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Rollout
Die Jungfernfahrt macht endlich ernst
Von Barbara Wenz
Rollout bedeutet auf Deutsch schlicht die Einführung oder Markteinführung (meist eines Softwareproduktes).
Der Begriff stammt angeblich aus dem Flugzeugbau, wo er den Moment bezeichnet, in dem eine neue Konstruktion zum ersten Mal auf die Startbahn hinaus und ihrer Bestimmung entgegen rollt. Dabei geht es in der Regel entsprechend festlich zu, eben wie bei einem Stapellauf. Im Autobau kennt man ebenfalls den Rollout als erste Testfahrt eines neuen Modells.
Dementsprechend gilt der Moment, in dem eine Softwarelösung für ein Unternehmen veröffentlicht und zur Einführung an die Anwender verteilt wurde, als Rollout. Man kann zwischen nationalen und internationalen Rollouts unterscheiden, je nach Größenordnung. Je größer ein solches Projekt, desto höher die Anforderungen an Planung, Koordination und Steuerung. Es gibt viele IT-Dienstleister, die sich auf die betriebsweite Einführung von Softwareanwendungen spezialisiert haben.
Als Rollout bezeichnet man schließlich auch den Austausch veralteter Hardware im Unternehmen, also die Einführung neuerer, leistungsfähigerer Rechner, Drucker, Monitore usw. Auch hier bieten Fachleute ihr Know-how an, um die Aktion organisatorisch und technisch zu bewältigen.
Nützliche Links
Ein Artikel auf Computerwoche.de stellt die Herausforderungen und Schwierigkeiten eines globalen Rollouts am Beispiel einer ERP-Software dar.





