Klare Worte von einem Bäckermeister, der mit Optimismus in die Zukunft blickt: Wer dem Wettbewerb gewachsenen bleiben will, muss frischen Ideen eine Chance geben und rechtzeitig jüngere Leute ans Ruder lassen. Thomas Müller, Landesinnungsverbandschef des Bäcker- und Konditorenhandwerks Mecklenburg-Vorpommern will seinen Betrieb deshalb bereits mit 55 an seine dann 30-jährige Tochter übergeben, wie er uns im zweiten Teil des Interviews erzählt.
Sozialer Friede
Gefährdet der Mindestlohn den Mittelstand?
Die vormals harte Front der Mindestlohngegner scheint derzeit aufzuweichen und die Einführung in greifbare Nähe zu rücken. Leidtragende dürften vor allem mittelständische Unternehmen sein. Prof. Dr. Jochen Kluve vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) – einst Gegner des Mindestlohns – kann sich mittlerweile zwar eine Einführung vorstellen, steht dem Mindestlohn aber immer noch ausgesprochen skeptisch gegenüber. Wir fragten ihn nach dem Warum.
Unternehmensnachfolge
Die Zukunft des Bäckerhandwerks ist nicht in Gefahr
Lohnt es sich noch, Nachfolger für Bäckereien zu suchen? Klar doch, meint Thomas Müller, Landesinnungsverbandschef des Bäcker- und Konditorenhandwerks Mecklenburg-Vorpommern. Die wachsende Billigkonkurrenz durch die Backstationen der Supermärkte und Tankstellen mache ihm wenig Angst, versicherte er uns im Interview. Entscheidend sei, dass sich das Handwerk mit traditionell hergestellten Produkten von jenen Industriebackwaren aus den Aufbackstationen abhebe und dies durch Aktionen den Kunden auch vermittle.
DNUG
Social Business und Collaboration bestimmen die Arbeitswelt von morgen
Dr. Roswitha Boldt ist Geschäftsführerin der DNUG, einem Verein, in dem sich die Anwender von IBM Social Business und Collaboration Software zusammengeschlossen haben. Wir befragten sie über die Arbeitsweise der Zukunft und über die Vorteile einer Software, die Anwendern die Zusammenarbeit über das Internet erlaubt.
Online-Shop
Die richtige Shop-Software ist schwer zu finden
Die Auswahl an Software für Internet-Shops ist groß – aber es fehlt an verständlichen und überschaubaren Informationen für IT-Laien. Dieses Leid klagte uns Shop-Gründer Andreas von Harsdorf. Sein Delikatessen-Shop Lukullium wendet sich an Gourmets, für die Qualität an erster Stelle steht. Er muss deshalb andere Anforderungen erfüllen als Shops für Massenprodukte, die auf Preisvergleichsportalen Flagge zeigen sollen. Wir sprachen mit dem kulinarisch ambitionierten Unternehmer über seine Erfahrungen.
Online-Shop
Wenn eine Geschäftsidee durch den Magen geht
Lukullus war ein römischer Feldherr und Liebhaber leiblicher Genüsse. Nach ihm benannte Andreas von Harsdorf seinen Online-Shop Lukullium, dessen Delikatessen-Angebot sich an Genießer und Gourmets richtet. Die Idee zu seinem Shop kam dem jungen Unternehmer im Urlaub, als er die köstlichen Nüsse des Piemont schätzen lernte, die es in Deutschland bisher unverarbeitet kaum zu kaufen gab. Wir sprachen mit dem Shop-Gründer über sein Geschäftskonzept, seine Pläne und seine Erfahrungen.
Internet-Telefonie
Berlin bietet Gründern ein ideales Umfeld
Dominik Mauritz ist Gründer von vio:networks und in Bayern aufgewachsen. Wir haben ihn in seinem Berliner Büro getroffen und gefragt: Was zieht einen jungen bayerischen Unternehmer in die deutsche Hauptstadt? Immerhin gilt der Freistaat als reich und für Firmen höchst attraktiv. Für Start-ups biete Berlin jedoch ganz besondere Vorteile, läßt uns Mauritz wissen: Die Metropole ist jung, flexibel und anregend, das Kostenniveau für gewerbliche Räume niedrig, die Auswahl an jungen Talenten hoch – sexy eben.
Internet-Telefonie
Virtuelle Telefonsysteme und VoIP sind die Zukunft
Eigentlich ist der Markt für Telefonie längst verteilt. Der magentafarbene Riese und eine Handvoll weiterer Telekommunikationskonzerne buhlen seit vielen Jahren um jeden Kunden. Der demografische Bevölkerungsschwund tut ein Übriges. Dennoch wagt eine Dreimannfirma aus Bayern den ungleichen Zweikampf: Mit hochaktueller Voice-over-IP-Technik will vio:networks den Markt für mittelständische Business-Kunden aufmischen. Wir sprachen mit Firmengründer Dominik Mauritz über seine Visionen.
Steuern 2012
Unternehmen erwartet ein ruhiger Jahreswechsel
Steuerlich gesehen verläuft dieses Mal der Jahreswechsel recht ruhig. Die üblichen großen Umstellungen für Unternehmen entfallen heuer. Eine Ausnahme bildet die endgültig zeitlich unbeschränkte Einführung der sogenannten Ist-Versteuerung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 500.000 Euro. Sie müssen Umsatzsteuern auch in Zukunft nur noch für jene Entgelte abführen, die auch tatsächlich auf dem Firmenkonto eingegangen sind. Steuerberater Lothar Ebert erklärt, was das bedeutet.
6. Nationaler IT-Gipfel
Gipfelresümee und Ausblick auf den IT-Markt 2012
Der Nationale IT-Gipfel von Anfang Dezember hat eine Reihe brennender Themen und Trends der IT-Branche aufgegriffen, darunter so technische, wie Cloud Computing und Mobile Computing, aber auch gesellschaftsrelevante, wie die Frauenquote in der IT. Wir befragten Maurice Shahd, Pressesprecher Konjunktur & Wirtschaftspolitik im Hightechverband BITKOM, was aus seiner Sicht wichtig war und welche Fragen im kommenden Jahr die Branche beschäftigen werden. (ml)
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