere Strafen für Hacker
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Entwurf zur Verschärfung des Strafrechts beschlossen, das Hackern und Computersaboteuren Schlupflöcher im Gesetz verschließen soll. Deutschland verfüge zwar bereits über ein weitreichendes Computerstrafrecht, die rasante Entwicklung führe jedoch immer wieder zu neuen kriminellen Gefahren und Missbrauchsmöglichkeiten, so Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Statistiker beraten über Unternehmensmeldungen
"Melden wir nur oder nutzen wir sie auch?", so lautete die große Frage der diesjährigen Statistischen Woche in Dresden, die heute endet. In den Vortragsveranstaltungen der Deutschen Statistischen Gesellschaft wurden die aktuellen Belastungen der Unternehmen durch staatliche Informationsanforderungen diskutiert und neue Wege aufgezeigt, diese Belastungen zu verringern.
EU-Anmeldung für Finanzhilfen erst ab 200.000 Euro
Die Europäische Kommission hat einen überarbeiteten Entwurf der neuen De-minimis-Regeln vorgelegt. Diese Regeln bestimmen, bis zu welcher Höhe staatliche Beihilfen ohne eine Genehmigung durch die EU gewährt werden dürfen. Bisher galt als Obergrenze eine Summe von 100.000 Euro innerhalb von 3 Jahren. Höhere Beihilfen sind genehmigungspflichtig, um eine Wettbewerbsverzerrung durch nationale Fördergelder zu verhindern. Diese Grenze soll nun auf 200.000 Euro angehoben werden, um sich seitens der Komission auf die wirklich gravierenden Fälle hoher Förderungen konzentrieren zu können.
Gesellschaftliches Engagement wird honoriert
Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens GoodBrand & Co. belegt, dass Konsumenten gesellschaftliches Engagement von Unternehmen honorieren. Beim Einkauf achten laut Studie deutsche Verbraucher zunehmend auch auf das soziale und ökologische Engagement (Corporate Social Responsibility) eines Unternehmens. Sie honorieren außerdem ethische Marketingprogramme.
WiMAX-Regulierung erfordert zuviel Bürokratie
Fundierte Kritik übt Unternehmensberater Dr. Jürgen Kaack (Bild links) am Vergabe- und Regulierungsprozess zu WiMAX (siehe auch MittelstandsWiki). Der Regulierungsprozess sei ein Beispiel für eine überbordende Bürokratie. Vor allem kritisiert Kaack die Zulassung der Deutschen Telekom zur Auktion. „Wie wahrscheinlich ist es, dass die Deutsche Telekom ihrem DSL-Angebot zukünftig mit WiMAX-Diensten selber Konkurrenz machen wird? Die Bundesnetzagentur als Behörde zum Schutz vor Wettbewerb – sollte es eigentlich nicht anders herum sein?“ so seine berechtigte Frage. Sein ausführlicher Kommentar (PDF) ist hier verfügbar.
Neu im Pressezentrum
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