Unternehmen können auf Top-Leute nicht verzichten

Eine klare Absage erteilte heute der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einem Vorschlag, den Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Montag in der Bildzeitung äußerte. Sie forderte, Betriebe sollten Schulen ihre besten Mitarbeiter als Lehrer zur Verfügung stellen. Die Praktiker aus der Wirtschaft könnten so “sinnvolle Impulse für die Schüler bringen”. Auslöser des Vorschlags war eine Studie des Münchner ifo-Instituts, die zeigt, dass Abiturienten mit guten Noten nur selten Lehrer werden und stattdessen lieber in die freie Wirtschaft gehen. +++

ifo-Geschäftsklima nur geringfügig verschlechtert

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Das Konjunkturpaket wirkt sich auf die Erwartungen der Wirtschaft  erkennbar aufhellend aus. So sehen die befragten Unternehmen der Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten erneut weniger pessimistisch entgegen. Der entsprechende Indexwert stieg von 79,5 Punkten im Januar auf 80,9 Punkte im Februar an. Die aktuelle Lage schätzen die Unternehmen indes so düster ein, wie zuletzt vor knapp 16 Jahren (Rückgang von 86,8 Punkten auf 84,3 Punkte). +++

OSMB 2009

Open Source trotzt der Wirtschaftskrise

Open Source Meets Business

Open Source Meets Business

Im Januar 2009 fand zum vierten Mal in Folge der Kongress “Open Source Meets Business” (OSMB) in Nürnberg statt. OSMB-Chairman Richard Seibt griff dieses Postulat in seiner Begrüßungsrede auf und spitzte den Kongresstitel kurzerhand auf die Formel “Open Source Is Business” zu. Denn was aus nicht kommerziellen Communities heraus entstanden ist, bildet mittlerweile die Grundlage für tragfähige Software- und Services-Geschäftsmodelle. +++

Software schützt Passwörter vor Fremdzugriff

Password Depot 4

Password Depot 4

Acebit stellt die Version 4 seiner Softwarelösung Password Depot vor. Die Software soll Passwörter und andere sensible Daten vor dem Zugriff Unbefugten schützen. Die neue Version 4 soll neben dem beständigem und zuverlässigem Schutz wichtiger Daten neue Funktionen zur Datenverwaltung bieten, die das Arbeiten mit Password Depot komfortabler gestalten sollen. Password Depot übernimmt zusätzlich das Ausfüllen von Log-In-Feldern mit nur einem Klick und kann mobil auf einem USB-Stick mitgeführt werden. +++

Ricoh und Kodak bieten gemeinsamen Support

Kodak Nexpress S3000

Kodak Nexpress S3000

Ricoh Europe und Kodak Graphic Communications Group (GCG) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Ricoh künftig Kodaks digitale Nexpress-Farbproduktionsdrucksysteme und die digitalen Digimaster-EX-Produktionsdrucksysteme in der gesamten Europäischen Union, der Schweiz und Norwegen nicht nur verkaufen und liefern, sondern seinen Kunden auch direkte Supportleistungen für die Maschinen bieten kann. +++

38 Prozent der Deutschen betreiben Online-Banking

Top 10 im EU-Ranking

Top 10 im EU-Ranking

Derzeit erledigen 24 Millionen Deutsche ihre Bankgeschäfte mit Hilfe des Internets. Das entspricht 38% aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren. Vor 5 Jahren waren es erst 21% (13 Millionen Deutsche). Nach Angaben des Branchenverbands BITKOM nutzen Männer das Online-Banking besonders gern (43%), während Frauen dem Internet bei Bankgeschäften weitaus skeptischer gegenüber stehen. Nur34% von ihnen tätigen ihre Bankgeschäfte online. +++

Umsatzrückgang bei Robotik und Automation absehbar

 Umsatzentwicklung in Robotik und Automation

Umsatzentwicklung in Robotik und Automation

Die Hersteller von Industrieller Bildverarbeitung, Montage- und Handhabungstechnik sowie Robotik blicken auf ein Rekordjahr mit einem Umsatzplus von 12% zurück. Mit 9,2 Milliarden Euro Umsatz konnte die Branche 2008 zum dritten Mal in Folge deutlich zulegen. Vor allem die Robotik hat mit einem Wachstum um 15% auf 2,4 Milliarden Euro zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen. Ursache für das hohe Wachstum war nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ein lang anhaltender weltweiter Trend zur Automatisierung. +++

Strenger Kündigungsschutz hält Arbeitsplätze im Land

Zu einem ausgesprochen heiklen Fazit kommen die Autoren einer Studie des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Dass umfangreiche und restriktive Regulierungen des Arbeitsmarkts – z.B. durch einen weitreichenden Kündigungsschutz – ausländische Investoren potentiell von Investitionen abhalten, ist längst belegt. Nun scheint es so, dass –  wie von Gewerkschaftsseite behauptet – harte Restriktionen inländische Firmen potentiell daran hindern, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Der Mechanismus ist in beiden Fällen der gleiche: Strenge Arbeitsgesetze verursachen bei personellen Veränderungen hohe Kosten, deshalb finden seltener Veränderungen statt. +++

130.000 offene Stellen weniger im 4. Quartal 2008

Nahezu halbiert hat sich die Zahl der offenen Stellen in den Bereichen Metall, Elektro, Maschinen- und Fahrzeugbau, vergleicht man das vierte Quartal 2008 mit dem Vergleichszeitraum 2007. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der Rückgang der offenen Stellen im gesamten Arbeitsmarkt um 130.000 offene Stellen auf knapp 1,1 Millionen sei aber noch vergleichsweise moderat, beruhigen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. +++

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