Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen

BGA übt harte Kritik an der Großen Koalition

Gerhard Handke, BGA

Sommerzeit, Zeugniszeit – wie gut war die bisherige Arbeit von Schwarzrot aus Sicht der Wirtschaft? Wir fragten Gerhard Handke, seines Zeichens Haupt­ge­schäfts­füh­rer beim Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Sein Fazit fällt verheerend aus: Man habe sich in Berlin gescheut, die wirklich wichtigen Aufgaben anzupacken. Mehr noch: Einige Weichenstellungen gefährden seiner Ansicht nach sogar die wirtschaftliche Zukunft des Landes. +++

Rente mit 63

Generationenvertrag geht vor Koalitionsvertrag

Christian Freiherr von Stetten, MdB CDU/CSU

Sie stehen auf keiner roten Liste und sind doch selten geworden: Politiker, die sich dem Gesamtwohl mehr verpflichtet fühlen als parteipolitischem Kalkül. Christian Freiherr von Stetten von der CDU zählt zu ihnen. Für den Bundestagsabgeordneten und Unternehmer ist in der Rentenfrage der Genera­­tio­­nen­­ver­­trag wichtiger als der Koalitionsvertrag. Er hat deshalb im Bundestag schweren Herzens gegen den Gesetzentwurf der eigenen Koalition zur Rente ab 63 gestimmt. +++

Versicherungswirtschaft

Die Rente mit 63 ist eine Rolle rückwärts

Dr. Peter Schwark, GDV

Politiker leben von Versprechungen, die sie meist nicht lange halten können. Versicherungen hingegen leben von realistischen Prognosen, die sich rechnen. Nirgendwo wird diese Diskrepanz so deutlich, wie in der Diskussion um die Rente mit 63. Wir baten deshalb Dr. Peter Schwark, Mitglied der Haupt­geschäfts­führung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um seine Meinung zur Absenkung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters, die am 1. Juli in Kraft tritt. +++

IT-Recht

Sprengt die Vernetzung der Welt unser Rechtssystem?

1. Deutschen IT-Rechtstag, Berlin

Deutsche Gerichte reagieren auf Internet-Kriminalität und Datenmissbrauch mit Gesetzen und Methoden aus einer Zeit, in der das Internet und die digitale Tech­nik noch weitgehend Zukunftsmusik waren. Häu­fi­ge Fol­gen: Inhaltlich fragwürdige Urteile und Rechts­aus­le­gun­gen, die für mittelständische Un­ter­neh­men immer öfter unkalkulierbare Risiken bergen, statt Rechts­si­cher­heit zu geben. Die zentrale Frage lautet deshalb: Wie muss unser Rechtssystem reformiert werden, um der vernetzten Welt wirklich gerecht zu werden? +++

Wirtschaftsjunioren

Rente mit 63 verletzt die Generationengerechtigkeit

Corinna Trips, Wirtschaftsjunioren Deutschland

Nach Jahren der Anstrengung, die Wirtschaft davon zu überzeugen, ältere Mitarbeiter nicht mehr ab­zu­schrei­ben, sondern mit altersgerechter Gestaltung des Arbeitsplatzes im Unternehmen zu halten, si­gna­li­siert nun die Politik mit der Rente ab 63, ältere Arbeitnehmer seien für den aktiven Arbeitsmarkt nicht mehr tauglich. Das verärgert vor allem jüngere Arbeitnehmer und Unternehmer, wie uns Corinna Trips, Pressesprecherin der Wirtschaftsjunioren Deutschland im Interview bestätigt. +++

Berufsbildungsbericht 2014

Mangelnde Ausbildungsreife Jugendlicher bereitet den Betrieben Probleme

Dr. Carsten Linnemann, MdB

Der Berufsbildungsbericht 2014 alarmiert die Politik: Während qualifizierte Jugendliche vermehrt an die Hochschulen streben, stecken weniger qualifizierte Jugendliche – oft trotz Schulabschluss – im ei­gent­lich für Jugendliche ohne Schulabschluss gedachten Übergangssystem fest. Wir baten Dr. Carsten Linnemann, Bundestagsabgeordneter und Vor­stands­mit­glied der Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung der CDU/CSU, um eine Erklärung. +++

Dr. Carsten Linnemann

Rente mit 63 ist das falsche Signal

Dr. Carsten Linnemann, MdB

Die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre durch die rot-grüne Regierung im Jahr 2006 war eine längst überfällige Reform. Nun macht ausgerechnet eine schwarz-rote Regierungskoalition eine Rolle rückwärts. Wir fragten Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestags und des Bun­des­vorstands der Mittelstands- und Wirt­schafts­ver­ei­ni­gung der CDU/CSU nach seiner Sicht dieser Kehrtwende unter dem Motto „Rente mit 63“. +++

Deutsches Arbeitsrecht

Arbeitgeber wollen einfache und präzise Gesetze

Roland Wolf, BDA

Der Streik der Lufthansa-Piloten erinnert wieder ein­mal daran, wie komplex das Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeitern ist. Mildern soll solche und andere Interessenskollisionen das Arbeitsrecht, das Rechte und Pflichten beider Parteien festlegt. Oft fehle es den entsprechenden Gesetzen jedoch an Präzision, klagt Roland Wolf von der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Im Interview erläuterte er uns, wie schwammige und aufgeblähte Formulierungen die Wirtschaft unnötig belasten. +++

Eine erfolgreiche Gründung

Vom Werbedesigner zum Feinkostunternehmer

Adam Mikusch

Nicht nur die digitale Welt schreibt Erfolgs­ge­schich­ten. Mancher Gründer findet seinen Weg auch in der ana­lo­gen Welt, so z.B. Adam Mikusch. Der an­ge­stell­te Wer­be­de­sig­ner beschloss vor zwei Jahren, seine Lei­den­schaft für Sa­lat­soßen zur Grundlage eines ei­gen­stän­di­gen Unter­neh­mens zu machen. Wir baten ihn in seinem Haus der feinen Kost in Berlin Mitte, uns seine Er­fah­run­gen als Gründer zu schildern. +++

AGB-Änderungen

Skype und Dropbox kontrollieren Nutzerinhalte

RA Dr. Astrid Auer-Reinsdorff

Sowohl der Kommunikationsdienst Skype als auch der Cloud-Anbieter Dropbox ändern ihre AGB. Begründet werden die Modifikationen mit rechtlichen Aspekten und einer komfortableren Synchronisierung zwischen unterschiedlichen Geräten. Die Kon­se­quen­zen aus den AGB-Änderungen reichen aber weit­er als auf den ersten Blick erkennbar ist, wie uns die Fachanwältin für In­for­ma­tions­tech­no­lo­gie­recht, Dr. Astrid Auer-Reinsdorff von der Berliner Kanzlei Auer im Interview verriet. +++

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Kommunikation 2013-Q4
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