Mitarbeiter, die grenzenlos naiv – oder auch mal verärgert über den Stress mit dem Chef – in sozialen Netzwerken ihren Freunden Firmeninternas erzählen, können zu einem erheblichen Risiko für das betroffene Unternehmen werden. Davor warnt aktuelle Ausgabe der Studie Global Information Security Survey der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Dabei sind soziale Netzwerke nicht die einzigen neuen Sicherheitslecks aus dem Internet. Ähnlich große, wenn auch technisch etwas anders gelagerte Risiken stellen Web-2.0-Anwendungen sowie mobile Endgeräte und Cloud-Computing dar.
Transport
Aktionsplan Güterverkehr und Logistik vorgestellt

Dr. Peter Ramsauer (CSU)
Am Dienstag stellte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU, s. Bild) im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags den Aktionsplan Güterverkehr und Logistik vor, mit dem der Masterplan Güterverkehr und Logistik der schwarzroten Vorgängerregierung fortgeschrieben wird. Im neuen Aktionsplan sind insgesamt 30 Maßnahmen enthalten, mit denen der Logistikstandort Deutschland weiter verbessert werden soll. Ramsauer stellte bei der Präsentation die Vermarktung des Logistikstandorts Deutschlands in den Mittelpunkt des Maßnahmenkatalogs. Er wies unter anderem darauf hin, dass im kommenden Jahr für den kombinierten Verkehr mehr Geld zur Verfügung stehen werde.
Steuern und Abgaben
Deutsche Firmen bei Steuerlast im Ranking gesunken
Im vergangenen Jahr ist weltweit in rund sechs von zehn Staaten die Gesamtbelastung durch Steuern, Abgaben und Verwaltungskosten für Unternehmen gesunken. Damit setzte sich der Trend zur Steuervereinfachung und Entbürokratisierung trotz Wirtschaftskrise und angespannter Haushaltslage fort – außer in Deutschland. Das belegt die diesjährige gemeinsame Studie Paying Taxes 2011 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), der Weltbank und der International Finance Corporation (IFC). Eine der Folgen: Die Bundesrepublik fiel im weltweiten Ranking von Platz 112 im letzten Jahr auf Platz 128 in diesem Jahr zurück.
Investitionen in Umwelttechnik
Steigende Rohstoff- und Energiepreise sind Hauptmotiv
Wie eine Sonderauswertung der jüngsten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 28.000 Firmen zeigt, werden Investitionen in den Umweltschutz für die Wirtschaft immer wichtiger: Im Herbst dieses Jahres gaben 12 % der investierenden Unternehmen an, Geld in effizientere und umweltschonende Anlagen stecken zu wollen – in der Industrie planen das sogar 14 % der Betriebe. Damit erreicht der Umweltschutz als Investitionsmotiv seine bislang höchste gemessene Akzeptanz. Hauptmotiv sind die steigenden Rohstoff- und Energiepreise auf den Weltmärkten. Wer nun glaubt, solche Investitionen würden sich nur große Betriebe leisten, irrt.
Arbeitsmarkt
Jobwunder der kleinen Betriebe in der großen Krise
Sonst sind nur im Märchen die Kleinen mutiger als die Großen. Aber während der Krise passierte genau dieses. Das besagt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum Neueinstellungsverhalten deutscher Arbeitgeber. Das überraschende Ergebnis: Rund die Hälfte aller Neueinstellungen erfolgte 2009 in Betrieben mit weniger als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – obgleich in Betrieben dieser Größenklasse nur rund 40 % der Beschäftigten Deutschlands arbeiten. Das beweist, dass kleine Betriebe auch in Krisenzeiten ein hohes Einstellungspotenzial aufweisen. Außerdem scheint die Zahl der Neueinstellungen in konjunkturellen Problemphasen in kleinen Betrieben weniger zu schwanken als in größeren.
Fachkräftemangel, Teil 1
Personalreserven im eigenen Land ausschöpfen!
Nach Monaten der Klage setzt sich langsam eine differenziertere Sichtweise zum Thema Fachkräftemangel durch. Gibt es denn in Deutschland trotz drei Millionen Arbeitslosen wirklich zu wenige Arbeitskräfte mit ausreichender Qualifizierung? Dass sich selbst Wissenschaftler in dieser Frage nicht ganz einig sind, darüber haben wir schon berichtet. Nun haben wir Gerd Galonska, einen Experten der Arbeitsmarktpraxis zu einem Interview eingeladen und gefragt: Gibt es einen Fachkräftemangel? Und wenn nicht, wie finden mittelständische Betriebe kurzfristig passendes Personal?
Welche Prozesse auf Daten angewiesen sind
Alle. Hinter jedem Geschäft, das gut läuft, steht heute eine gute Datenbank. Dennoch müssen sich Entscheider bei der Auswahl oft mühsam gegen kurzsichtige Bastellösungen behaupten. Warum man von einem ordentlichen System viel verlangen darf und muss, setzt diese Microsite auseinander. +++
Wann Cloud Computing ins System passt
Das hängt davon ab, ob die Dienste Daten an Anwendungen im Firmennetzwerk übergeben – und umgekehrt. Denn bei IT-Landschaften, die partiell ins Web ausgelagert sind, müssen externe und interne Komponenten zusammen arbeiten. Warum das gar nicht so leicht ist, erklärt dieser Schwerpunktbeitrag. +++
Studie
Breitband-Technologien und der ländliche Raum
Micus will mit der Studie Technologische Grundlagen zur Breitband-Versorgung im ländlichen Raum Antworten auf Fragen wie “Was ist Breitband, welche Technologien stehen dahinter und wie sieht die Versorgungslage in Deutschland aus?” beantworten.
Die Studie soll einen Überblick über die Breitbandsituation in Deutschland, die vorhandenen Zugangstechnologien, ihre Möglichkeiten und Grenzen sowie ihr Potenzial zur Sicherstellung der zukünftigen Versorgung geben.
IT-Branche
IT-Unternehmen schöpfen grünes Potenzial nicht aus
Informationstechnologien haben ein sehr hohes grünes Potenzial, behauptet eine gemeinsame Studie von Deutsche Bank Research und dem Green IT Beratungsbüro beim BITKOM. Das betreffe zum einen die Ressourcenschonung in der IT-Infrastruktur selbst (Green in IT), zum anderen das Einsparen von Energie und Material durch den Einsatz von IT in der gesamten Volkswirtschaft (Green durch IT). 237 Unternehmen waren für die Untersuchung befragt worden. Die Studie Green IT – Mehr als eine Modeerscheinung! wurde letzte Woche in Berlin vorgestellt. Sie analysiert die Entwicklungen und Motivation hinter aktuellen Green IT-Projekten in der Wirtschaft.












