Software im Unternehmen

Individualsoftware fördert Innovationen

Download (englisch)

Download (englisch)

Firmen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterneh­menssoftware einsetzen, sind innovativer als Wettbewerber, die auf standardisierte Software setzen, behauptet eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) über die Softwareausstattung von Dienstleistungsunternehmen. Man darf aus der Studie allerdings keine vorschnellen Schlüsse ziehen: Erstens geht es nicht um normale Bürosoftware – z. B. Office-Suiten –, sondern um Branchensoftware, mit der branchentypische Aufgaben erledigt werden. Zweitens bezieht sich die Aussage, Individualsoft­ware fördere den Erfolg, nicht auf allgemein übliche Geschäftspro­zesse. +++

Außenhandel im April

Importpreise 9,4 Prozent über Vorjahr

Der Index der Einfuhrpreise lag im April 2011 um 9,4 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Importpreise sind damit im April innerhalb eines Jahres weniger stark gestiegen als im März (+11,3 %). Verglichen mit den Einfuhrpreisen im Vormonat März 2011, legten die Importpreise im April um 0,3 % zu. Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 % (Vergleichswert März 2011: +4,9 %) und gegenüber dem Vormonat um 0,3 %. +++

Erdölmarkt

Nahostkonflikt treibt Rohölpreise temporär in die Höhe

Download (Auszug)

Download (Auszug)

Die jüngsten Preissprünge bei Rohöl verunsichern die Anleger eben­so wie die Konsumenten. Diese seien aber nur vorüber­gehender Natur, beruhigt nun eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirt­schaftsforschung (DIW) in Berlin. Im Gegensatz zum langfristigen Preisanstieg durch die stetig steigende Nachfrage aus den Schwel­len­ländern seien die aktuellen Anstiege auf die Unruhen im Nahen Osten zurückzuführen. Bei unveränderten Rahmenbedingungen sei ein weiterer Preisanstieg deshalb unwahrscheinlich, so der DIW-Experte Aleksandar Zaklan. Das bedeutet aber auch: Eine Auswei­tung der Unruhen auf andere erdölfördernde Länder im Nahen Osten könnte den Ölmarkt noch weiter destabilisieren. +++

Dell Vostro 260 und 260s

Business-PCs ermöglichen unkompliziertes Arbeiten

Vostro 260s Desktop

Vostro 260s Desktop

Dell hat zwei neue Desktop-PCs für den Mittelstand vorgestellt. Die Modelle Vostro 260 und Vostro 260s sollen speziell auf den Bedarf kleiner und mittelständischer Unternehmen abgestimmt sein und mit ihrer vorinstallierten Software hohe Datensicherheit und einfache Bedienung bieten.

Die Dell-Vostro-Modelle 260 und 260s adressieren laut Dell Anwender, die ihre Rechner ohne aufwändige Konfiguration sofort einsetzen wollen. Die beiden Rechner unterscheiden sich primär durch ihren Formfaktor: Der Vostro 260s ist ein Slim-Tower und 42 Prozent kleiner als der Mini-Tower Vostro 260. +++

Kienbaum-Studie warnt

IT-Fachkräfte werden wechselwilliger

Eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum kam zu einem alarmierenden Ergebnis: Die Bereitschaft zum Wechsel des Arbeitgebers ist bei IT-Fachkräften kräftig gestiegen: Über 80 % der Befragten können sich einen Wechsel des Arbeitgebers vorstellen. Dabei galten IT-Fachkräfte bisher als besonders treue Mitarbeiter. Viele sind bereits zehn oder mehr Jahre im gleichen Betrieb tätig. Noch alarmierender ist dieser Trend für viele Unternehmen angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs. +++

GfK-Konsumklimastudie

Eurokrise und Energiepreise bedrücken Konsumenten

GfK-Indikator Konsumklima

GfK-Indikator Konsumklima

Die Stimmung der deutschen Konsumenten hat sich im Mai erneut verschlechtert. Gefallen sind u.a. die Indexwerte für die Konjunktur- und Einkommenserwartungen sowie für die Anschaffungsneigung. Der Gesamtindikator prognosti­ziert nach 5,7 Punkten im Mai für Juni einen Wert von 5,5 Punkten. Schuld an der Verschlechterung sind aus Sicht der Experten der Ge­sell­schaft für Konsum­for­schung (GfK) die Schuldenkrise in Griechenland und die anhaltend hohen Energiepreise. +++

Stromversorgung

Stromausfall könnte in einer Katastrophe enden

Download

Download

Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschät­zung (TAB) des Deutschen Bundestags kommt in seinem neuesten Bericht zu dem Ergebnis, dass ein langandauernder Stromausfall in Deutschland zur nationalen Katastrophe führen könnte. Für die Folgenanalyse untersuchten die Experten die Auswirkung eines solchen Stromausfalls auf kritische Infrastrukturen. Dazu zählen unter anderem die Informationstechnik und Telekommunikation, das Transport- und Verkehrswesen sowie die Energieversorgung und das Gesundheitswesen. Dabei galt das Hauptaugenmerk vor allem dem Umfang der Vorbereitungen für eine solche Großschadenslage. +++

Bauhauptgewerbe im März

Auftragsvolumen 2,1 Prozent über dem Vorjahr

Die Auftragslage des Bauhauptgewerbes hat sich im März gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Das Auftrags­volumen lag preisbereinigt um 2,1 % über dem Niveau des März letzten Jahres. Davon profitierte allerdings nur der Hochbau. Sein Auftrags­volumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 %, das des Tiefbaus sank im gleichen Zeitraum um 1,6 %. +++

VDI-Studie

Deutschlands Zukunft als Technologiestandort

Technologiestandort Deutschland

Technologiestandort Deutschland

Die Aussichten Deutschlands, auch in der absehbaren Zu­kunft ein weltweit führender Technologie- und Innovations­standort zu bleiben, sind nach Meinung der Experten des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) eigentlich recht gut – vorausgesetzt, die Politik steht auch künftig zu technischen Lösungen. So lautet das Fazit der aktuellen Studie Techno­logiestandort 2020 des VDI, die in diesen Tagen im Rah­men des 25. Deutschen Ingenieurtags erschienen ist. Eine der Branchen, in denen Deutschland laut Studie führend sein könnte, ist die der erneuerbaren Energien, die bis 2020 über 200 Milliarden Euro in Deutschland investieren dürfte. +++

ifo Konjunkturtest

Geschäftsklima im Mai stabil und freundlich

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Mai überraschend stabil und freundlich entwickelt, wie das Münchner ifo Institut mitteilte. Der Index notiert wie im Vormonat bei 114,2 Punkten. Erneut sind die Unternehmen mit der aktuellen Geschäfts­lage zufriedener als im Vormonat (Anstieg von 121,0 auf 121,4). Die Erwartungen der Unternehmen sind etwas geschrumpft (Rückgang von 107,7 auf 107,4), aber nach wie vor positiv. Das ifo Institut geht daher davon aus, dass die Konjunktur weiter wächst. +++

 « 1 ...3 4 5 ...17 »