Microsite: Oracle Database 11g, Teil 1
Flexible Abläufe auf sicherer Datenbasis
Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland
Datenbanken sind ein unverzichtbares Hilfsmittel in der IT. Praktisch jede Software nutzt sie – jede, die komplexer als der simpelste Texteditor ist. Ohne ausgereifte Datenbanksysteme würde ein modernes Unternehmen in den Informationsfluten unserer Tage untergehen. Darum ist es nur vernünftig, wenn der Chef diese IT-Entscheidung nicht unbesehen seinen Spezialisten überlässt, sondern sich selbst einen Begriff davon machen kann, was Datenbanken leisten und können sollen. (Einen guten Einstieg gibt z.B. der Beitrag zum Stichwort Database.)
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Eine der in der Industrie am meisten genutzten Datenbanklösungen ist die 2007 vorgestellte Oracle Database 11g, die speziell für die Anforderungen des Grid Computings entwickelt wurde. Dem nach über vier Jahren eingeläuteten Generationswechsel der Software von 10g auf 11g gingen laut Oracle eine Entwicklungszeit von rund 36.000 Mann-Monaten und rund 15 Mio. Teststunden voraus. Das sind Größenordnungen, die man durchaus als beeindruckend bezeichnen darf.
Was Datenbanken können müssen
Das Schwierige an Datenbanken ist, dass es nicht genügt, die Informationen verlässlich und geordnet vorzuhalten. Es geht auch darum, wie sie verwaltet, aktualisiert und bearbeitet und vor allem wie sie abgerufen und fürs Geschäft verfügbar gemacht werden können. Unternehmen brauchen im laufenden Betrieb jederzeit und sofort Zugriff – egal ob Kunden-, Lieferanten-, Händler-, Produkt- oder Produktionsdaten, egal ob eine Anwendung automatisiert anfragt oder ob ein Mitarbeiter es tut. Jeder soll genau die (Teil-)Datensätze zur Verfügung haben, die er benötigt und für die er Zugriffsfreigabe hat. Bei modernen Betrieben mit verteilten Standorten kann es sein, dass Abrufe von überall her eintreffen und bewältigt werden wollen – zu Stoßzeiten obendrein in beträchtlicher Häufung.
| Serie: Oracle Database 11g |
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Ein Datenbanksystem hat daher zwei Seiten. Es besteht aus der eigentlichen
- Datenbank (DB), die sozusagen den „Inhalt“ darstellt, und einer
- Verwaltungssoftware, der Database Management Software, (DBMS). Sie sorgt für die jeweils optimale Organisation der gespeicherten Daten und regelt sämtliche Lese- und Schreibzugriffe.
Es liegt auf der Hand, dass die Leistung und Praxistauglichkeit eines professionellen Datenbanksystems stark von den Fähigkeiten der DBMS abhängen.
Die gebräuchlichste DBMS-Form stellen so genannte relationale Datenbanksysteme dar. Sie organisieren Daten in prinzipiell separaten Tabellen, können die Informationen aber beliebig verknüpfen und entsprechend ausgeben. In seiner simpelsten Form darf man sich das wie die Sortierfunktion von Excel vorstellen – nur komplexer und über Tabellenblätter und Tabellen hinweg. Besonders bei großen Datenmengen, wie sie sich in Unternehmen anhäufen, ist diese Fähigkeit von unschätzbarem Vorteil.
Oracle Database für Unternehmen
Die Oracle Database 11g – das g steht übrigens für Grid Computing – gehört zu den Marktführern im Bereich RDBMS (Relational Database Management Systems) und konkurriert hier vor allem mit IBMs und Microsofts Datenbanksystemen DB2 bzw. SQL Server. Im Open-Source-Bereich muss sie sich zudem Konkurrenten wie MySQL stellen. Sie kann nicht nur mit relationalen Daten (RDBMS) umgehen, sondern arbeitet auch mit so genannten objektrelationalen Daten (ORDBMS) und kann XML-Datenstrukturen relational transfomieren.
Nicht weiter strukturierbare Objekte kann Oracle Database 11g in Form von Binary Large Objects (BLOBs), also als binäre Objekte wie Schrift- und Faxdokumente oder Videos, und als Character Large Objects (CLOBs), d.h. als lange Zeichenketten ebenfalls speichern. Diese Objekte werden in der Regel gesondert abgelegt und lediglich unter einem Referenzschlüssel in der Datenbank vermerkt.
| Oracle kurz vorgestellt |
| Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Als Spezialist für standardisierte Lösungen kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.
Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt, die Unternehmen den infrastrukturellen Überbau liefern. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM. Oracle Database hält Informationen sicher parat, liefert die Reaktionszeiten, die Kunden heute fordern, und verringert kostspielige Ausfallzeiten. Real Application Clusters sorgt für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei niedrigen Kosten. Die aktuelle Version Oracle Database 11g ist die erste speziell für Grid Computing konzipierte Datenbank. Gegenüber seinen Vorgängern bietet 11g ungeahnte Performance für Windows, Linux und Unix-Server. Binärdaten werden nicht nur schnell geschrieben und gelesen, sondern durch ein neues Kompressionsverfahren gleichzeitig um die Hälfte bis auf ein Drittel der Größe reduziert. Und: Oracle Database 11g macht Unternehmen fit für weiteres Wachstum. Ohne eine einzelne Zeile Codeänderung lässt sich 11g vom Einzelserver zu Grid Computing migrieren. Oracle Database ist für große, kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen geeignet – schließlich sind Verfügbarkeit und Performance bei straffen Strukturen nicht weniger wichtig. „Oracle ist doch nur für Großkonzerne geeignet.“ – Dieses gängige Vorurteil widerlegt Oracle jeden Tag: mit skalierbaren, modularen und daher bezahlbaren Lösungen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können kompakt anfangen und nach Bedarf erweitern. ORACLE Deutschland GmbH, Hauptverwaltung, Riesstraße 25, D-80992 München
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Oracle Database 11g zeichnet sich im praktischen Einsatz durch ausgesprochen gute Skalierbarkeit und einen sehr großen Funktionsumfang aus. Durch das gute Last-Ressourcen-Verhalten und die zu Grunde liegende Architektur eignet sie sich explizit für eine sehr große Zahl parallel zugreifender Nutzer und Anwendungen. Oracle Database 11g ist für die überwiegende Mehrzahl aller gängigen (Server-)Betriebssysteme verfügbar.
Im Vergleich zum Vorgänger 10g ist die aktuelle Version um mehrere hundert neue Funktionen erweitert, die vor allem die Arbeit der Datenbankadministratoren (DBA) erleichtern und die Verwaltung unstrukturierter Daten verbessern sollen. Database 11g verspricht also keine Bahn brechenden, Aufsehen erregenden technologischen Neuerungen, sondern setzt auf viele hundert kleine Innovationen, die eine deutliche Leistungssteigerung im praktischen Alltagseinsatz bringen.
Eine Auswahl der wichtigsten Neuerungen von Oracle Database 11g stellt Teil 2 dieser Hintergrundserie vor.
Nützliche Links
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