Mitarbeiterkommunikation, Folge 2

Mehr zuhören macht engagierte Mitarbeiter

Lutz Deckwerth

Kommunikation mit Mitarbeitern ist mehr als ein „Guten Morgen“ des Chefs. In vielen mittelständischen Unternehmen wird zu wenig miteinander geredet, aber viel monologisiert, gewertet und manipuliert. Das Ergebnis: Mitarbeiter fühlen sich nicht ernst genommen, ungehört, missachtet – und kündigen innerlich. Wir sprachen mit dem Journalisten und Kommunikationstrainer Lutz Deckwerth darüber, wie man es besser machen kann.

Wenn Mitarbeiter sich nicht richtig ernst und wahrgenommen fühlen, ziehen sie sich zurück. Bestenfalls arbeiten sie nach Vorschrift, schlimmstenfalls sabotieren sie die Arbeit. In jedem Fall entsteht dem Unternehmen Schaden, wie wir im ersten Teil des Interviews sahen. Es lohnt sich also, zu lernen, wie man mit Mitarbeitern so kommuniziert, dass sie sich für das Unternehmen zu engagieren bereit sind.

Die wichtigste Regel: Den Mitarbeiter als individuellen Menschen wahrnehmen und auf ihn eingehen, statt monologisieren! Dazu braucht es Ruhe und Aufmerksamkeit. Weniger werten, mehr zuhören und die Stärken erkennen, rät Lutz Deckwerth den Chefs. (ml)

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2 Kommentare:

  1. Mitarbeiterführung wird generell von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu wenig beachtet. Dies liegt meines Erachtens vor allem daran, dass viele Gründer zwar Fachleute in den jeweiligen Branchen sind, aber oft keinerlei Erfahrungen in Unternehmes- oder Mitarbeiterführung mitbringen. Der Faktor „erfolgreiche Kommunikation“ wird von vielen Geschäftsführern oder anderen Chefs oft einfach ausgeblendet!

  2. Ich sehe das genauso und habe auch NUR das erlebt. Ich muss allerdings sagen, dass KOMMUNIKATION vor allem von den Chefs und Head ofs in den Unternehmen, in denen ich tätig war, nicht gelebt wurde. Mit „gelebt“ meine ich vor allem „vorgemacht“. Es ist doch wie in einer Familie, in der man adaptiert, was die Eltern so machen. Wenn die es nicht vormachen, werden es die Kinder nicht lernen. Also immer schön reden miteinander :-) Andreas

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