Transportflaute bringt keine Entlastung bei Preisen

Die deutsche Transportwirtschaft muss sich im kommenden halben Jahr auf stagnierende und in manchen Bereichen sogar rückläufige Transportmengen einstellen, warnt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Niedrigere Preise für die Kunden der Transportunternehmen werde es dennoch kaum geben. Der konstant hohe Dieselpreis, die anstehende Anhebung der Lkw-Maut und Lohnerhöhungen werden vielmehr weitere Preiserhöhungen zur Folge …

Hoher Auftragsbestand sichert stabile Exportzuwächse

Der hohe Auftragsbestand habe Deutschland auch im Juli stabile Exportzuwächse beschert, verlautbarte gestern der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA). Zwar zeigten wichtige Handelspartner in der Eurozone konjunkturelle Schwächen, die aber durch das dynamische Geschäft mit Drittländern aufgefangen würden, so der Verband. „Importseitig schlugen insbesondere die hohen Energiekosten voll durch“, bedauerte Verbandspräsident Anton F. …

Rückstand bei Studienanfängern wird größer

Die deutsche Wirtschaft lechzt nach hochqualifizierten Fachkräften, aber Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Nach der heute veröffentlichten OECD-Statistik Bildung auf einen Blick stagniert die Studienanfängerquote in Deutschland, während sie im OECD-Durchschnitt steigt. „Besonders besorgniserregend ist, dass Deutschland bei den Absolventen der Ingenieurwissenschaften weit unter dem OECD-Durchschnitt liegt“, warnte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), …

8,3 Prozent weniger Firmenpleiten

Ein erfreulich kräftiger Rückgang der Insolvenzen in Deutschland kennzeichnet das erste Halbjahr 2008. Von insgesamt 77.225 Insolvenzfällen entfielen 14.650 Fälle auf Unternehmen. 48.466 Insolvenzen betrafen Verbraucher. Damit gingen die Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 um 8,3% und die Verbraucherinsolvenzen um 9,8% zurück. Allein im Juni 2008 wurden von Unternehmen 2405 Insolvenzen (-8,5%) und von …