Bund der Steuerzahler

Steuerauskunft vom Finanzamt kostet Geld

Der Bund der Steuerzahler in Bayern weist in einem aktuellen Online-Beitrag auf eine neue Gebührenpflicht für Auskünfte der Finanzämter hin. Wer vom Finanzamt „ausführliche und verbindliche“ Auskünfte anfordere, müsse dafür vorher Gebühren bezahlen, so der Verband. Das sei die Konsequenz einer Neuregelung im Jahressteuergesetz 2007. Allerdings gelten für die Gebührenpflicht Einschränkungen: Sie fallen nur an, wenn es um verbindliche steuerliche Beurteilungen noch nicht konkret eingetretener Fälle, also um Vorabinformationen gehe. +++

Unmut über Arbeitsrecht steigt

Welche Belastungen die Unternehmen am stärksten bremsen  (Daten: BITKOM, Grafik: MittelstandsWiki, Foto: Stephen Coburn/Fotolia, Photocase, MorgueFile)“Mehr Freiheit wagen” lautete auf der Pressekonferenz des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien die Überschrift zu dieser Statistik (siehe Infografik). Neben dem gravierenden Fachkräftemangel, der zur Zeit auch für ITK-Unternehmen das größte Hindernis bei der wirtschaftlichen Entwicklung darstellt, haben die beiden klassischen Faktoren Bürokratie und Steuern im letzten Monat an Bremskraft verloren. Die Initiativen zur Entlastung der KMU von unnötiger Bürokratie und eine Reihe kleiner Steuererleichterungen scheinen zu greifen. Im Gegensatz dazu wird das Arbeitsrecht zunehmend als hinderlich empfunden. +++

Deutschland bei Erfindungen an zweiter Stelle

Deutschland ist Vizeweltmeister bei Erfindungen, rangiert aber bei Innovationen international nur im Mittelfeld. Cluster zwischen jungen Unternehmen und marktorientiert denkenden Wissenschaftlern können helfen, dass aus den Erfindungen künftig vermehrt marktfähige Innovationen werden. Ein entscheidender Engpass bei der Kommerzialisierung von Innovationen ist die mangelnde Verfügbarkeit von Venture Capital in Deutschland. Dies ist ein erstes Ergebnis des DIW Berlin Summit “Innovation”, der Mitte der Woche in Berlin begann. +++

Leitfaden für Breitbandanwendung im KMU

kmu-guide-breitband.pngBreitbandzugänge zum Internet werden für Kleine und Mittlere Unternehmen vor allem im Zusammenhang mit der Globalisierung immer wichtiger. Mit einem solchen schnellen Zugang zum weltweiten Datennetz können viele Geschäftsprozesse optimiert und der Abstand zur internationalen Konkurrenz minimiert werden. Eine Vorabinformation über die Möglichkeiten, Kosten und Hürden ist allerdings zu empfehlen. +++

Franchise-Erfolgsstorys für Gründer

Franchising ist ein recht erfolgreicher Teilbereich mittelständischer Wirtschaft. Die Erfolgsquote von Franchise-Neugründungen liegt weit über dem Durchschnitt aller Gründungen. Da ist ein genauerer Blick auf entsprechende Erfolgsstorys zu empfehlen. Der Deutsche Franchise-Verband (DFV) wird deshalb auf der Verbands-Homepage solche Erfolgsgeschichten zugänglich machen. +++

KMU müssen WLAN schützen

Bereits jeder zweite von bundesweit 13,6 Millionen Breitband-Anschlüssen wird per WLAN betrieben, schätzt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Auch die meisten Freiberufler und mittelständischen Betriebe betreiben ein Funknetzwerk, da immer mehr Mitarbeiter und Freiberufler mit Notebooks arbeiten. Mehrere Gerichte haben nun im Zusammenhang mit dem Betrieb eines solchen WLAN und dessen Missbrauchsmöglichkeiten gravierende Urteile getroffen: Danach können die Anschluss-Inhaber dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ihr WLAN für illegale Downloads benutzt wird. +++

Firmenwagen helfen Steuern sparen

Bild: © Falko Matte - Fotolia.com, BMW

Firmenwagen sind nicht nur ein bequemes und unverzichtbares Transportmittel für Unternehmer, sondern auch eine Möglichkeit, Steuern zu sparen. Zum Jahreswechsel gibt es dafür allerdings geänderte Steuervorschriften, zu denen sich unser Experte, Diplom-Finanzwirt Karsten Schmidt in drei aufeinander aufbauenden Podcast-Beiträgen äußert. In der ersten Folge fasst er die bisherigen Regelungen kurz zusammen und erläutert am Beispiel eines Zahnarztes, warum nicht jeder, der seinen Wagen in der Praxis überwiegend dienstlich nutzt, bisher diese so einfach geltend machen konnte. (ml)

42 Prozent der Kleinbetriebe gegen Ladenschlussgesetz

Kleine Unternehmen sind bei der Frage nach den Ladenschlusszeiten deutlich gespalten. Das ergab eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TechConsult im Auftrag von Microsoft durchführte. Während 42 Prozent der Befragten die komplette Abschaffung des Ladenschlussgesetzes befürworten, halten 37 Prozent die seit 2003 neu geregelten und gesetzlich bestimmten Ladenöffnungszeiten für ausreichend. 21 Prozent der kleinen Unternehmen sind für eine Lockerung des Ladenschlussgesetzes. +++

Mit Einmalzahlungen reagieren

Die Zurückhaltung bei Lohnsteigerungen in den vergangenen Jahren ist den Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Kein Wunder, dass mit dem Anspringen der Konjunktur zeitgleich der Ruf nach umfassenden Lohnanhebungen laut wird. Auch in der Wirtschaft gibt es Verständnis für eine Beteiligung der Beschäftigten am Aufschwung, zum Beispiel bei Rémi Redley (siehe Bild), Präsident des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). +++

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