Titelthema

Worin die Hannover Messe führend ist

Bild: Fotolia Der Standort etabliert sich als erste Adresse für Trends und Innovationen im Bereich Energie: von Windkraft und Geothermie über mobile Energiespeicher und Smart Grids bis zu neuen Umwelt- und Antriebstechnologien. Das Motto der anstehenden Hannover Messe (23. bis 27. April 2012) heißt daher „greentelligence“. +++

Umweltförderpolitik

Beirat fordert technologieneutrale Klimapolitik

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Das Gutachten Wege zu einer wirksamen Klimapo­litik des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundes­wirtschaftsministerium (BMWi) ist der aktuellen Dis­kussion zur Klimapolitik gewidmet und beschäftigt sich vor allem mit den Instrumenten zur Bewältigung des globalen Klimawandels. Die Experten des Beirats mahnen darin eine zukünftig stärker marktwirtschaft­lich orientierte Umwelt- und Klimapolitik an. So sei auf eine technologieneutrale Förderpolitik und eine stärkere Einbindung der erneuerbaren Energien in bestehende Marktprozesse zu achten. +++

Hannover Messe 2012

Simulationssoftware denkt bei der Netzplanung mit

Hannover Messe 2012

Hannover Messe

Fraunhofer-Forscher haben eine Software entwickelt, mit der sich Transportnetze für Elektrizität, Gas und Wasser anhand numerischer Simulationen schon bei der Planung analysieren und optimieren lassen. Das mache den Um- und Ausbau für Netzbetreiber flexibler, spare Energie und Ausgaben und erhöhe zudem die Sicherheit. +++

dena-Studie

Energetisches Sanieren von sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern rechnet sich

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Vorausgesetzt ein Einfamilienhaus ist ohnehin sanie­rungsbedürftig, dann refinanzieren sich die zusätz­lichen Mehrkosten für energetische Maßnahmen über die Energieeinsparung. In diesem Fall liegt die zur Einsparung einer Kilowattstunde Wärmeenergie notwendige Investition nämlich unter den Kosten, die Hausbesitzer für diese Wärmemenge aus Heizöl oder Gas zahlen müssten. Das gilt sogar für ener­getische Sanierungen nach dem hocheffizienten Energiestandard Effizienzhaus 70, wie eine neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zeigt. +++

Hannover Messe 2012

ZSW entwickelt Hochleistungsbrennstoffzelle für Fahrzeugmotoren

ZSW: Brennstoffzellen, Batterien und Superkondensatoren

ZSW: Brennstoffzellen, Batterien und Superkondensatoren

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) präsentiert auf der Hannover Messe (Halle 27, Stand D50) unter anderem eine neu entwickelte Hochleistungsbrennstoffzelle für die automobile Anwendung. Die ersten Tests sind offenbar durchwegs erfolgreich verlaufen. Durch intelligente Optimierung von Bipolarplatten und Dichtungstechnik mit fortschrittlichen Elektroden habe ein Brennstoffzellen-Stack mit einer Leistungsdichte von mehr als 3500 W/l aufbaugebaut werden können, der den Betriebsbedingungen der Automobilindustrie hinsichtlich Temperatur, Druck und Stöchiometrie entspreche. +++

Deutsche-Hypo-Studie

Nachhaltigkeit steuert den Immobilienmarkt

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Die Nachhaltigkeit als gesellschaftliches und politi­sches Ziel in Deutschland wird die Immobilienwirt­schaft stärker beeinflussen als andere Wirtschafts­zweige. Das legt jedenfalls eine hochaktuelle Studie der Deutschen Hypothekenbank nahe. Die Autoren der Studie kritisieren u.a., dass die derzeitige Kon­zentration der öffentlichen Wahrnehmung auf so ge­nannte Green Buildings viel zu eng sei. Eine nach­haltige Immobilienwirtschaft müsse auch die Moder­nisierung und Sanierung von Immobilien sowie die Entwicklung von internationalen Standards vorantreiben. +++

Fraunhofer-Studie

Green Services erschließen neue Geschäftsfelder

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Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO zeigt, dass die Einbindung ökologischer Nachhaltigkeit in neue Dienstleistungsangebote nicht nur dem Image der Unternehmen nützt, sondern auch ganz neue Geschäftsfelder erschließt. Oder anders formuliert: Ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Handeln müssen sich nicht ausschließen. Sie können einander sogar profitabel ergänzen. Worauf bei der Entwicklung entsprechender Geschäftsmodelle  – so genannter Green Services – jedoch zu achten ist, zeigt die Studie ebenfalls. +++

Eurobarometer-Umfrage

Der Mittelstand verschenkt Chancen im Ökomarkt

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Die Märkte für Ökoprodukte und -dienstleistungen boomen weltweit. Viele kleine und mittlere Unterneh­men (KMU) nutzen aber die damit verbundenen Chancen noch nicht oder nur zum Teil. Das ergab eine gestern von der EU-Kommission in Brüssel vorgestellte Eurobarometer-Umfrage. Demnach nutzt nur knapp ein Viertel der KMU die Möglichkeiten des grünen EU-Binnenmarktes, und nur 3 % wagen mit entsprechenden Angeboten den Schritt nach Asien, obwohl auch dort ökologische Waren und Service­leistungen immer stärker nachgefragt werden. +++

Wire und Tube 2012

Drähte und Rohre sind ergiebige Forschungsfelder

Ob in filigranen Brillen, als lebensrettende Überrollbügel im Sportwagen oder hunderte Meter tief auf dem Meeresgrund in Gestalt von Pipelines für wichtige Rohstoffe – Rohre und Drähte bestimmten unser tägliches Leben. Es sind „die stillen Helden in unserem Alltag“. Die einst geheime Kunst der Drahtzieher und die Technik der Rohrwalzen nimmt man heute zwar für selbstverständlich, doch das Feld ist ständig offen für neue Innovationen. +++

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