Wie viel Spielraum die neuen Banken-AGB lassen

Bild: Fotolia Wenn Banken eine EU-Richtlinie umsetzen, sollten Geschäftsleute doppelt scharf aufhorchen. Tatsächlich schieben die neuen AGB in etlichen Fällen den Schwarzen Peter dem Kunden zu, etwa bei irrigen Überweisungen oder bei Kartenverlust. Was sich ändert, erläutert die Fachredaktion anwalt.de. +++

Vermieterrecht

Eigenbedarfskündigung auch für Nichten und Neffen

Mietrecht

Mietrecht

Der Bundesgerichtshofs (BGH) hat mit einem Urteil vom 27. Januar die Rechte von Vermietern bei Eigenbedarf deutlich gestärkt: Er entschied, dass die Eigenbedarfskündigung wegen des Wohnbedarfs einer Nichte eines klagenden Vermieters wirksam ist. Damit erweitert das Gericht den Kreis derjenigen, deren Wohnraumbedarf zu einer Eigen­be­darfs­kün­di­gung berechtigt. Bislang war eine solche Kündigung nur bei Wohnraumbedarf von engen Familienangehörigen, d.h. von Kindern, Eltern oder Geschwistern zulässig. +++

Unternehmenskredite

Kredithürde für gewerbliche Wirtschaft gesunken

Kredithürde nach Größenklassen

Kredithürde nach Größenklassen

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutsch­lands liegt nach Analysen des Münchner ifo Instituts im Januar niedriger als im Dezember. Aktuell beträgt der Anteil der Unternehmen, die über eine restriktive Kreditpolitik der Banken klagen 42,4 % (nach 44,3 % im Dezember). Ihr Anteil ging vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Bau­haupt­gewerbe und im Handel zurück. Dennoch schwankt die Kredithürde nun ein Jahr lang um Werte über 40 %. Von einer Trendwende könne daher noch nicht die Rede sein, warnt ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. +++

Kostenloser Leitfaden

Interim Manager als Krisenhelfer für Familienbetriebe

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Familienbetriebe können leicht ins Schlingern kommen, wenn der Chef durch Krankheit oder Tod ausfällt oder die Betriebsführung durch besondere Umstände seine Kräfte übersteigt. Dann ist es Zeit, einen sogenannten Interim Manager ins Familienunternehmen zu holen. Ein Interim Manager ist ein Fremdgeschäftsführer, der für einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten für ein Unternehmen tätig wird. Seine Aufgabe besteht darin, eine akute Krise zu bewältigen oder die Zeit zu überbrücken, bis ein neuer Geschäftsführer die Steuerung des Unternehmens übernehmen kann. Was bei der Suche nach einem Interim Manager zu beachten ist und worauf sich die Unternehmerfamilie einlassen muss, wenn der Krisenhelfer erfolgreich arbeiten soll, erläutert ein neuer Leitfaden des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU). +++

Stromverteilung im Rechenzentrum

Software liest Gesamtstrom und Abgänge aus

NSHV im Rechenzentrum

NSHV im Rechenzentrum

Dank einer Kooperation zwischen Rittal und Phoenix Contact kann Rittals Managementsoftware für IT-Infrastruktur RiZone künftig die elektrischen Leistungswerte eines Rechenzentrums direkt an der Quelle, dem Niederspannungshauptverteiler (NSHV), erfassen. Neben der Erfassung des Gesamtstroms im NSHV werden auch die Werte nachgelagerter Abgänge – beispielsweise die Stromaufnahme der Kühlsysteme und der Steuerschränke – ermittelt und an RiZone übergeben. +++

Keymile Milegate 2011

FTTB-Plattform bindet Haushalte per Glasfaser an

Keymile Milegate 2011

Keymile Milegate 2011

Keymile hat seine Multi-Service-Zugangsplattform Milegate um eine FTTB-Lösung (Fibre to the Building) erweitert. Milegate 2011 soll Teilnehmer in Mehrfamilienhäusern an das Glasfasernetz anschließen. Über eine einzige Glasfaser, die bis in den Keller eines Gebäudes reicht, können Netzbetreiber Sprach-, Daten- und Fernsehdienste (Triple Play) mit mehr als 100 MBit/s pro Teilnehmer anbieten. Milegate 2011 stellt acht VDSL2-Schnittstellen bereit, die den einzelnen Teilnehmern die Anschluss über die bestehende hausinterne Verkabelung ermöglicht. +++

Veröffentlichungspflicht

Streit um Ausnahme für Kleinstunternehmen

Das seit Januar 2007 geltende Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) verpflichtet alle Kapitalgesellschaften, ihren Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger zu publizieren. Derzeit kommen 94 % der offenlegungspflichtigen deutschen Unternehmen dieser Pflicht nach. Nun wird seitens der Europäischen Union darüber diskutiert, ob der bürokratische Aufwand der Publizierung auch den Kleinstunternehmen zugemutet werden muss. Experten halten den Vorschlag für einen Bärendienst. +++

Europa

Sparquote der privaten Haushalte gesunken

Sparquote der privaten Haushalte

Sparquote der privaten Haushalte

Zum ersten Mal seit dem ersten Quartal 2008 sank im dritten Quartal 2009 die saisonbereinigte Bruttosparquote der privaten Haushalte sowohl in der Eurozone (EZ16) als auch in der EU27. So belief sich die saisonbereinigte Bruttosparquote der privaten Haushalte im dritten Quartal 2009 in der EU27 auf 13,7 % (zweites Quartal: 14,2 %). In der Eurozone betrug die Sparquote der Haushalte im dritten Quartal 2009 15,8 % (zweites Quartal: 16,2 %). +++

Aktuell im Bundestag

SPD-Fraktion fordert Finanztransaktionssteuer

Die SPD-Bundestagsfraktion will am Freitag im Bundestag einen Antrag stellen, der die Bundesregierung zwingen soll, Vorschläge zur Einführung einer sogenannten Finanztransaktionssteuer zu entwickeln. Mit diesen Vorschlägen soll die Bundesrepublik auf dem nächsten G20-Gipfels im Juni 2010 die Partnerstaaten von der Nützlichkeit einer internationalen Finanztransaktionssteuer überzeugen. +++

Ob offene Funknetzwerke dicht halten können

Bild: Fotolia Wo Kabelschächte fehlen, ist WLAN eine gute Alternative. Alle neuen Geräte arbeiten bereits mit dem schnellen Standard IEEE 802.11n und alle bringen eine ausreichend hohe Verschlüsselung mit. Was Unternehmen beachten sollten, damit ihr Funknetzwerk sicher bleibt, sagt dieser Schwerpunktbeitrag. +++

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