Ostern kommt und die Kraftstoffpreise an den Tankstellen klettern. Eine aktuelle ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten zeigt, dass Diesel in keiner der untersuchten Städte weniger als 1,45 Euro je Liter kostet. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer derzeit mindestens 1,58 Euro bezahlen. Laut ADAC ist Kraftstoff damit derzeit zu teuer. Zu befürchten sei zudem, dass die Preise in den nächsten Tagen erneut steigen werden, so der Automobilclub.
Kommentar zum Gutachten
Idee vom Gesellschaftsvertrag trifft den Kern der Sache
Als vorletzte Woche der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) seinem Auftraggeber, der Bundesregierung, das Hauptgutachten mit dem vielsagenden Titel Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation überreichte, dachten viele: nicht schon wieder. In Zeiten wie diesen haben Gutachter aller Art und Profession nämlich eine fatale Hochkonjunktur. Nichts, was nicht ausführlich bekaspert, aber am Ende der Debatte umso seltener erledigt wird. Im Falle des genannten Gutachtens ist die Skepsis jedoch unangebracht. Es nennt die Dinge beim Namen und scheut sich nicht, von den Bürgern und gesellschaftlichen Kräften Deutschlands Anstrengungen einzufordern.
Mittelstandsmonitor für EU-Vorhaben
Nur wer rechtzeitig informiert ist, kann Einfluss nehmen
Der Mittelstandsmonitor des Bundeswirtschaftsministeriums soll Mittelständler früher als bisher über wichtige EU-Vorhaben informieren und so in der Mitsprache stärken. In der aktuellen Monitorliste sind alle Vorhaben des aktuellen Arbeitsprogramms der EU-Kommission für die Jahre 2011 bis 2014 aufgeführt, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tangieren. Die Auswahl wurde vom Bundeswirtschaftsministerium zusammen mit Mittelstandsverbänden getroffen und nach dem Ampelprinzip gekennzeichnet.
Außenhandelsprognose
Demnächst wieder Vizeweltmeister beim Warenexport
Ja, Deutschland werde 2011 voraussichtlich wieder Vizeweltmeister im Warenexport, glauben die Experten des Münchner ifo Instituts. Nachdem Deutschland im vergangenen Jahr den Titel währungsbedingt an die USA abgeben musste, dürfte es in diesem Jahr – dank der seit Jahresbeginn zu beobachtenden Abwertung des Dollars gegenüber dem Euro – wieder für Platz zwei reichen. Zählt man zu den Warenexporten jedoch die exportierten Dienstleistungen hinzu, rangiert Deutschland unverändert auf Platz drei.
Bundesgerichtshof
Urteil zur Werbung mit Garantien bei Verbrauchsgütern

Werbung
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat Mitte letzter Woche in einem Urteil (vom 14. 4. 2011 – I ZR 133/09) entschieden, dass die näheren Angaben, die bei einem Verbrauchsgüterkauf in der Garantieerklärung enthalten sein müssen, nicht notwendigerweise schon in der Werbung mit der Garantie aufgeführt werden müssen.
Arbeitsmarkt im Februar
Beschäftigungsplus im Verarbeitenden Gewerbe

Bundesstatistik
In den deutschen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten waren Ende Februar 2011 rund 5,0 Millionen Menschen beschäftigt. Der Zuwachs an Beschäftigten gegenüber dem Februar des letzten Jahres betrug rund 94 600 bzw. 1,9 %. Damit überstieg die Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe erstmals seit Oktober 2009 wieder die Grenze von fünf Millionen.
Gastgewerbe im Februar
1,3 Prozent reales Umsatzplus

Bundesstatistik
Das deutsche Gastgewerbe setzte im Februar 2011 nominal 2,4 % und real 1,3 % mehr um als im Februar 2010. Im Vergleich zum Vormonat Januar fiel der Umsatz – nach Kalender- und Saisonbereinigung – jedoch nominal um 0,9 % und real um 1,2 % geringer aus. Den größten Zuwachs innerhalb eines Jahres erzielte das Beherbergungsgewerbe (nominal +3,6 % und real +2,5 %). Die Gastronomie setzte lediglich nominal 1,9 % und real 0,6 % mehr um als im Vorjahresmonat.
Photovoltaik
Der Norden Deutschlands holt bei Solarstrom auf
Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland rund eine Viertelmillion Solarstromanlagen neu installiert, wie eine Auswertung des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) ergab. Demnach sind Kleinanlagen fürs eigene Dach nach wie vor gefragt. Aber auch Großanlagen konnten kräftig zulegen. Besonders erfreulich: Zwar belegt Bayern im Ländervergleich beim Solarstrom noch immer den ersten Platz, aber die nördlichen Bundesländer holten 2010 deutlich auf.
Bundesnetzagentur
Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement
Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Leitfaden zum sogenannten EEG-Einspeisemanagement veröffentlicht. Der Leitfaden erläutert, in welcher Reihenfolge und wann die verschiedenen Einspeiser erneuerbaren Stroms ihre Einspeiseleistung vorübergehend reduzieren müssen, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird. Bisher wurden in solchen Situationen vor allem Quellen für erneuerbaren Strom abgekoppelt, da deren Beiträge naturgemäß am stärksten schwanken, während konventionelle Kraftwerke konstante Strommengen liefern. Nun soll der Leitfaden dazu beitragen, dass auch in Zeiten des Stromüberangebots möglichst viel Strom aus nachhaltigen Quellen genutzt wird, ohne die Stabilität der Netze zu gefährden.
Wann sich Cloud Computing lohnt
Dann, wenn ein Unternehmen sicher weiß, welche IT-Leistungen es fürs Geschäft braucht. Technisch sind Anwendungen, Rechenleistung oder ganze Plattformen aus der Cloud deutlich gereift. Was Cloud-Lösungen können und worauf zu achten ist, hat Gerald Strömer mit dieser Microsite untersucht. +++
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