Im aktuellen E-Payment-Barometer, einer gemeinsamen Umfrage von ibi research, dem Wirtschaftsmagazin Der Handel und MasterCard, berichten 59 % der teilnehmenden Webshop-Betreiber von steigenden Umsätzen in den vergangenen drei Monaten. Im September lag der Wert noch bei 55 %. Bei 24 % der Internet-Händler blieben die Umsätze konstant, während 8 % niedrigere Erlöse verzeichneten. Kein Zweifel, der Konjunkturaufschwung ist bei den Online-Händlern angekommen.
Preisverleihung Leitstern 2010
Vorreiter-Bundesländer profitieren überproportional
Am Donnerstag fand in Berlin die Preisverleihung des Leitsterns 2010 statt. Ausgezeichnet wurden Bundesländer, die sich besonders stark für Erneuerbare Energien engagieren. Bundesumweltminister Norbert Röttgen bezeichnete engagierte Bundesländer als die größten Nutznießer ihres Engagements, denn mit einem Ausbau der erneuerbaren Energien seien positive Beschäftigungseffekte, wirtschaftliches Wachstum und kommunale Wertschöpfung in Milliardenhöhe verbunden. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Bundesländer Brandenburg (Gesamtsieger), Thüringen (Kategorie Aufsteiger) und Bayern (Bürgerengagement für erneuerbare Energien).
Bauhauptgewerbe im September
1,1 Prozent Auftragsrückgang gegenüber Vorjahr

Bundesstatistik
Das Auftragsvolumen im Bauhauptgewerbe ist im September spürbar geringer ausgefallen als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Allerdings verlief die Auftragsentwicklung in den beiden Bereichen Hoch- und Tiefbau entgegengesetzt. So gingen die Aufträge zwar preisbereinigt insgesamt um 1,1 % zurück, jedoch verzeichnete der Hochbau einen Anstieg der Baunachfrage um 1,2 %, während der Tiefbau unter einem Rückgang von 3,2 % litt.
EWEA-Zukunftsbericht
Visionen einer modernen Stromversorgung für Europa
Der Europäische Verband für Windenergie (EWEA) veröffentlichte vor wenigen Tagen seinen Bericht Powering Europe, der die Vision eines modernen Stromversorgungssystems entwirft. Die Studie beschreibt, wie Erneuerbare Energien und steigende Mengen Windenergie in dieses System integriert werden können. Nach Meinung der Studienautoren gibt es keine wesentlichen technischen Barrieren, die einer Einspeisung großer Mengen Windenergie in Europas Stromnetz entgegenstünden. Die Einspeisung würde jedoch massive wirtschaftliche Vorteile bringen. Die wahren Schlüsselhindernisse bilden laut Studie die Infrastruktur des Stromnetzes und die Strommärkte.
Leitfaden
Soziale Medien fürs Unternehmen intelligent nutzen
Sogenannte soziale Medien bzw. Social Networks – dazu zählen z. B. Facebook, Twitter, Xing, Youtube, aber auch Blogs und Internet-Foren – können für Unternehmen nicht nur ein Risiko darstellen (wir berichteten darüber), sondern auch ungeheure Marketingchancen bieten. Vorausgesetzt, man beachtet die Regeln und ungeschriebenen Gesetze der Nutzergemeinschaften (Communities) dieser Netze. Das ist nicht gerade einfach, denn die Regeln sind nur ganz selten schriftlich fixiert, aber immer sehr komplex. Der Branchenverband BITKOM bietet deshalb Unternehmen, die das Potenzial dieser Netzwerke in ihrem Sinne nutzen wollen, einen kostenlosen Leitfaden an.
ifo Konjunkturtest
Kein Ende des Aufwinds zu spüren
Der ifo Geschäftsklimaindex des ifo Instituts in München für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November erneut gestiegen, und zwar von 107,7 Punkten im Oktober auf aktuell 109,3 Punkte. Damit liegt der Index nun über den Werten der Boomjahre 2006/2007. Sowohl die aktuelle Geschäftssituation als auch die Geschäftsperspektiven für das kommende halbe Jahr bewerten die Unternehmen positiver als bisher. Der Teilindex für die aktuelle Lageeinschätzung stieg von 110,2 auf 112,3 Punkte, jener für die Erwartungen an das nächste Halbjahr von 105,2 auf 106,3.
Weinachtsgeschäft 2010
Eine schöne Bescherung erwartet den Handel
Wie jedes Jahr, so auch heuer wieder fragte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Deutschen, was sie voraussichtlich für Weihnachtsgeschenke ausgeben werden. Die Ergebnisse dürften den Einzelhandel entzücken. So beabsichtigen rund 93 % der Deutschen, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Durchschnittliches Budget für Geschenke: 245 Euro. Dem Handel dürften die Geschenkkäufe deshalb am Ende der Saison ein Umsatzvolumen von rund 14 Milliarden Euro beschert haben. Die meisten Geschenkideen betreffen Bücher, Bekleidung und Accessoires sowie Spielwaren. Wer viel verdient, plant große Geschenke; wer weniger hat, ist erwartungsgemäß bescheidener. Menschen, die in Haushalten mit weniger als 1500 Euro monatlichem Nettoeinkommen leben, beabsichtigen durchschnittlich 146 Euro auszugeben. Liegt das Haushaltseinkommen bei netto mehr als 3500 Euro, dann steigt der Wert der geplanten Geschenke auf durchschnittlich 366 Euro.
Studie
Unternehmen sorgen sich um Nutzung mobiler Geräte
Eine Unternehmensumfrage des Technologieanalysten Ovum und der Europäischen Vereinigung für e-Identity und Sicherheit (EEMA) zur geschäftlichen Nutzung mobiler Geräte und Sicherheit zeigt, dass neun von zehn Unternehmen ihren Mitarbeitern bereits mobile Geräte zur Verfügung stellen oder es in Kürze tun werden. Smartphones von Blackberry werden bevorzugt eingesetzt.
Laut dem Bericht versuchen Unternehmen einen Weg zu finden, mit der privaten Nutzung von Firmengeräte umzugehen. 70 Prozent der befragten Angestellten geben an, dass sie ihre Firmengeräte auch privat nutzen dürfen. Und immerhin 48 Prozent der Befragten dürfen ihr privates Smartphone mit dem Firmennetzwerk verbinden.
Netzausbau
3600 Kilometer neue Stromtrassen bis 2020
Die am Dienstag veröffentlichte dena-Netzstudie II der Deutschen Energie-Agentur (dena) beziffert den Netzausbaubedarf für die Stromübertragungsnetze bis 2020 auf bis zu 3600 km. Wohlgemerkt, zusätzlich zu den 850 km der dena-Netzstudie I, von denen bislang erst rund 90 km in Betrieb sind. Maßgeblicher Treiber für den Netzausbau ist nach Angaben der Studienautoren der Ausbau der Windenergie. Demnach werden im Jahr 2020 die Windkraft-Erzeugungskapazitäten bei 51 Gigawatt liegen. Windkraft sei damit die dominierende Größe beim Netzausbau, so die Autoren. Bundesminister Rainer Brüderle warnte bei der Vorstellung der Netzstudie II deshalb eindringlich, die Netze dürften nicht zum Nadelöhr werden.
Schufa
Auskunft über Firmenbonität jetzt auch für Privatleute
Wer macht schon gerne Geschäfte mit einem unzuverlässigen Partner? Keiner. Das aber gilt sowohl für Unternehmen als auch für deren Kunden. Bisher konnte sich jedoch bei der Kreditauskunftei Schufa nur Unternehmen über ihre Kunden informieren. Jetzt können dort auch die Kunden ihrem Händler, Handwerksbetrieb oder Stromlieferanten auf den Zahn fühlen lassen, um einige Beispiele zu nennen. Mit der Unternehmensauskunft bietet die Schufa nämlich erstmals auch Privatpersonen die Möglichkeit, Bonitätsinformationen über ein Unternehmen einzuholen.













