Datenschutz im Mittelstand

Auch KMU brauchen ein IT-Risikomanagement

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IT-Risikomanagement? Klingt gewaltig und teuer, ist aber billiger als Datenklau und Datensabotage, auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zumal kleine Firmen nur einen kleinen Aufwand treiben müssen. „Müssen“ ist allerdings wörtlich zu nehmen, denn was die wenigsten wissen: Auch KMU sind gesetzlich verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu beschäftigen. Das kann ein externer Dienstleister sein oder ein entsprechend befähigter Mitarbeiter. Was das heißt und welche Dinge es in diesem Zusammenhang zu beachten gilt, fragten wir die Berliner Expertin und IT-Anwältin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff. +++

Datensicherheit

Firmendaten, Achills digitale Ferse

Man mag zu Steuerflüchtlingen und dem Schweizer Bankgeheimnis stehen, wie man will – die berüchtigte Steuer-CD aus den aktuellen Schlagzeilen ist ein prominentes Beispiel dafür, dass Daten­si­cher­heit in Unternehmen ein absolutes Muss ist. Allein diese Zahlen sprechen Bände: Jährlich verschwinden rund zwei Millionen Laptops und mindestens ebenso viele USB-Sticks plus zahllose Daten-CDs. Viele mit brisanten Firmendaten. Wie schützt man sich dagegen? Wir befragten zwei Experten: Dominique Ewert von Steganos (links im Bild) und Magnus Kalkuh von Kaspersky Lab (rechts). +++

Podcast zur Förderpolitik

Düstere Wolken über der Solarindustrie

Mit einem großen bundesweiten Aktionstag wird die Solarbranche am Donnerstag gegen eine Reduzierung der Subventionen mo­bil­ma­chen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will unter an­derem die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom ins öf­fent­li­che Netz um 15 % senken: Was für manch einen ein vernünftiger Teil­rück­zug des Staates aus dem Markt ist, könnte für viele Solar­un­ter­ne­hmen eine existenzielle Bedrohung darstellen und zahlreiche der rund 60.000 Arbeitsplätze kosten. Wir woll­ten von Carsten Körnig, dem Geschäftsführer des Bun­des­ver­bands Solar­wirt­schaft (BSW-Solar) wissen, ob das stimmt, und wie sein Verband reagieren will. (ml)

Innovation und Nachwuchs

Jugendliche geben Unternehmen Denkanstöße

Der unvoreingenommene Blick von außen hat schon vielen Unternehmen innovative Ideen beschert. Die Initiative Jugend denkt Zukunft geht noch einen Schritt weiter: Sie lässt deutschlandweit junge Menschen in die Rolle eines Beraters schlüpfen und für Unternehmen in einem fünftägigen Innovationsspiel Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft entwickeln. Wir haben drei Schüler des Einstein-Gymnasiums in Potsdam nach einem solchen Firmenbesuch in einem Berliner Callcenter befragt, welche Ratschläge sie für ihr Gastunternehmen entwickeln konnten. +++

Mittelstandspolitik

Familienunternehmen kritisieren Regierungsstart

Eine Erfahrung macht der Verband der Familienunternehmer immer wieder: Auch wenn Politiker den Mittelstand gerne lautstark für sich beanspruchen – konkrete Taten folgen selten. Klaus-Hubert Fugger, Pressesprecher des Verbands formuliert in unserem Podcast deshalb die Kritik der Familienunternehmen am holprigen Start der schwarzgelben Regierungskoalition. Immerhin sind über 80 % aller Firmen in Deutschland inhabergeführt. Auch eine liberal-konservative Regierung sollte deshalb ihre Politik nicht nur an DAX-Unternehmen ausrichten. +++

Marketing, Werbung, PR

Nächstes Jahr hauen wir auf den Putz

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Wenn das Jahr zu Ende geht, haben gute Vorsätze Hochkonjunktur – und weil die reale Konjunktur noch immer alles andere als hoch ist, haben viele den festen Vorsatz gefasst: Nächstes Jahr hauen wir auf den Putz! Die Frage ist allerdings, wie man mit wenig Geld in den Medien und bei den Kunden groß herauskommen kann. Glück­li­cher­wei­se sind gute Ideen und eine intelligente Planung in der Public Relations (PR) mehr wert als viel Geld. Unser Ge­sprächs­part­ner für dieses Thema ist Sven-David Müller, Buchautor und Pressesprecher beim Gesundheitsportal imedo. +++

Audio-Podcast

Das Internet kann vielen aus der Krise helfen

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Gründer-Papst Lukasz Gadowski ist ein Mensch, für den das Glas immer halb voll ist – auch in schwierigen Zeiten. Und der Erfolg gibt ihm recht. Der Gründer so bekannter Unternehmen wie SpreadShirt, StudiVZ, WebNews, Brands4Friends oder smava hält viel vom Internet. Für zahlreiche kleine und mittlere Betriebe könnte es den Weg aus der Krise ebnen, glaubt Gadowski. Er muss es wissen, denn seine Erfolgsunternehmen haben alle mit dem Internet zu tun. Wir fragten ihn, welche Tipps er noch für krisengebeutelte Unternehmen auf Lager hat. +++

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Wenn Gründen zur Leidenschaft wird

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Er gilt als der Papst der Start-up-Szene – längst nicht nur in Deutsch­land: Lukasz Gadowski hat Unternehmen wie SpreadShirt, StudiVZ, WebNews, Brands4Friends oder smava an den Start ge­bracht. Rund 60 Beteiligungen nennt er mit seiner Firma Team Europe sein Eigen. Wer wie Gadowski erfolgreiche Firmen schein­bar am Fließband gründet, muss doch ein Geheimrezept haben – oder etwa nicht? Wir hatten jedenfalls jede Menge neugierige Fra­gen im Gepäck, als wir ihn mit Mikro und Rekorder besuchten, um ihm seine Rezepte für unsere Zuhörer zu entlocken. +++

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Einblick in E-Mails für Systemadministratoren tabu

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Systemadministratoren sind in vielen Firmen (fast) allmächtig, haben sie doch direkten Zugriff auf alle Daten, auch die E-Mails der Mitarbeiter und sogar der Geschäftsleitung. Da ist die Verlockung zum Missbrauch – und sei es nur aus Neugierde – groß. Ent­spre­chend hart sind die arbeitsrechtlichen Sanktionen, wenn in der Firma ein solcher Blick in fremde E-Mails ohne Erlaubnis des Arbeitgebers erfolgt. Wir interviewten die Arbeitsrechtlerin Dr. Katharina Freytag vom Deutschen Anwaltverein zu einem aktuellen Fall, der mit einer fristlosen Entlassung endete. +++

Steuersenkung adé?

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Für die Zukunft erwartet das Deutsche Institut für Wirt­schafts­for­schung (DIW) in Berlin statt Steuersenkungen weitere Steu­er­er­höhun­gen. DIW-Abteilungsleiter und Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Viktor Steiner ist sich nämlich sicher, dass der Staatshaushalt über die Ausgabenseite allein nicht in den Griff zu bekommen ist – allen Versprechungen der CDU/CSU und FDP zum Trotz. Wir baten den Berliner Experten vor unser Mikrofon und fragten ihn, warum er Steu­er­er­höhun­gen für unumgänglich hält und welche Steuern die neue Regierung seiner Meinung nach anheben sollte. +++

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