Die CO2-Ziele der Regierung sind ambitioniert, die Lust der Bundesbürger, mit eigenem Geld dazu beizutragen aber eher gering – zumindest im Bereich der Gebäudesanierung. Dabei werden in Deutschland rund 40 % der Primärenergie für das Heizen und Kühlen von Gebäuden verbraucht. Die Regierung will deshalb im Rahmen einer Mietrechtsreform Vermietern die energetische Sanierung erleichtern. Was bedeutet das für mittelständische Contractoren? Wir fragten den Mietrechtsexperten und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein, Rechtsanwalt Thomas Hannemann.
Handwerk
Bundesverwaltungsgericht bestätigt Meisterpflicht
Muss ein Friseur zum Betreiben eines Friseursalons unbedingt ein Meister sein? Ja, sagt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der 8. Senat des obersten deutschen Verwaltungsgerichts bestätigte mit zwei Urteilen vom 31. August 2011 (BVerwG 8 C 8.10 und 8 C 9.10) sowohl für das Friseurhandwerk als auch für 40 weitere Handwerksberufe, dass die Beschränkung der selbstständigen Ausübung dieser Berufe auf Meister und Altgesellen (Gesellen mit einer sechsjährigen qualifizierten Berufserfahrung) grundgesetzkonform ist. Wir fragten den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des Deutschen Anwaltvereins, RA Swen Walentowski, welche Auswirkungen das Urteil hat.
Umwelt- und Arbeitsschutz
Gut für Menschen, kompliziert für Unternehmen
Dass Unternehmen zunehmend auf Umweltschutz und ihre Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitern verpflichtet werden, ist wichtig. Allerdings sind Eingriffe in die Freiheit der Wirtschaft immer mit viel Bürokratie verbunden – ganz besonders dann, wenn sie politisch noch unausgereift sind und ständig nachgebessert werden. Dem sind mittelständische Unternehmen mit ihren begrenzten personellen und Wissensressourcen häufig nicht gewachsen. Abhilfe verspricht jedoch eine neuartige Software des jungen Berliner Softwarehauses EcoIntense, wie uns Geschäftsführer Markus Becker im Interview versicherte.
Wirtschaftslage
Neue Krise oder nur Panikmache?
Die Börsen brechen ein, die Aktienkurse stürzen ab – steht die Wirtschaft vor einem neuen Abgrund oder ist alles nur ein Sturm im Wasserglas? Sind die Kursstürze auch eine Gefahr für die mittelständische Realwirtschaft in Deutschland? Sicher haben sie Einfluss, aber der dürfte sich eher in Grenzen halten. Das sieht auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband Berlin so, wie uns ihr Pressesprecher Stefan Marotzke im Interview wissen ließ. Er glaubt an einen zwar abgeschwächten aber dennoch weiterhin positiven Verlauf der Wirtschaftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte.
Wilde Ferienwohnungen
Berliner Hoteliers und Anwohner sind sauer
Die Berliner Hoteliers und viele Einheimische sind sauer: In der Hauptstadt werden immer mehr Wohnungen in billige private Ferienwohnungen verwandelt. Das ist gut für die Touristen, aber schlecht für die Berliner Hoteliers – sie befürchten Wettbewerbsverzerrungen. Auch die Einheimischen ärgern sich, denn sie müssen allzu oft unfreiwillig Hotelservice spielen, z. B., wenn des Nachts alkoholumnebelte Touristen ihre Wohnung suchen. Wir sprachen mit DEHOGA-Präsident Willy Weiland und Anwohner Daniel Dagan über das brisante Thema.
Fachkräftemangel
Jetzt die Reserven des Arbeitsmarkts mobilisieren!
Die Aufträge boomen, aber die für die Bearbeitung nötigen Mitarbeiter reichen kaum aus, weil fachlich qualifizierte und geeignete Nachwuchskräfte nur schwer zu finden sind. Zahlreiche mittelständische Unternehmen müssen bereits den einen oder anderen Auftrag mangels Personal ablehnen. Die demografische Vergreisung verschärft die Situation zusätzlich. Deshalb gilt es jetzt, alle Arbeitskraftreserven in Deutschland zu mobilisieren. Wir sprachen mit Holger Schwannecke, dem Generalssekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) über das Problem und mögliche Lösungen.
BDI-Mittelstandspanel, Teil 2
Energiewende beunruhigt den Mittelstand
Im ersten Teil unseres Podcasts zum aktuellen Mittelstandspanel des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) ging es um die gute Stimmung im deutschen Mittelstand. Aber die Umfrage zeigt auch, dass die Unternehmer negative Auswirkungen der überhasteten Energiewende befürchten. Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des BDI Mittelstandsausschusses erläuterte uns im zweiten Teil des Podcasts die Gründe dafür: Neben der zu erwartenden Verteuerung des Stroms bereiten den energieintensiven mittelständischen Unternehmen vor allem mögliche Stromschwankungen in den Netzen Bauchschmerzen.
BDI-Mittelstandspanel, Teil 1
Hochstimmung im industriellen Mittelstand
Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zum Mittelstandspanel des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) zeigen, dass der industrielle Mittelstand derzeit bester Laune ist. 54,0 % der mittelständischen Industrieunternehmen bewerten ihre eigene Geschäftslage derzeit als gut bis sehr gut. Die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate sind allerdings weniger optimistisch. Unser Podcast-Team fing einige O-Töne zu den Umfrageergebnissen ein, darunter Statements von Prof. Dr. Frank Wallau, Geschäftsführer IfM Bonn, Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des BDI Mittelstandsausschusses, Kurt Demmer, Chefvolkswirt der IKB Deutsche Industriebank und Peter Englisch, Partner bei Ernst & Young.
BDA und DGB
Gemeinsam gegen (zu) teure Machtspiele
Wenn gestreikt wird, geht es um die Interessen der Arbeitnehmer – so die Gebetsmühlen der Gewerkschaften. Tatsächlich aber geht es auch darum, zahlende Mitglieder zu gewinnen. Ein Kuchen, der in Deutschland eigentlich längst verteilt ist. Wohl deshalb versuchen kleine Brachengewerkschaften nach erfolgreichen Tarifabschlüssen der Großen durch eigene Streiks und besonders rabiates Verhandeln Mitglieder abzuwerben. Nun suchen der Arbeitgeberverband BDA und der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB gemeinsam nach einer Lösung. Wir sprachen darüber mit Rainer Huke, Abteilungsleiter Lohn- und Tarifpolitik bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).
Energieberatung für KMU
Geld nicht durch den Schornstein jagen!
Kein Unternehmen sollte Geld – im übertragenen Sinn – durch den Schornstein jagen. Wer Energie spart, hilft nicht nur dem Klima sondern auch seiner Bilanz. Aber nicht jedes Unternehmen hat das Fachwissen im eigenen Haus, um in Prozessabläufen oder auch nur in den klassischen Bereichen Heizung und Kühlung Energielecks und überflüssige Energieverbraucher zu erkennen. Hier hilft ein professioneller Energieberater. Dessen Einsatz fördert die KfW Bankengruppe in erheblichem Umfang. Wir sprachen über das Thema mit Eckard von Schwerin von der KfW Bankengruppe.
Neu im Pressezentrum
- Build IT 2012: DVC zeigt Lösungen zur Nutzung von TV-Signalen
- CeBIT 2012: Sage präsentiert mobile Software-Anwendungen für den Mittelstand
- LTA Lufttechnik: Energieeffiziente Filteranlagen schützen die Umwelt
- Sage: Webbasierte Software-Lösung kosteneffizient anpassbar
- Combit: Kundenbeziehungsmanagement-System bietet auch mobil Datensicherheit















