BDU-Marktstudie

Unternehmensberater erwarten anziehende Konjunktur

Nach einem schwierigen Jahr 2009 erwarten die deutschen Unternehmensberater im laufenden Jahr wieder ein anziehendes Projektgeschäft, meldet der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU). Eine aktuelle Marktstudie des Verbands zum Beratermarkt 2009/2010 ergab, dass sich die Consultingbranche 2009 dem gesamtwirtschaftlichen Negativtrend nicht entziehen konnte und einen Umsatzrückgang um 3,1 % erlitt. Der Umsatz schrumpfte von 18,2 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf 17,6 Milliarden Euro in 2009. Knapp drei Viertel der Unternehmensberatungsgesellschaften erwarten aber für 2010 ein Umsatzplus von 5 %. +++

Klimadebatte

Klima-Ökonom fordert Investitionen in Atomkraft

Lord Nicholas Stern

Lord Nicholas Stern

Der britische Klima-Ökonom Lord Nicholas Stern hat sich in einem Interview in der Montagsausgabe der Zeitung Tagesspiegel für mehr Investitionen in die Atomkraft ausgesprochen. Der 63-Jährige war früher Chefökonom der Weltbank und erarbeitete 2006 im Auftrag der britischen Regierung den sogenannten Stern Report zu den wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels. Der Report gilt als wichtige Grundlage für die aktuelle Klimadebatte.  Sterns Begründung für seine ungewöhnliche Forderung: Es handle sich schlicht um eine Risikoabwägung. Und wenn man sich die Kosten für Kernenergie anschaue, seien diese verhältnismäßig niedrig, verglichen mit den möglichen Kosten des Klimawandels. +++

Elektronischer Entgeltnachweis

ELENA für Handwerk derzeit zu aufwendig

Der elektronische Entgeltnachweis (ELENA) sollte Arbeitgeber eigentlich entlasten. Stattdessen steigen im betrieblichen Alltag die Belastungen, wettert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Der Verband kritisiert vor allem, dass die Voraussetzungen für die geplanten Entlastungen von bürokratischen Aufgaben noch immer fehlen. Er fordert daher eine schnelle Vereinfachung des Verfahrens. +++

ifo Konjunkturtest Februar 2010

Geschäftsklima nach zehn Monaten erstmals eingetrübt

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar etwas eingetrübt. Zum ersten Mal seit zehn Monaten ist der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo In­sti­tuts nicht weiter gestiegen, sondern sogar von 95,8 Punkten im Januar auf 95,2 Punkte gefallen. Für die Eintrübung ist vor allem die Entwicklung im Einzelhandel verantwortlich, bei dem es im Februar zu einem Rückschlag gekommen ist. +++

Paessler PRTG

Monitoring-Lösung erkennt Malware-Aktivitäten

Paessler PRTG

Paessler PRTG

Laut Paessler erfordert Netzwerksicherheit die Planung und Umsetzung eines ganzheitlichen Konzeptes. Neben Tools wie Virenscannern oder Firewalls ist die Netzwerküberwachung dabei eine sinnvolle Ergänzung zur Erhöhung des Sicherheitsgrades. Die Lösung PRTG Network Monitor soll Admins helfen, frühzeitig Unregelmäßigkeiten im Netzwerk aufzudecken und beginnende Angriffe zu erkennen. Sie wird damit zur strategischen Komponente im unternehmerischen IT-Security-Konzept. +++

Gartner

Weltweiter Handymarkt schrumpft 2009 um 0,9 Prozent

Gartner-Tabellen Handymarkt

Gartner-Tabellen Handymarkt

Laut dem IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wurden im Jahr 2009 insgesamt über 1,2 Mrd. Handys an Endkunden verkauft. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal des letzten Jahres wuchs der Markt dagegen: 340 Mio. verkaufte Geräte entsprechen einem Wachstum von 8,3 % gegenüber dem vierten Quartal 2008. +++

Energieeffizienz

Green IT bietet Unternehmen noch viel Sparpotenzial

Auch wenn aus der Wirtschaft immer häufiger Absichtserklärungen zu vernehmen sind, man wolle Green IT – also energieeffiziente und -sparsame IT-Systeme – aus Klimaschutzgründen einsetzen, zeichnet eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Creditreform noch ein etwas anderes Bild. Unter rund 900 befragten Unternehmen, die sich durch eine besonders hohe IT-Nutzung auszeichnen, reizen viele das Potenzial der Green IT noch längst nicht aus. Große Unterschiede bestehen unter anderem zwischen den Branchen. +++

Was Unternehmen gegen Datendiebstahl tun können

Bild: Fotolia Zur Absicherung von Firmendaten gehört neben technischen Maßnahmen eine Schulung der Belegschaft. Über beides sprachen wir mit Dominique Ewert von Steganos und Magnus Kalkuh von Kaspersky Lab. Fachanwältin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff ergänzt, welche Firmendaten tatsächlich ins Impressum gehören. +++

Mittelständische Verlage

Gefährliches Zaudern der Traditionalisten

Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat zu einem tiefgreifenden Wandel der Wirtschaft einschließlich der Unternehmen-Kunden-Beziehung geführt. Komplett neue Geschäftsmodelle sind entstanden und altbewährte Unternehmenskonzepte wurden total umgekrempelt oder verschwanden vom Markt. Wie überlebenswichtig deshalb ein fundiertes IT-Konzept ist, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) zur Situation mittelständischer Verlage. Fazit: Vor allem die 7 % IT-Verweigerer – mehrheitlich kleine Buchverlage – riskieren durch ihren Widerstand Kopf und Kragen. +++

Video-Podcast

Damit verlorene Daten nicht zum Drama werden

Datenssicherheit ist für Unternehmen überlebenswichtig. Zur Absicherung der Firmendaten gehört neben rein technischen Maßnahmen auch eine Schulung der Belegschaft. Über beides sprachen wir mit den IT-Sicherheitsexperten Dominique Ewert von Steganos und Magnus Kalkuh von Kaspersky Lab. Und Fachanwältin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff sagte uns, welche Firmendaten im Impressum preisgegeben werden müssen. Unser Video zeigt nicht das komplette Interview mit Dominique Ewert und Magnus Kalkuh. Dieses ist in vollem Umfang als Audio-Podcast zu hören. (ml)

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