Das Online-Magazin deutsche-startups.de hat das Münchener Unternehmen wywy zum Start-up des Jahres gekürt. Das Geschäftsmodell dreht sich um „synchronisierte Signalerkennung und Interaktivitätslösungen“ – genauer gesagt: um Leute, die den Fernseher einschalten und dabei ihr Smartphone nicht aus den Augen lassen.
Das Second-Screen-Phänomen – also TV-Zuschauer, die vor laufendem Bildschirm via Smartphone, Tablet oder Laptop mit anderen über die Sendung tratschen, sich Zusatzinformationen holen etc. – wird mittlerweile auch in Deutschland relevant. Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, betont:
„Wer den Second-Screen-Markt knackt, hat die Chance, einen Milliardenmarkt zu bedienen. Wie Radio entwickelt sich auch das Fernsehen immer mehr zum Nebenbeimedium. TV-Sender müssen die Zuschauer deswegen auch auf ihrem Smartphone und ihrem Tablet erreichen.“
Genau hier setzt die wyey-App an: Sie ermöglicht es den Nutzern, sich über das laufende Fernsehprogramm auszutauschen. Dafür loggt sich der Nutzer mittels Audioerkennung der aktuellen Sendung automatisch ein. Obendrein lockt wywy mit einem TV-Bonusprogramm, das beim Check-in mit Prämien bei Partnern wie Amazon, Eventim oder Zalando fürs Fernsehen belohnt. Damit konnten sich die Gründer Dr. Andreas Schroeter und Tobias Schmidt bei der Jury gegen rund 100 Mitbewerber durchsetzen; wywy sei „der ideale Partner – gerade wegen der Synchronisierung des TV-Signals über alle Kanäle hinweg.“ (Quelle: wywy/red)






