Unternehmenskommunikation

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Eine Lösung für drei Kontinente

Von Diane Schulte, PR-Partner Köln

Entwicklung und Produktion von Reaktionsharzsystemen und deren Applikationstechnologie – hier ist die RAMPF-Gruppe führend. Ein System zur Sprach- und Datenkommunikation aus einem Guss unterstützt die Zusammenarbeit der weltweit rund 400 Mitarbeiter.

Mit polymeren Werkstoffen neue Akzente in etablierten Industriebereichen setzen – das war von Beginn an das Ziel der Firma RAMPF. Auch 30 Jahre nach seiner Gründung agiert das Unternehmen vom schwäbischen Grafenberg aus als Impulsgeber, ob reaktive Gießharze zum sicheren und effizienten Dichten, Gestalten und Kleben oder entsprechende Applikationstechnologie. RAMPF-Produkte stecken z.B. in Autos und Flugzeugen und sind in der Elektroindustrie so gefragt wie im Hoch- und Tiefbau.

RAMPF-Gebäude.JPG Vom Gewerbe­park Gra­fen­berg aus agiert der Mit­tel­ständ­ler RAMPF in China, Japan und den USA.

Zur international tätigen Holding gehören mittlerweile fünf Unternehmen. Neben der Zentrale in Grafenberg unterhält der Mittelständler Niederlassungen in den USA, in Japan und China. Projektmitarbeiter in Labors, Konstruktionsbüros und Produktionsstätten auf der ganzen Welt arbeiten gemeinsam an CAD-Plänen und tauschen Informationen oder Ideen aus. In rund 30 Ländern in Europa, Amerika und Asien ist RAMPF über Franchise-Nehmer und Vertriebspartner präsent.

Dienstleister für den weltweiten Rollout

„Wir wollten, dass unsere Kommunikationstechnik das vernetzte Arbeiten unserer Mitarbeiter optimal unterstützt“, sagt Tobias Blaslbauer, IT-Leiter bei RAMPF. Daher entschied sich die Gruppe für ein weltweit einheitliches System aus einem Guss. „Hier brauchten wir die Unterstützung eines international aufgestellten Dienstleisters. Das Angebot der Telekom, die gesamte Lösung weltweit aus einer Hand zu liefern, überzeugte uns“, so Blaslbauer.

Als Generalunternehmer unterstützte die Telekom RAMPF bei der Auswahl der geeigneten Komponenten und leistete die Erstinstallation von Servern, Standleitungen und Routern. Den weiteren Rollout der Lösung an den Arbeitsplätzen übernahm RAMPF selbst, ebenso den Betrieb der Anlage. Servicevereinbarungen mit der Telekom sichern der Unternehmensgruppe dabei eine funktionierende Hardware zu.

Eigene Datenautobahn zur Standortvernetzung

Zunächst vernetzte RAMPF über Standleitungen seine Niederlassungen. Besonders in China waren stabile Internet-Verbindungen früher schwierig zu bekommen. Mit der MPLS-Technologie (Multiprotocol Label Switching) wählte RAMPF jedoch eine Anbindung, die die Daten verbindungsorientiert vermittelt. Die gewählten Bandbreiten stehen dadurch garantiert immer vollständig zur Verfügung. Auf dieser Grundlage schaffen VPN-Lösungen (Virtual Private Network) ein in sich geschlossenes und sicheres Unternehmensnetzwerk. Redundante Zweitleitungen sorgen für eine 99,8-prozentige Ausfallsicherheit.

Qualitätsmanagement.jpg Einzelne Ent­wick­lungs­schrit­te müs­sen lau­fend ge­sich­tet wer­den, und das stand­ort­übergreifend

Welche Daten auf der neuen privaten Datenautobahn Vorfahrt haben, kann RAMPF selbst bestimmen: Geschäftskritischen Anwendungen steht so auch zu Spitzenzeiten immer ausreichend Bandbreite zur Verfügung. Dadurch kann RAMPF sein Unternehmensnetzwerk auch zum Telefonieren nutzen. „Die Sprachqualität unserer VoIP-Lösung ist deutlich besser als früher im analogen Telefonnetz“, sagt Blaslbauer. Innerhalb des eigenen Firmennetzwerks telefonieren die Mitarbeiter mit Voice over IP sogar kostenlos. Allein an Gesprächen zwischen Deutschland und Japan spart RAMPF so rund 800 Euro monatlich ein.

Die VoIP-Lösung ließ sich auch problemlos in die bereits vorhandenen Systeme integrieren: Kundenmanagement- und Warenwirtschaftssystem erkennen nun z.B. die Nummer eines Anrufers. So können sie diesen gleich zum richtigen freien Mitarbeiter durchstellen. Dort öffnet sich automatisch ein Fenster mit Kundeninformationen.

Virtuelle Zusammenarbeit ohne Einschränkung

Für Übersichtlichkeit über alle Kommunikationskanäle sorgt nun ein Software-Client: Der Microsoft Office Communicator enthält ein Präsenzmanagementsystem, das allen Mitarbeitern zeigt, welcher Kollege erreichbar ist – per Instant Message oder telefonisch.

Da die meisten Arbeitsplätze mit Webcams ausgestattet sind, lassen sich auch Videokonferenzen über diese PC-Oberfläche einfach initiieren. „Das verbesserte unsere interne Kommunikation spürbar“, erläutert Blaslbauer. Weitere Vorteile – etwa in der Entwicklungszusammenarbeit – bringt die HD-Videoübertragung (High Definiton): Nun können Mitarbeiter neue Schäume und andere Materialien anschaulicher demonstrieren und auf dieser Grundlage Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren.

Per Mausklick können Mitarbeiter auch gemeinsam Dokumente bearbeiten: Ein Mitarbeiter richtet einen so genannten Shared Desktop ein, auf dem bis zu zwölf Kollegen gemeinsam virtuell zusammenarbeiten können. „Nun können wir im Team CAD-Pläne oder Präsentationen korrigieren und parallel dazu telefonieren“, so Blaslbauer. RAMPF will diese Vorteile möglichst bald auch in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern nutzen.

Nützliche Links

Weitere Informationen finden Sie auf www.telekom.de/gk-center oder kostenlos unter 08 00-330 54 00.