EU-Klimaschutz

Alleingang würde EU-Wirtschaft kaum belasten

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Der aktuelle Bericht des Weltklimarates geht davon aus, dass die globalen CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens 50 bis 85 % unter das Niveau von 2000 gesenkt werden müssen, um den welt­wei­ten Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius ge­gen­über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die von Industrie- und Entwicklungsländern nach dem Klimagipfel angekündigten Klimaschutzanstrengungen kosten dabei höchstens 0,25 % der weltweiten Wirtschaftsleistung. Für die EU bedeutet das: Wenn sie im Alleingang für 2020 für sich eine Senkung der Emissionen um 30 % statt 20 % anstreben würde, würde die Wirtschaftsleistung der EU lediglich um weniger als 0,1 % sinken. +++

Energetische Sanierung

Immobilienbesitzer zu Investitionen bereit

Investitionsbereitschaft

Investitionsbereitschaft

Mehr als drei von vier Eigenheimbesitzern (77 %) sind prin­zi­piell bereit, in eine bessere Dämmung ihrer selbst­ge­nutz­ten Immobilie zu investieren. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de. Im Durch­schnitt wollen die Sanierungswilligen 15.000 Euro für die energetische Sanierung ihrer Immobilie ausgeben. Dies ent­spricht in etwa dem Preis für den Austausch der Fenster oder die Dachdämmung eines typischen Einfami­li­en­hauses – ein gewaltiges Potenzial für die Sanierungsbranche. +++

Maschinen- und Anlagenbau

Auftragseingang im Juli 48 Prozent über Vorjahr

Auftragsentwicklung

Auftragsentwicklung

Im Maschinen- und Anlagenbau boomen die Aufträge: Im Juli stieg das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vor­jah­res­ni­veau um real 48 %. Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) heute in Frankfurt mit. Dabei legte das Inlandsgeschäft um 38 % zu. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 54 %. Im Drei­mo­nats­ver­gleich Mai bis Juli 2010 ergibt sich insgesamt ein Plus von 57 % zum Vorjahr (Inlandsaufträge: +51 %; Auslandsaufträge: +60 %). +++

Einzelhandel im Juli

Umsatz real 0,8 Prozent über Vorjahr

Bundesstatistik

Bundesstatistik

Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist im Juli 2010 nach ersten Berechnungen nominal um 2,4 % und real um 0,8 % höher ausgefallen als im Juli 2009. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2010 sank der Umsatz jedoch unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1 % und real um 0,3 %. Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis Juli 2010, so setzte der deutsche Einzelhandel nominal 1,9 % und real 0,9 % mehr um als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2009. +++

Mittelständisches Geschäftsklima

Stagnation nach einem Rekordanstieg

Geschäftsklima

Geschäftsklima

Der rasante Anstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand scheint – vorerst zumindest – einer Stagnation zu weichen. Das legen die aktuellen Zahlen aus dem gemeinsam von der KfW Bankengruppe und dem ifo Institut heraus­ge­ge­be­nen Mittelstandsbarometers nahe. Nach dem Raketen-Juni folgte ein Stand-by-August, der keinen weiteren Anstieg mehr brachte, aber das gute Vormonatsniveau von 21,0 Saldenpunkten wenigsten halten konnte. +++

Epson EB-W9, EB-X10 und EB-W10

Preisgünstige, kompakte Projektoren für Unternehmen

Epson EB-W10

Epson EB-W10

Epson hat heute die Projektoren EB-W9, EB-X10 und EB-W10 vorgestellt. Die preisgünstigen Beamer für Unternehmen sollen mobile Projektion mit einer Helligkeit von bis zu 2600 ANSI Lumen, einem Gewicht von 2,3 kg und kompakter Bauweise ermöglichen. Der EB-X10 bietet XGA-Auflösung, während die beiden Breitbildmodelle EB-W9 und EB-W10 WXGA auflösen. +++

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