Leitfaden zur Verschlüsselung von Unternehmensdaten

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Die Daten eines Unternehmens sind ebenso wichtig, wie das finanzielle Betriebsvermögen. Fallen sie in die Hände von Konkurrenten, ist oft die Unternehmensexistenz bedroht. Gefahr droht ihnen nicht nur bei Datenübertragungen, sondern auch, wenn Datenträger wie Sicherungsbänder oder USB-Sticks in falsche Hände geraten. Deshalb müssen vertrauliche Daten besonders geschützt werden, beispielsweise durch ihre Verschlüsselung. Wie kann diese sinnvoll eingesetzt werden? An welchen Orten kann eine Verschlüsselung der Bestandsdaten erfolgen?

Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille: Die Verschlüsselung wird aber unter Umständen selbst zur Gefahr, wenn die autorisierten Personen nur schwer oder nach Verlust eines Schlüssels auf die Daten nicht mehr zugreifen können. Deshalb sind bei der Verschlüsselung Sicherheitsstandards zu beachten. Aber welche? Wie werden die Schlüssel über den Lebenszyklus der Daten verwaltet?

Antworten auf Fragen zu beiden Aspekten und darüber hinaus gibt der neue Leitfaden “Verschlüsselung von Bestandsdaten aus Rechenzentrumssicht” des Branchenverbands BITKOM. Die Publikation richtet sich an Dienstleister und IT-Verantwortliche in Unternehmen. Der Leitfaden erklärt auf verständliche Art und Weise, worauf es bei der Sicherung von Datenträgern ankommt und wie wichtige Informationen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.

Der Leitfaden steht als kostenloser Download im Internet bereit.

(BITKOM/ml) ENGLISH

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  1. Mit dem Datenklau verhält es sich ähnlich wie mit einem Bankraub. Man ist fest davon überzeugt, daß alles wie von selbst geht, wenn man erst einmal im Besitz des begehrten Raubgutes ist. So fiebert man dem Zeitpunkt entgegen, an dem man den Tressorinhalt endlich in den Händen hält, um danach festzustellen, daß nun die Probleme erst anfangen.

    Ich lernte viele Firmen kennen, deren Niedergang erst durch Datenklau zustande kam. Dabei durchläuft der Weg in die Pleite im Wesentlichen folgende fünf Phasen:

    Erstens: Neben den neuen Daten werden im Betrieb die angeworbenen Klauhelfer und Mitwisser etabliert, welche die alte Firmenstruktur total durcheinander wirbeln. Und diese neuen fordern Honorar plus Schweigegeld.

    Zweitens: Der alten Stammbelegschft, welche verinnerlicht hatte, daß man das Brot nur im Schweiße seines Angesichts verdienen muß, wird die Kompetenz entzogen und auf die gekauften Neulinge übertragen. Das Kerngeschäft leidet.

    Drittens: Die Neuen wiederum haben viel zu wenig Ahnung vom Alltag und der Praxis des Kerngeschäftes und verstecken sich hinter neuen Methoden und den von ihnen mitgebrachten Daten. Die interne Geschäftblockade beginnt. Der Gewinn bleibt aus.

    Viertens: Damit dies Blockade gelöst wird und die neuen Daten zusammen mit den neuen Methoden greifen, muß die Firma etwas leicht umstrukturiert werden. Neue Mitarbeiter, eine neue EDV und eine Beratungsfirma müssen her. Ganz besonders wichtig ist auch eine damit verbundene Erhöhung des Kreditrahmens bei der Hausbank. Inzwischen fehlt nämlich richtig Geld.

    Fünftens: Die Kreditgeber schauen sich die verzweifelten Versuche der Geschäftsleitung an, einen gelungenen Spagat abzuliefern. Denn nun beginnt diese panisch mit den alten Leistungsträgern zurückzurudern und gleichzeitig mit den neu hinzugekommenen ebenso panisch vorwärtszupaddeln. Vor lauter Umstrukturierung wurde nämlich das Kerngeschäft vernachlässigt und die ganze vorhandene Liquidität verbrannt. Kreditvermittler, Leasingvertreter und Unternehmensberater bereiten schließlich die feierliche Insolvenz vor.

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