Der deutsche E-Commerce-Markt hat laut der aktuellen Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2012“ von EHI und Statista wieder kräftig zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz um 12 % auf 25,4 Mrd. Euro gestiegen. Allerdings konzentriert sich der Markt zunehmend auf wenige große Online-Shop-Betreiber.
Alleine Amazon, Otto, Neckermann, Notebooksbilliger, Conrad Elektronik, die Verlagsgruppe Weltbild, Bonprix, Cyberport, Esprit und der Apple Store haben gemeinsam 8,1 Mrd. Euro erwirtschaftet, also ganze 32 % des Gesamtumsatzes.
Auslöser für den Boom im Online-Handel ist die starke Durchdringung von Privathaushalten mit Internet-fähigen Geräten sowie das steigende Vertrauen in Online-Bezahlsysteme. Insgesamt 41 Mio. Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren kauften im letzten Jahr Waren und Dienstleistungen online (so die GfK-Daten aus der Online Shopping Survey 2012). Laut der GfK-Studie nutzen immer mehr Kauflustige ihr Smartphone als Informations- und Bestellmedium beim Online-Shopping: 5,1 Mio. Konsumenten gingen im letzten Jahr mobil einkaufen.
Den klassischen Online-Shops bereitet diese Entwicklung zunehmend Schwierigkeiten. Denn reine Portierungen klassischer Einkaufsformen auf das digitale Warenhaus sind längst nicht mehr tragfähig. Heute ist es für Online-Shop-Betreiber unabdingbar, ihre Angebote auf die technischen Besonderheiten der unterschiedlichen Ausgabegeräte zu optimieren. In der PC-Ära genügte es noch, den Trend der höheren Monitorauflösungen und -größen sowie die technische Grundausstattung der Internet-Browser wie Flash und JavaScript zu berücksichtigen. Mit dem Hype der Smartphones und Tablets ist ein neuer Channel hinzugekommen, der es durch Geolokalisierungsdienste ermöglicht, reale Geschäfte mit dem Online-Shopping zu verknüpfen.
Allerdings bieten laut der E-Commerce-Studie von EHI und Statista erst 21 % der deutschen Online-Shops eine für mobile Endgeräte optimierte Website oder eine App mit integrierter Shop-Funktion an. Ein Hindernis sind die ausführlichen Softwaretests, die nötig sind, um die Vielfalt an Schnittstellen zum Internet-affinen Konsumenten fehlerfrei anzubieten. Eine elegante Option für diese Aufgabe wäre das so genannte Crowdtesting. (Quelle: Marina Baader/red)







Es ist immer wieder ärgerlich zu sehen, dass Online-Shops auf das Mobile-Template verzichten. Ich bin kein Fachmann, aber mit modernen Techniken ist sowas doch überhaupt kein Problem mehr … Wenn man sich dann bei seiner Bestellung umständlich durch den Shop hangeln und andauernd auf dem Handy zoomen muss, macht der Einkauf überhaupt keinen Spaß mehr. Da frage ich mich echt, wo das Problem ist. Die Großen machen das ganz gut, gerade Amazon finde ich auf dem Handy angenehm zu bedienen.
Gleiches gilt für die Eidgenossen. Dass in der Schweiz Online-Einkaufen für jedermann bequem, günstig und einfach ist, zeigen die vielen Online-Shops und Shopping-Portale wie http://www.allonlineshops.ch. Offline Shopping ist wohl devinitiv out!