Podcast zur Förderpolitik

Düstere Wolken über der Solarindustrie

Mit einem großen bundesweiten Aktionstag wird die Solarbranche am Donnerstag gegen eine Reduzierung der Subventionen mo­bil­ma­chen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will unter an­derem die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom ins öf­fent­li­che Netz um 15 % senken: Was für manch einen ein vernünftiger Teil­rück­zug des Staates aus dem Markt ist, könnte für viele Solar­un­ter­ne­hmen eine existenzielle Bedrohung darstellen und zahlreiche der rund 60.000 Arbeitsplätze kosten. Wir woll­ten von Carsten Körnig, dem Geschäftsführer des Bun­des­ver­bands Solar­wirt­schaft (BSW-Solar) wissen, ob das stimmt, und wie sein Verband reagieren will. (ml)

0 Kommentare:

  1. Interessant, wenn man ältere Beiträge zur Subventionsthematik liest und schaut wie sich alles entwickelt hat. Zum Glück hatte die Regierung ein Einsehen und hat nicht so drastisch weiter gekürzt wie das im letzten Jahr noch angekündigt wurde. Das nächste Jahr hält wieder viele Änderungen im Zuge der EEG Novelle bereits. Die Eigenverbrauchsregelung wurde gott sei dank verlängert und läuft nicht wie geplant in zum Ende des Jahres aus. Änderungen im EEG 2012 die Solarenergie betreffend kann man in einem meiner Beiträge einsehen: http://www.solar-und-windenergie.de/blog/?p=1903

    Weiter so.

  2. Danke für diesen Podcast. Denn meiner Meinung nach, macht Umweltminister Röttgen sich nur aus einem Grund für einen kräftigen Einschnitt in den Solar-Förderung stark. Die Branche protestiert, dabei wird sie weiter Milliarden einstreichen. Denn die Koalition hat den Sonnen-Konzernen ein riesiges Schlupfloch gelassen – und die ersten nutzen es schon!

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