Herbstumfrage der Inkasso-Unternehmen

Bestellbetrüger tauschen sich in Foren aus

Von Zechprellerei betroffene Branchen, © BDIU

Von Zechprellerei betroffene Branchen

Einer Prognose des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) zufolge es im laufenden Jahr 2012 insgesamt rund 30.500 Unternehmensinsolvenzen geben. Im kommenden Jahr könne die Zahl jedoch auf 32.000 Fälle steigen. Gleichzeitig zeige die Zahlungsmoral erste Schwächesymptome.

In ihrer traditionellen Herbstumfrage hätten zwar noch 70 % der befragten deutschen Inkassounternehmen gemeldet, dass die Zahlungsmoral unverändert gut sei, aber 24 % berichteten, dass Rechnungen aktuell schlechter bezahlt würden als noch im Frühjahr. Vor dem Hintergrund einer sich eintrübenden Konjunktur würden 47 % der Inkassounternehmen für 2013 mit einer schlechteren Zahlungsmoral rechnen.

Die wichtigsten Gründe, warum Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sind laut BDIU aktuell hohe Zahlungsausfälle bei eigenen Kunden (77 %) sowie momentane Liquiditätsengpässe (68 %). Ein drängendes Problem insbesondere für den Handel sei auch die Zunahme betrügerischer Bestellungen, deren Methoden immer raffinierter würden. Dem BDIU zufolge würden sich die Betrüger teilweise sogar in Online-Foren über die Lieferbedingungen einzelner Händler austauschen. (Quelle: BDIU/sp)

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