Verbraucherpreise stiegen im April um 0,7 Prozent

Zahlen des Statistischen Bundesamts

Zahlen des Statistischen Bundesamts

Der Verbraucherpreisindex in Deutschland ist im April 2009 gegenüber dem April des Vorjahres voraussichtlich um 0,7 % gestiegen (Vergleichswert März 2009: + 0,5%), gegenüber dem Vormonat März aber gleich geblieben. Grund für den etwas stärkeren Anstieg im Jahresvergleich sind die – erstmals seit Januar wieder gestiegenen – Preise für Heizöl und Kraftstoffe. In diese vorläufigen Ergebnisse flossen Daten aus sechs Bundesländern ein. Die endgültigen Werte werden laut Statistischem Bundesamt am 12. Mai vorliegen. +++

Neue Kultur des Misstrauens in den Unternehmen

Mit der Wirtschaftskrise verflüchtigt sich auch die vielgepriesene Führungskultur in deutschen Unternehmen. So zumindest lautet das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins Capital. Konkret spüren 68 % der Befragten, dass Vorgesetzte mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage, die Konkurrenz und anstehende Umstrukturierungen im Betrieb verstärkt Druck ausüben. Deshalb haben bereits 40 % der Mitarbeiter Angst, Fehler zu machen. +++

Auftragsrückgang für EU-Industrie flacht ab

Auftragseingänge für die Industrie

Auftragseingänge für die Industrie

Gegenüber dem Januar 2009 sank im Februar der Index der Auftragseingänge in der Industrie in der Eurozone (EZ16) um 0,6% und in der EU27 um 1,4 %. In beiden Gebieten flachte damit der Rückgang verglichen mit dem Januar (-2,0 % und -3,5 %) deutlich ab. Ohne die tendenziell weniger stabilen Bereiche Schiff- und Bootsbau, Schienenfahrzeugbau sowie Luft- und Raumfahrzeugbau fielen die Auftragseingänge in der Industrie in der Eurozone um 1,3% und in der EU27 um 0,7%. +++

Handel am besten für Finanzkrise gerüstet

Die Auswirkungen von Umsatz- und Margenrückgängen, Lieferstopps, Zahlungseinstellungen oder auch Kreditlinienkürzungen auf deutsche Unternehmen sind erheblich. Das ergab eine Kurzumfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Mazars Hemmelrath. Drei Viertel der Befragten gab an, nach spätestens sechs Monaten zahlungsunfähig zu sein, wenn 25 % der Kunden nicht zahlen. Vor allem Produktionsunternehmen haben unter der Krise zu leiden, gefolgt von Dienstleistungsunternehmen. +++

Förderung für Forschung rund um Dienstleistungen

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Rund 70 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts werden durch Dienstleistungen erwirtschaftet. Dienstleistungen sind damit in Deutschland, aber auch weltweit der Motor für Wachstum und Beschäftigung. Im Widerspruch dazu steht das geringe Wissen über die theoretischen Grundlagen der Produktivität von Dienstleistungen und Möglichkeiten, sie zu messen und zu bewerten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb eine neue Forschungsförderung zur Produktivität von Dienstleistungen ins Leben gerufen. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen soll besonders gefördert werden. +++

Geistiges Eigentum für KMU von zentraler Bedeutung

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Die volkswirtschaftliche Bedeutung des geistigen Eigentums und seines Schutzes wächst. Das ergab eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Danach hat die deutsche Wirtschaft beispielsweise in den Jahren 2000 bis 2006 zwar mehr in materielle Anlagegüter investiert als in immaterielle. Die Investitionen in immaterielle Güter wie geistiges Eigentum sind von 2000 bis 2006 jedoch in deutlich größerem Umfang gestiegen als die Ausrüstungsinvestitionen. Das zeigt, dass die Bedeutung von Erfindungen und Innovationen gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland zugenommen hat. +++

Umsatz mit Flachbildfernsehern sinkt

Die Nachfrage nach LCD- und Plasmafernsehern steigt trotz Wirtschaftskrise weiter an. 2009 werden voraussichtlich 7,1 Millionen Flachbildfernseher verkauft werden, ein Plus von 7,4 % gegenüber 2008. Röhrengeräte spielen fast keine Rolle mehr. Ihr Absatz halbiert sich auf knapp 300.000 Stück. Das errechnete das Marktforschungsinstitut EITO. Der Umsatz mit Fernsehgeräten wird allerdings dennoch sinken, denn der Durchschnittspreis für einen Flachbildfernseher fällt in diesem Jahr wahrscheinlich von 820 auf 747 Euro – ein Rückgang um 9 %. Dabei gehen die Preise für Plasmabildschirme im Schnitt von 975 auf 934 Euro und für LCD-Fernseher von 800 auf 725 Euro zurück. +++

QLogic vertieft OEM-Kooperation mit Hewlett-Packard

QLogic QMH2562

QLogic QMH2562

QLogic liefert den 8 GBit/s schnellen Fibre-Channel-HBA (Host Bus Adapter) QMH2562 im Mezzanine-Kartenformat für Hewlett-Packards neu vorgestellte BladeSystem Matrix aus. Im Segment der Mezzanine-Karten hat der Hersteller laut Analysten einen Marktanteil von über 70 %. Der ab sofort beim OEM-Partner HP erhältliche HBA ist für den Betrieb in hochvirtualisierten Umgebungen optimiert und soll verglichen mit anderen 8-GBit/s-FC-Adaptern am wenigsten Strom verbrauchen. +++

Managed Print Services sollen Kosten senken

Mit Ricohs ‘Managed Print Services’ (MPS) sollen Unternehmen ihre Druckumgebung effektiver verwalten, die Produktivität steigern und Kosten senken können. Ricoh hat seine MPS jetzt erweitert und bietet Kunden eine ganzheitliche Lösung an, die den kompletten Kreislauf des Dokumentenmanagements abdecken soll. Das Angebot umfasst Beratung, Hardware, Software, Service, Management Services, Office-Lösungen und Ausgliederung der Dokumentenprozesse während des gesamten ‘Document Lifecycle’. +++

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