Mindestlöhne kosten 200.000 Niedriglohnjobs

Ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro würde in Deutschland rund 200.000 Arbeitsplätze kosten. Vor allem geringfügig Beschäftigte und schlecht qualifizierte Arbeitnehmer müssten um ihren Job fürchten. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) im institutseigenen Magazin. Vor allem Frauen, Mini-Jobs und Ostdeutschland wären nach Meinung des DIW-Arbeitsmarktexperten Viktor …

Arbeitsstundenverlust durch Streiks nur gering

Im europäischen Vergleich gehen in Deutschland nur sehr wenige Arbeitsstunden durch Streiks verloren, ließ gestern die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag wissen. Selbst 2006, als mit 2,56 Millionen Stunden erheblich mehr Arbeitsstunden verloren gingen als in den Vorjahren, sei der Arbeitszeitverlust deutlich geringer ausgefallen als im Durchschnitt der Europäischen …

Jahresbericht Lebensmittelüberwachung 2007: Lebensmittelüberwacher beanstanden 129.000 Betriebe

Die Mängel bei der Hygiene und Kennzeichnung von Lebensmittel haben sich 2007 zwar nicht verschlechtert – obwohl die Kontrollbesuche in den letzten sechs Jahren um rund 8 % reduziert wurden – aber die Zahl der Beanstandungen war damit wieder relativ hoch: Fast jeder vierte Betrieb, der im Jahr 2007 kontrolliert wurde, fiel auf. Das ergab der …

Dienstleistungsbranchen bleiben Jobmotor

Mehr als 6,4 Millionen Menschen fanden 2006 in rund 715.300 Unternehmen und Einrichtungen in Dienstleistungsbereichen Arbeit. Das waren knapp 400.000 Beschäftigte (6,6%) mehr als 2005. Diese Entwicklung scheint sich auch bis ins erste Quartal 2008 fortgesetzt zu haben. Das lassen zumindest die aktuellen Ergebnisse der „Konjunkturstatistischen Erhebung“ vermuten, die vom Statistischen Bundesamt alle drei Monate …

ifo-Geschäftsklimaindex erneut merklich abgekühlt

Der Wirtschaftsindikator des Münchner ifo-Instituts, das „ifo-Geschäftsklima“ für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Juli merklich von 101,2 Punkten auf 97,5 Punkte abgekühlt. Die Unternehmen sind mit ihrer gegenwärtigen Geschäftslage spürbar weniger zufrieden (105,7 Punkte nach 108,3 Punkten im Juni). Darüber hinaus schätzen sie auch die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten wesentlich zurückhaltender …