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Firmenwagen auf der Datenautobahn

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Thema verpasst?

Folgt man der IDC-Studie Managing Mobile Enterprises – Unternehmen im Spannungsfeld von Mobilität, Collaboration und Consumerization (BYOD) in Deutschland 2012, für die 288 IT- und Business-Entscheider aus deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zu den Plänen und Herausforderungen rund um Enterprise-Mobility befragt wurden, dann gibt es mittlerweile kaum mehr einen Zweifel daran, dass das Thema wichtig ist und an die Spitze der Prioritätenliste gehört.

Durchschnittlich 54 % der Belegschaft der befragten Unternehmen arbeiten zumindest ab und an mobil, um den Anforderungen an hohe Flexibilität, Schnelligkeit und optimale Ressourcennutzung zu genügen. Ein positives Ergebnis der IDC-Studie ist, dass keines der befragten Unternehmen diesen Umstand ignoriert: 40 % unterstützen mobile Mitarbeiter bereits aktiv im Rahmen einer Mobility-Strategie und weitere 25 % bzw. 26 % planen, eine solche Strategie in den nächsten sechs bzw. zwölf Monaten zu implementieren. Lediglich 9 % der Befragten schieben das Thema auf die lange Bank und wollen erst innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre aktiv werden. Aber kein einziges Unternehmen ist vollkommen planlos.

Bei der Frage nach den wichtigsten Anforderungen an das Thema IT-Mobilität im Unternehmen kristallisieren sich der zeit-, ort- und geräteunabhängige Zugriff auf Unternehmensdaten und -applikationen (50 %), die Vereinfachung von Geschäftsprozessen (49 %) und die Unterstützung von Mitarbeitern im Tagesgeschäft (46 %) als die wichtigsten Topthemen für Fachabteilungen heraus.

Privatgeräte ausbremsen

Aus fast allen mobil genutzten firmeneigenen Geräten in den befragten Firmen ist der Zugriff auf Webseiten (92 %) sowie auf Bürokommunikationsmittel wie E-Mail, Kalender und Adressbuch (94 %) möglich. Solche Anwendungen sind längst eine Selbstverständlichkeit für die allermeisten Anwender, die dergleichen schon seit Jahren als Standardlösungen von ihren eigenen Smartphones oder Tablets kennen. Bei mehr als der Hälfte der Befragten (58 %) können die Anwender zusätzlich mobil auf Business-Applikationen zugreifen; weitere 30 % wollen dies innerhalb der nächsten 24 Monate ermöglichen. Rund 40 % der Befragten gewähren außerdem mobilen Zugriff auf spezielle Unternehmensanwendungen.

Bei der Bereitstellung privater Geräte zeigen sich die befragten Firmen dagegen deutlich konservativer: Zugriff auf E-Mail, Kalender und Kontakte (52 %) sowie auf das Internet (49 %) sind zwar in rund der Hälfte der Fälle möglich, aber auf spezifische Anwendungen haben die Nutzer privater Geräte nur in einem Drittel der Unternehmen mobil Zugriff – was ein immer noch überraschend hoher Wert ist, wenn man Risikofaktoren wie Datenschutz und Compliance mit ins Kalkül zieht.

In diesem Zusammenhang ist es dann auch wenig überraschend (wenn auch interessant), dass der BYOD-Trend (Bring Your Own Device) offenbar wieder im Abklingen begriffen ist. Zum Zeitpunkt der Untersuchung stammten zwar 24 % aller mobil genutzten Geräte aus dem privaten Bereich, aber die Befragten rechnen für die nächsten zwei Jahre mit einem Rückgang auf 20 %. Ob es sich bei dieser Annahme um Wunschdenken handelt, wird sich zeigen.

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Speziell zum Thema „Mobilität im Unternehmen“ bietet Oracle mit Produkten wie der Oracle Mobile Enterprise Application Platform: ADF Mobile, der Oracle Berkeley DB und dem Oracle DB Lite Mobile Server sowie Middleware wie dem Oracle Application Server und dem Oracle WebLogic Server Lösungen an, mit denen Unternehmen ihre Ziele erreichen.

Wer sich über die speziell für den Mittelstand konzipierten IT-Lösungen von Oracle informieren will, stöbert entweder direkt auf der Mittelstandswebseite von Oracle Deutschland. Oder Sie nehmen auf dem Weg dorthin noch unser aktuelles Geschenk für Oracle-Interessenten mit.


ORACLE Deutschland B.V. & Co. KG, Riesstraße 25, D-80992 München, 0800-1824138, dir_ie@oracle.com, www.oracle.de

Strategie vorgeben

Letztlich wäre diese Trendumkehr aber ein – wohlgemerkt: gutes – Zeichen, nämlich dafür, dass das Thema ernst genommen und gründlich angegangen wird. Denn wo die Privatgeräte besser daheim bleiben, gibt es dafür sehr wahrscheinlich leistungsfähige mobile Lösungen, die das Unternehmen im Rahmen einer durchdachten Strategie und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter bereitstellt. Das ist letztlich auch die einzig richtige Entscheidung. Denn kein Unternehmen hat ein Interesse daran, sensible Geschäftsdaten oder -zugänge auf einem schlecht gesicherten privaten Endgerät zu wissen – das ist das perfekte Einfallstor für Cyberkriminelle und ein Patentrezept für den Daten-GAU.

So oder so wird es angesichts der Vielzahl genutzter Geräte und Plattformen künftig aber immer wichtiger, Business-Anwendungen plattformunabhängig zu entwickeln; laut der IDC-Studie liegen dabei besonders virtualisierte Anwendungen (61 %) und Web-Applikationen (56 %) im Zentrum des Interesses.

Fazit: Roadmap für die IT-Mobilität

Unternehmen, die sich nicht mit der Mobilität ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen, operieren heute mit angezogener Handbremse. Und sesshafter werden die Mitarbeitet gewiss nicht, ganz im Gegenteil: Laut IDC wird sich der Druck auf die IT-Abteilungen stetig erhöhen, das Angebot verfügbarer mobiler Anwendungen weiter auszubauen.

Den Pluspunkten Flexibilität und Produktivitätssteigerung steht auf der anderen Seite ein hoher Sicherheitsanspruch gegenüber. Auf den Punkt gebracht heißt das: Zugriff ist gut, Kontrolle ist unerlässlich. Darum müssen Firmen ihren Mitarbeitern mobile Lösungen zur Verfügung stellen können, die beiden Bedürfnissen gerecht werden: Sicherheit auf Unternehmensseite und bequeme Mobilfunktionen, mit denen Mitarbeiter effektiv und gerne umgehen. Denn nur dann lassen sich wacklige Privatlösungen verbannen und firmeneigene Geräte konsequent durchsetzen. Und nur diese kann die IT-Abteilung per Device Management entsprechend absichern und administrieren.

Nützliche Links

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1 Kommentar:

  1. CPU schrieb am 13.06.2013, 09:13 Uhr:

    Das Thema mobile Anwendungen wird gerne ausschließlich technisch angegangen. Selbstverständlich müssen die technischen Rahmenbedingungen geklärt sein. Ebenso wichtig, wenn auch nicht so spannend wie eine technische Realisierung, ist die Klärung der administrativen bzw. rechtlichen Sachverhalte. Darf man bei Verlust des Handys remote Daten löschen, wenn private E-Mails oder generell eine prviate Nutzung erlaubt sind? Darf man die mobilen Geräte remote und zentral administrieren und bestimmte Funktionalitäten ausschalten usw. usw.? Dies alles bedarf vertraglicher Vereinbarungen, die im Vorfeld abgeschlossen werden müssen.

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