Mehr als die Hälfte der Unternehmen benötigt heute bereits für die Besetzung offener Stellen mehr Zeit als früher. Und das Problem wird in Zukunft noch größer werden, glauben die Personalmanager der Unternehmen. Das ergab eine großangelegte Befragung des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) unter rund 2000 Personalern zum Thema Erhöhung des Renteneintrittsalters. Als Reaktion auf diese Entwicklung beginnen bereits viele Unternehmen mit der Einführung einer altersgerechten Personalpolitik. Zu den ersten erkennbaren Maßnahmen zählen interne Arbeitsplatzwechsel, regelmäßige Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie persönliche Entwicklungsplanungen mit den Mitarbeitern. Rund 80 % der Unternehmen bewerten den Erfolg dieser Maßnahmen als sehr gut oder gut.
Bauwirtschaft 2010
7,0 Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen
Der deutsche Wohnungsbau erlebte nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein erfreuliches Wachstum. So wurden von Januar bis September Baugenehmigungen für 137.900 Wohnungen ausgestellt. Das waren 7,0 % oder 9000 Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten des letzten Jahres. Das reiche allerdings nicht aus, um die Probleme bei der Wohnraumversorgung zu lösen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM).
Erzeugerpreise im Oktober
Erzeuger verlangten 4,3 Prozent mehr als 2009

Bundesstatistik
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Oktober 2010 um 4,3 % höher als im Oktober 2009. Damit stieg die Jahresveränderungsrate erneut an (September: 3,9 %; August: 3,2 %). Gegenüber dem Vormonat September stieg der Index um 0,4 % (September: 0,3 %; August: 0,0 %). Den größten Einfluss auf die Teuerung im Oktober dieses Jahres gegenüber dem Oktober letzten Jahres übten erneut die gestiegenen Preise für Energie aus.
Wie Fachleute mit Fachartikeln punkten
Eines der bewährtesten Mittel für Selbstständige und Freiberufler, sich bekannt zu machen, sind Fachbeiträge in Zeitschriften, vor allem dann, wenn das Material später online geht. Allerdings, sagt Bernhard Kuntz, muss nicht nur der Text passen. Fotos, Tabellen, Tipps und Checklisten machen dem Blatt die Wahl sehr viel leichter. +++
Whitepaper
Sharepoint und die Umsetzung von ECM-Szenarien
Pentadoc hat ein umfangreiches Whitepaper zum Thema Microsoft Sharepoint Server 2010 veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Ausarbeitungen steht dabei die Umsetzung typischer ECM-Szenarien mit Hilfe der Microsoft-Lösung. Laut Expertenmeinung ist Microsoft mit dem Sharepoint Server zweifelsfrei im ECM-Markt angekommen. Dies soll auch durch die letzte Sharepoint-Erhebung von Pentadoc bestätigt worden sein. Wenn es aber um die Einsatzfähigkeit von Sharepoint mit oder als ECM-System geht, gehen die Expertenmeinungen auseinander.
Energiespeicher
Grüner Strom demnächst aus alten Stollen?
Das größte Problem an den Erneuerbaren Energien Wind- und Solarkraft ist ihre starken Schwankungen unterworfene Verfügbarkeit. Deshalb müssen zuverlässige und effiziente Speicherlösungen gefunden werden, bevor Windparks und Solaranlagen klassische fossile oder atomare Kraftwerke vollwertig ersetzen können. Ein interdisziplinäres Wissenschaftsteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) erforscht deshalb eine neue Methode, umweltfreundlichen Strom in alten Gruben und Stollen des Ruhrpotts zu speichern. Was das Team für eine erfolgreiche Umsetzung jedoch dringend benötigt, sind Investorengelder und engagierte Partner in der Industrie.
Kommentar
Ein Plädoyer für die kontroverse Debatte
Nicht ohne eine gewisse Häme berichteten die letzten Tage zahlreiche Medien über einen institutsinternen Disput im Berliner Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zum Thema Fachkräftemangel in Deutschland. Dabei zeigt dieser Fall nur, dass die Studien des DIW nicht vorab auf Linie getrimmt werden, bevor sie an die Öffentlichkeit gegeben werden. Dass Wissenschaftler unterschiedliche Meinungen vertreten, ist aber ohnehin die Regel und nicht die Ausnahme – Wissenschaft muss ihre eigenen Aussagen immer wieder in Frage stellen. Das DIW wäre deshalb schlecht beraten, zu diesem Disput nicht mehr zu stehen. Er ist alles andere als ehrenrührig – ganz im Gegenteil.
Fachkräfte-Einwanderung
Deutsche zu abweisend, Deutsch zu schwer
Deutschland braucht kluge Köpfe aus dem Ausland. Aber nur wenige kommen. Warum das so ist? Der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte diese Frage seinen Auslandshandelskammern (AHKs). Fazit: Trotz guter Bildungsangebote, Infrastruktur und Lebensqualität gilt Deutschland bei ausländischen Fachkräften und Studenten nur als mäßig attraktiv. Vor allem, weil sie die Ablehnung der Deutschen fürchten und lieber englisch oder französisch reden, als kompliziertes Deutsch zu lernen.
Gastgewerbe
Im September reales Umsatzplus von 0,4 Prozent

Bundesstatistik
Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im September 2010 nominal 3,5 % und real 0,4 % mehr um als im September 2009. Im Vergleich zum Vormonat August lag im September der Umsatz im Gastgewerbe 2010 (kalender- und saisonal bereinigt) nominal 0,6 % und real 0,3 % höher. Fasst man die Umsatzentwicklung der ersten neun Monate des laufenden Jahres zusammen, dann setzte das deutsche Gastgewerbe insgesamt nominal 1,8 % mehr, real aber 1,0 % weniger um als im Vorjahr.
Wie man offene Forderungen eintreibt
Rechnungen und Zahlungseingänge zu prüfen, gehört zum täglichen Brot. Umso erstaunlicher ist es, welch anscheinend unausrottbarer Wust an Halbwissen und modernen Mythen kursiert, vom „dreimal mahnen“ über die Verjährung bis zur Fälligkeit. Die Fachredaktion anwalt.de räumt gründlich auf damit. +++
Neu im Pressezentrum
- Initiative Mittelstand: Fuhrparksoftware Comm.fleet mit Innovationspreis ausgezeichnet
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