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Very High Data Rate Digital Subscriber Line
Glasfaser bis zur Hausnummer
Von Hans Klumbies
VDSL ist wie ADSL eine digitale Art der Datenübertragung mit einer Verteilung der Geschwindigkeit, die asymmetrisch angelegt ist. VDSL benötigt zur Signalübertragung ein Hybridnetz aus Opal-Glasfaserleitungen und Kupferkabel, wobei die Länge des Kupferkabels 1,5 km nicht überschreiten darf.
Es gibt vier verschiedene Methoden, diese Hybridnetze aufzubauen: Fibre to the Curb (FTTC), Fibre to the Neighborhood (FTTN), Fibre to the Basement (FTTB) und Fibre to the Home (FTTH). Bei Fibre to the Curb befindet sich der Anschluss ans Netz am Straßenrand. Von hier aus werden die Kunden über relativ kurze Kabel aus Kupfer an das optische Netzwerk angeschlossen. Für VDSL wird ein Adernpaar benötigt; die geeignete Frequenz geht bis etwa 30 MHz. Die Leitungslänge, die überwunden werden kann, liegt zwischen 0,3 und 1,5 km. Es werden dabei Bandbreiten von 13 bis 52 MBit/s im Downstream und 1,5 bis 2,3 MBit/s im Upstream erreicht. Die Bandbreite nimmt mit zunehmender Länge der Kupferstrecke ab.





