Project Tril­lium
ARM schafft eine neue Platt­form für ma­schi­nel­les Lernen

Beim Project Tril­lium han­delt es sich um eine Hard­ware- und Soft­ware­platt­form für ma­schi­nelles Lernen. Über sie will ARM eine neue Ge­ne­ra­tion von in­tel­li­gen­ten Mo­bil­geräten ermöglichen.

Maschinelles Lernen und Objekterkennung stehen im Mittelpunkt der von ARM geschaffenen AI-Plattform Project Trillium. Die hochspezialisierten Prozessoren lassen sich einzeln oder in Kombination einsetzen. Als Beispiel führt ARM-Blogger Jem Davies die Möglichkeit an, dass sich Taucher Fischarten bestimmen lassen: Dabei fungiert die Tauchmaske als Headup-Display, der ARM-basierte Chip im (natürlich wasserfesten) Smartphone ist mit einer Objekterkennung ausgestattet, der ML-Prozessor (Machine Learning) übernimmt die Identifikation des Fischs und stellt weitere Informationen zur Verfügung.

Neben der Plattform stellt ARM für Entwickler auch ein Software Development Kit bereit. Es soll in Kürze kostenlos unter Open-Source-Lizenz verfügbar sein.

Immer mehr Hersteller arbeiten inzwischen an dedizierten Chips für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz, darunter gleichermaßen Start-ups wie Novumind und Big Player der Technologiebranche wie Microsoft oder Intel. Zwar eignen sich auch herkömmliche CPUs für AI-Berechnungen, spezialisierte Chips versprechen aber erhebliche Geschwindigkeitsvorteile bei deutlich geringerem Energieverbrauch.

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