Logistik

Schwellenländer verschieben globale Warenströme

Die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer werde den Welthandel bis 2030 grundlegend verändern und neu ordnen, warnt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Sowohl die Drehkreuze der globalen Warenströme als auch die Handelsrouten werden sich in den nächsten zwanzig Jahren zunehmend in die sogenannten Emerging Markets verlagern. Gleichzeitig werden dort auch neue Logistikkonzerne entstehen und den bereits etablierten Konzernen Marktanteile streitig machen. Das zeige die Studie Transportation & Logistics 2030. +++

Ausbau des Stromnetzes

Bürger rechtzeitig informieren und beteiligen


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Der zügige Ausbau der Stromnetze ist die Voraussetzung für das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, bis 2050 mindestens 80 % des Strombedarfs in Deutschland mit erneuerbarer Energie zu decken. Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahl­en­schutz (BfS), warnt jedoch: Die vom Ausbau betroffenen Menschen müssten frühzeitig mitgenommen werden und dürften nicht vor voll­endete Tatsachen gestellt werden. Die Bürger sollten bereits bei der Planung der Stromtrassen einbezogen und anschaulich über Vor­tei­le, aber auch wissenschaftliche Unsicherheiten informiert werden. Nur so könnten Vertrauen in die Sicherheit und die notwendige Akzeptanz für den Ausbau des Stromnetzes erreicht werden. +++

Energiekonzept

BDI fordert Politik zum Handeln auf

Einen ebenso differenzierten wie offenen Appell zur raschen Umsetzung des Energie­kon­zepts richtete heute der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) anlässlich der Anhörung zum Energiekonzept im Bundestag an die Bundesregierung. Der Verband be­ließ es dabei nicht bei Allgemeinplätzen, sondern benannte sehr konkret die momentanen Schwachstellen der Rahmenbedingungen. Besonders kritisch sieht der BDI die hohe Ab­hängigkeit von Stromimporten, die das Konzept vorsieht. +++

Herbstprojektion

Bundesregierung erwartet 3,4 Prozent BIP-Wachstum

Die Bundesregierung erwartet in ihrer Herbstprojektion für 2010 einen Anstieg des Brutto­in­lands­pro­dukts (BIP) um real 3,4 %. Im kommenden Jahr soll das BIP-Wachstum im Jah­res­durch­schnitt dann immer noch beachtliche 1,8 % betragen. Bundes­wirt­schafts­mi­nis­ter Rainer Brüderle (FDP) begründete die Prognose u. a. damit, dass der Aufschwung inzwischen solide auf zwei Beinen stehe. Nach wichtigen Impulsen aus dem Außen­han­del habe auch die Binnenkonjunktur Fahrt aufgenommen. Der Aufschwung habe zudem nahezu alle Bereiche der Wirtschaft erfasst und nehme an Breite zu. +++

DIHK-Konjunkturumfrage

Der Aufschwung ist selbsttragend

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Der Konjunkturaufschwung in Deutschland ist selbsttragend und solide. Zu dieser Einschätzung kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) angesichts der Umfrageergebnisse im Rahmen der Konjunkturumfrage Herbst 2010. Wichtigstes Kriterium für die Beständigkeit des Aufschwungs: Neben dem Export erstarkt auch die Binnennachfrage immer mehr. Lediglich die konjunkturellen Schwächen der USA und Japans sowie der zögerliche Aufschwung im Rest Europas verunsichern die deutsche Wirtschaft nach wie vor. Dennoch spreche „viel dafür, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland bereits 2011 wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen kann“, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. +++

Wenn Kunden sich im Geschäft verletzen

Bild: Fotolia Dann ist die Betriebshaftpflichtversicherung hoffentlich in Ordnung, sonst ist der Geschäftsführer dran. Er muss sicher stellen, dass die Kundschaft unfallfrei einkaufen kann. Wie weit die Verkehrssicherungspflicht geht, erläutert die Fachredaktion anwalt.de am Real- und Regalbeispiel. +++

Was unberechtigte Zugriffe unterbindet

Bild: Fotolia Ein ordentliches Identitätsmanagement. Es stellt sicher, dass nur solche Personen an die IT-Ressourcen des Unternehmens gelangen können, die aktuell dazu berechtigt sind. Wie das zentral abgestimmte Oracle-IM den Balanceakt zwischen Sicherheit und Effizienz meistert, verfolgt diese Microsite. +++

Preisentwicklung

Erzeugerpreise im September um 3,9 Prozent gestiegen

Bundesstatistik

Bundesstatistik

Im September dieses Jahres lag der Index der Erzeugerpreise gewerb­licher Produkte um 3,9 % höher als im September letzten Jahres. Da­mit be­schleu­nig­te sich der Anstieg wieder etwas, den im August lag der Ver­gleichs­wert noch bei 3,2 %. Gegenüber dem Vormonat August stieg der Index im September 2010 um 0,3 % (Vergleichswert im August 2010: 0,0 %). Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate übten die Preissteigerungen für Energie aus. +++

Creditreform DRD-Index

Kunden zahlen wieder schneller und zuverlässiger

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Nach einer Periode relativ schlechter Zahlungsmoral sorgt der Kon­junk­tur­auf­schwung bei vielen Kunden nun wieder für zuverlässigere Zahlungen, meldet Creditreform. Bei Firmenkunden komme noch die konjunkturbedingte Verbesserung der Liquidität als Ursache höherer Zahlungsmoral hinzu. Der Creditreform DRD-Index, der das Zah­lungs­ver­halten anhand regelmäßiger Unternehmensbefragungen und des Creditreform Debitorenregisters bewertet, stieg dement­spre­chend auf aktuell 69,0 Punkte (Vorjahr: 64,3). Knapp die Hälfte der gut 4000 befragten Unternehmen (48,7 %) bewertet das Zah­lungs­ver­hal­ten der Kunden als sehr gut oder gut (Vorjahr: 39,4 %). Nur 5,7 % der Unternehmen äußerten sich negativ über die Zah­lungs­weise der Auftraggeber (Vorjahr: 6,3 %). +++

Unternehmenskredite

Konjunkturerholung erleichtert Kreditaufnahmen

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Die gute Konjunkturentwicklung hat nun auch die Finan­zierungs­si­tu­a­tion vieler Unternehmen verbessert. Das zeigt eine Sonder­aus­wer­tung der neuen Konjunkturumfrage, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) heute im Laufe des Tages vorstellen will. Demnach erleben 12 % der Betriebe derzeit verbesserte Kre­dit­be­dingungen. Das sind 4 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Um­fra­ge im Frühsommer 2010. Gleichzeitig haben sich im Herbst für nur noch 16 % der Unternehmen (Frühsommer: 21 %) die Kon­di­ti­o­nen verschlechtert. Der Kreditsaldo liegt damit im Oktober 2010 bei -4 Punkten. Vier Monate zuvor notierte er noch bei -13 Punkten. +++

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