IAB Forschungsbericht 13/2012

Betriebe halten ihre Ausbildungsabsolventen

IBA-Forschungsbericht 13/2012: Fachkräfte und unbesetzte Stellen in einer alternden Gesellschaft. Problemlagen und betriebliche Reaktionen, © IAB

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Der aktuelle Forschungsbericht des Instituts für Arbeits­markt- und Berufs­forschung (IAB) zeigt, dass der Groß­teil der Betriebe seinen Fach­kräfte­bedarf auch 2011 voll­ständig decken konnte. Viele Unter­nehmen reagierten aber bereits auf die drohende Ver­schärfung der Fach­kräfte­engpässe durch den demo­grafischen Wandel. So wollte dem IAB zufolge jeder vierte Betrieb 2011 seine älteren Beschäftigten länger im Unter­nehmen halten; vor vier Jahre seien es nur 16 % gewesen.

Während die Ausbildungsbeteiligung insgesamt im Wesentlichen stabil geblieben sei, ist die Übernahmequote nach der Ausbildung offenbar deutlich gewachsen und liege jetzt auf einem Rekordniveau: So seien mehr als zwei Drittel der Auszubildenden 2011 übernommen worden.

Auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe ist laut IAB ggestiegen und hat mit 53 % einen neuen Höchststand erreicht. Vier Jahre zuvor habe der Wert bei 45 %, im Jahr 2000 noch bei 37 % gelegen.

Wie das IAB betont, lag der Fachkräftebedarf 2011 zwar über dem bisherigen Höchststand im Boomjahr 2000. Der Problemdruck sei dabei jedoch etwas geringer als vor gut zehn Jahren gewesen. Lediglich 8 % der Betriebe hätten im ersten Halbjahr 2011 ihre Fachkräftestellen nicht besetzen können. Den bislang höchsten Wert gab es im Jahr 2000 mit 10 %.

Die Ergebnisse der Betriebsbefragung gibt es beim IAB kostenfrei als PDF zum Herunterladen. (Quelle: IAB/sp)

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