Den Fahrtwind um die Nase, frei und ungebunden die Schönheit der Natur genießen – als Motorradfahrer sind immer noch ein bisschen Outlaw. Aber wo genau? Der ein oder andere Bergstraßen-Junkie genoss seine Fahrt so sehr, dass er gar nicht mehr wusste, wohin sie ihn denn nun geführt hatte. Damit ist nun Schluss, denn im Sommer kommt TomTom Rider, das erste Navigationssystem für Bikes. Geschützt in einem wasserdichten Gehäuse, ist es mit wenigen Handgriffen am Lenker befestigt. Der mit Handschuhen bedienbare Touchscreen ist entspiegelt und verfügt zur zusätzlichen Sichtverbesserung noch über eine integrierte Sonnenblende. Die Fahranweisungen werden via Bluetooth an ein mitgeliefertes Headset direkt in den Helm übertragen. Im Dauerbetrieb hält der Lithium-Ionen-Akku bis zu fünf Stunden. Das Gerät spricht 30 Sprachen, darunter sogar die Extremvariante »australisches Englisch«. No worries! (Quelle: AVDC, 06/2005).
Die Canon EOS 350D knipst 3 Bilder pro Sekunde
Nicht alles wird teuerer. Die EOS 300D, der Nachfolger des erfolgreichsten Einsteigermodells in die Spiegelreflexdigitalfotografie, ist mit einem UVP von 899 Euro sogar 100 Euro günstiger als das Vorgängermodell. Dabei ist die Neue weitaus leistungsstärker. Ausgestattet mit einem CMOS-Sensor im APS-C-Format (Verlängerungsfaktor: 1,6) mit 8 Millionen Pixeln schafft sie bis zu drei Bildern pro Sekunde und ist kompatibel zu allen EF-/EF-S-Objektiven und EX-Speedlites. Der verwendete Digic-II-Bildprozessor kommt auch in den professionellen Kameras von Canon zum Einsatz. Gewicht und Maßen, die generell ein Problem von SLRs (Spiegelreflexkameras) sind, trägt die Entwicklungsabteilung in Japan ebenfalls Rechnung. Sie macht die 350D zehn Prozent leichter und 25 Prozent kleiner als die 300D. Vom Betätigen des Einschaltknopfs bis zur Bereitschaft vergehen nur 0,2 Sekunden. Mit dieser Power und dem geringen Einstiegspreis wird diese Kamera sicherlich ihre eigene Erfolgsstory schreiben (Quelle: AVDC, 06/2005).
Kate Moss zeigt private Fotos
Kate Moss, Minnie Driver und andere Prominente haben bei der HP-Aktion »Mobile Moment« mitgemacht und ganz persönliche Momente auf ein Fotohandy gebannt. Diese Schappschüsse stehen im Internet unter www.hp.com/eur/mobilemoments. Bei dieser ungewöhnlichen Aktion kann sich von den Vorbildern jeder inspirieren lassen und bis zum 15. Mai seine eigenen Moments uploaden. Dann kommen die VIPs wieder zum Zug und wählen, welche Aufnahme ihnen am besten gefällt. Die Gewinner erwarten Preisen aus dem Sortiment von HP und Sony Ericsson. Wie es HP gelungen ist – bei einem Umsatz von 81,8 Milliarden US-Dollar in den letzen vier Quartalen –, die viel beschäftigte Prominenz für diese Aktion begeistern, wollen wir lieber nicht wissen (Quelle: AVDC, 06/2005).
Neue Intel CPU hat mehrere Prozessoren
Der Nachfolger des Pentium 4 steht bereits in den Startlöchern. Bis spätestens Juni sollen die ersten Dual-Core-Prozessoren von Intel auf den Markt kommen, damit steht fünf Jahre nach seiner Einführung der Nachfolger des legendären Pentium 4 fest, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Die neuen CPUs mit zwei Prozessorkernen werden „Pentium D” und „Pentium Extreme Edition” heißen. Das Produktspektrum reicht anfangs vom 2,8-GHz-Modell Pentium D 820 bis zum 3,2 GHz schnellen Pentium D 840. Die Prozessoren basieren auf dem Smithfield-Kern, der zwei der bisherigen Pentium-4-CPUs in einem Halbleiterchip vereint. Beispielsweise profitieren viele Anwendungen aus den Bereichen Video- und Bildbearbeitung bereits von der neuen Dual-Core-Technik. Photoshop etwa ist auf Multiprocessing optimiert.
Mit den neuen Prozessoren steht bei Intel auch eine weitere neue Technik in den Startlöchern: Virtualisierung. Dabei laufen auf einem PC mehrere Betriebssysteme auf getrennten virtuellen Maschinen parallel und völlig unabhängig voneinander. Damit können beispielsweise sicherheitsrelevante Applikationen auf der einen Maschine laufen, während Webbrowser und E-Mail-Programm auf einer anderen die Verbindung zur Außenwelt aufrechterhalten. Intel will die Technik unter dem Code-Namen Vanderpool noch in 2005 im Desktop-Markt platzieren. Bei AMD läuft ebenfalls die Entwicklung einer vergleichbaren Virtualisierungstechnik unter dem Arbeitsnamen Pacifica (Quelle: PC Professionell, 05/2005).
LAN-Partys vor dem Aus?
Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bringt LAN-Partys in Gefahr: Demnach sind Internet-Cafés mit Spielhallen gleichzusetzen, wenn dort Computergames gespielt werden, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Für den eSport-Bund ist der Sprung vom Café-Zocken hin zur LAN-Party rechtlich nicht sehr groß. Der Verein befürchtet daher, dass der Bescheid auch auf LAN-Partys angewendet werden kann – mit dramatischen Auswirkungen: Die Teilnehmer müssten dann volljährig
sein. Zudem muss der Party-Veranstalter eine Spielhallenerlaubnis beantragen. Ein Aufwand, der sich kaum lohnt (Quelle: PC Professionell, 05/2005).
Handy-Virus lockt mit Saddam-Infos
Ein neuer Handy-Virus verbreitet sich derzeit rasant: Der Schädling heißt Fontal.A und nutzt Bluetooth, MMS und IRC-Clients (Internet Relay Chat) zur Ausbreitung, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Der Virus befällt Geräte, die auf dem Betriebssystem Symbian basieren. Hierzu zählen unter anderem die Nokia-Modelle 6600, 3650, Communicator 9210 und N-Gage sowie Sony Ericssons P800/900-Modelle. Fontal.A muss allerdings vom Benutzer aktiv installiert werden. Um möglichst viele Neugierige zur Einrichtung zu verführen, lockt der Dateianhang “Kill Saddam By OID500.sis” mit Neuigkeiten über Saddam Hussein. Mit dem gleichen Trick hatten kürzlich auch PC-Virenprogrammierer nach Opfern gesucht. Durch die Installation wird eine defekte Schrift auf dem Mobiltelefon installiert. Die Folge: Das Handy bootet nach einem Neustart nicht korrekt. Zudem wird der Dateimanager deaktiviert sowie die Neuinstallation von Software blockiert. Dies dient eigentlich dem Schutz vor Viren und Trojanern, wird aber durch Fontal.A ins Gegenteil verkehrt.
Einzige Rettung ist das Zurücksetzen des Handys auf die Werkseinstellungen, allerdings gehen dabei alle gespeicherten Daten und persönlichen Einstellungen verloren. Bereits seit längerem treibt ein weiterer Handy-Schädling auf Symbian-Geräten sein Unwesen: Mabir ist der Nachfolger von Cabir und hat eine Datei namens “caribe.sis” im Anhang. Einmal installiert, sucht das Gerät per Bluetooth nach weiteren Opfern in der Umgebung und blockiert andere, gewollte Bluetooth-Verbindungen – beispielsweise diejenige zur Nutzung von Drahtlos-Headsets. Die Akku-Laufzeit
verkürzt sich dadurch extrem, von der Infektion selbst bemerken Anwender nichts (Quelle: PC Professionell, 05/2005).
Auch verschlüsselte Funknetze sind schutzlos
Viele Funknetzwerke wiegen ihre Nutzer in trügerischer Sicherheit. Denn das meist verwendete WEP-Verfahren lässt sich innerhalb von Minuten knacken. Dazu muss der Einbrecher nur für einige Zeit den Datenverkehr belauschen. Aus den dort übertragenen Daten lässt sich mit statistischen Verfahren der Schlüssel ermitteln.
Abhilfe schafft das neue Verschlüsselungsverfahren WPA. Das ist kaum zu knacken und bei den meisten WLAN-Routern bereits vorhanden. Auch Windows unterstützt dieses sicherere Verfahren (Quelle: AVDC 06/2005).
Eine zweite Festplatte beschleunigt das System
In Multimedia-Systemen kann eine zweite Festplatte für mehr Speed sorgen. Dazu werden alle Film- und Musikdaten auf die zweite Platte ausgelagert. Die Systemdateien bleiben dagegen auf der ersten Platte. Bei intensiver Nutzung kommen Zugriffe auf System- und Multimedia-Daten einander nicht in die Quere. Das spart Zeit (Quelle: AVDC 06/2005).
1-GByte-SD-Card hat integrierten USB-Anschluss
Unglaublich, aber wahr: Ingenieure eines der weltweit führenden Unternehmen für Speichertechnologie haben in die schon miniaturisierte SD-Speicherkarte noch eine weitere Funktion eingebaut. Mit der neuen Plus-Version der Serie Ultra II SD von Scandisk wird der Cardreader überflüssig. Wieder ein Gerät weniger – super! Zum Überspielen der Fotos knickt man den Speicher in der Mitte einfach durch, steckt ihn direkt an den USB-Port des Rechners und schon überträgt er die Bilder, so dass die Karte wieder frei ist für die nächste Fotosession. Es gibt sie in zwei Varianten: mit 512 MByte und 1 GByte. Daten schreibt sie mit 9 MByte/s, im Lesen ist sie 10 MByte/s schnell. Sogar ein LED, das anzeigt, ob ein Datentransfer stattfindet, hat auf dem Winzling noch Platz gefunden (Quelle: AVDC, 06/2005).
Samsung fotografiert doppelt
Abendstimmung am Golf von Mexiko. Wer jetzt eine kompakte Digitalkamera in der Tasche hat, kann sie getrost drinlassen. Denn genau solche besonderen Momente verderben Verwackeln und Aufhellblitz gründlich. Mit der Safety-Flash-Funktion der Digimax U-CA 5 räumt Samsung das Ärgernis mit schwierigen Lichtsituationen aus dem Weg. Soll die Dämmerstimmung erhalten bleiben, sorgt dieser Modus dafür, dass die Kamera zwei Bilder in kurzem Abstand schießt: das erste mit sehr kurzer Verschlusszeit, um die Schärfeinformationen einzuholen, das zweite mit der richtigen Belichtungszeit, das Farbinformationen und Lichtwerte liefert. Die Software der U-CA 5 setzt beide Bilder anschließend zu einem einzigen scharfen, nicht verwackelten Foto zusammen. So kommt die Stimmung perfekt rüber. Netter Nebeneffekt: Es gibt auch keine roten Augen mehr. Der Nachteil ist allerdings, dass sich auf dem Bildausschnitt nichts rühren darf, denn die Digimax kann im Safety-Flash-Modus keine Bewegungen verarbeiten (Quelle: AVDC, 06/2005).
Neu im Pressezentrum
- Lock Your World: Systemlösung steuert Schließsysteme mobil
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- Ambition: Technologie senkt Kosten des Spritverbrauchs
- Project-open: Server vereinfacht projektübergreifende Arbeit
- ANGA COM: Exterity präsentiert adaptierbares IPTV-Portal






