Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Das DIW legt den Endbericht zur FuE-Förderung vor

Politikberatung kompakt 67: Volkswirtschaftliche Bedeutung der Technologie- und Innovationsförderung im Mittelstand, © DIW

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Eine Untersuchung zur Innovationspolitik für den Mittelstand, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführt hat, kommt zu dem Schluss, dass kleine und mittelgroße Unternehmen 2010 mit rund 5,1 Mrd. Euro 35 % mehr in Forschung und Entwicklung (FuE) investierten als 2005. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hätten die Förderprogramme der Bundesregierung.

Deren Volumina haben sich dem DIW zufolge bis Ende 2011 innerhalb von sechs Jahren auf 1 Mrd. Euro mehr als verdoppelt: Nach Angaben des Instituts gibt es in Deutschland derzeit 60.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit FuE-Aktivitäten, in denen 17 % der FuE-Mitarbeiter der Wirtschaft tätig sind. Knapp ein Fünftel der Unternehmen (13.000) habe in den letzten fünf Jahren öffentliche Fördermittel vom Bund erhalten. Davon seien von Mitte 2008 bis Ende 2010 über 9000 KMU mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi gefördert worden, das allen KMU unabhängig von der technologischen Ausrichtung offenstehe. (Im MittelstandsWiki-Podcast erläutert Dr. Heike Belitz vom DIW die Zahlen und Hintergründe.)

Ein weiteres Ergebnis war, dass der Umsatz der geförderten KMU zwischen 2005 und 2010 um durchschnittlich 38,4 % wuchs. Die Exporte seien sogar um etwa 45 % gestiegen, die Zahl der Beschäftigten um insgesamt 19,4 %.

Der Endbericht „Volkswirtschaftliche Bedeutung der Technologie‐ und Innovationsförderung im Mittelstand“ ist beim DIW in der Reihe „Politikberatung kompakt“ (Nr. 67) erschienen; es gibt ihn dort jetzt auch kostenfrei als PDF zum Herunterladen. (Quelle: DIW/sp)

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