Unterschied zwischen den Versionen

Aus MittelstandsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(korr.)
(Die flexible Lösung: Ein gelegentlicher Hinweis: korr)
Zeile 35: Zeile 35:
  
 
<div class="kasten">  
 
<div class="kasten">  
'''Praktischer Tipp: Werbung auf WordPress'''<br>
+
'''Praktischer Tipp: Werbung auf WordPress'''<br>Betroffen von der Adblocker-Problematik sind zahllose Infoseiten, die über Bannerwerbung oder Automatismen wie Google Adsense zumindest ihre Kosten wieder einspielen wollen. Allerdings sind Werbenetzwerke keineswegs die einzige Möglichkeit, seine WordPress-Seiten zu Geld zu machen. Auf Seiten, die bei WordPress.com laufen, sind Werbenetzwerke ohnedies [https://de.support.wordpress.com/advertising/ nicht erlaubt] – wohl aber [https://en.support.wordpress.com/sponsored-posts/ Sponsored Posts] und [https://en.support.wordpress.com/affiliate-links/ Affiliate Links]. Wer wirklich guten und sauberen Content hat, für den lautet der beste Tipp: Content Syndication – der Verkauf von guten Meldungen, Berichten und anderen Blog-Beiträgen an entsprechende Themenportale. Auch für diesen Zweck gibt es bei den WordPress-Plugins etliche [https://wordpress.org/plugins/search.php?q=content+syndication taugliche Lösungen]. </div>
Betroffen von der Adblocker-Problematik sind zahllose Infoseiten, die über Bannerwerbung oder Automatismen wie Google Adsense zumindest ihre Kosten wieder einspielen wollen. Allerdings sind Werbenetzwerke keineswegs die einzige Möglichkeit, seine WordPress-Seiten zu Geld zu machen. Auf Seiten, die bei WordPress.com laufen, sind Werbenetzwerke ohnedies [https://de.support.wordpress.com/advertising/ nicht erlaubt] – wohl aber [https://en.support.wordpress.com/sponsored-posts/ Sponsored Posts] und [https://en.support.wordpress.com/affiliate-links/ Affiliate Links]. Wer wirklich guten und sauberen Content hat, für den lautet der beste Tipp: Content Syndication – der Verkauf von guten Meldungen, Berichten und anderen Blog-Beiträgen an entsprechende Themenportale. Auch für diesen Zweck gibt es bei den WordPress-Plugins etliche [https://wordpress.org/plugins/search.php?q=content+syndication taugliche Lösungen]. </div>
 
  
 
== Nützliche Links ==
 
== Nützliche Links ==

Version vom 26. November 2017, 10:53 Uhr

Selbst bestimmen, was Adblocker zu sehen kriegen

Von Dirk Bongardt

Für einen großen Teil der Online-Medien sind Werbe­einnahmen ein unverzicht­barer Teil des Geschäftsmodells. Da ist es kein kleines Problem, dass bald jeder dritte Surfer technische Hilfs­mittel nutzt, um Werbung zu blockieren, und dadurch die Erlös­situation spürbar verschlechtert. Wie WordPress-Admins mit Adblockern umgehen, ist letztlich eine strategische Entscheidung. Praktische Lösungen gibt es auch schon als handliche Plugins.

Seit einiger Zeit setzen sich einige Betreiber von Online-Publikationen gegen Werbeblocker zur Wehr: Seit September 2015 sperrt die Washington Post Werbeblocker-Nutzern den Zugang zu ihren Inhalten, seit Oktober haben solche Leser auch keinen Zugriff auf die Inhalte von Bild.de. Inzwischen experimentieren noch weitere Online-Portale und Dienstanbieter mit Zugangsbeschränkungen für Werbemuffel.

Vorüberlegungen: Von Aussperren bis Appellieren

Nach Angaben des Axel-Springer-Verlags hat Bild.de mit dem Blockieren von Adblocker-Nutzern bislang gute Erfahrungen gemacht: Die Leser seien mehrheitlich bereit gewesen, wieder Werbung in Kauf zu nehmen, um die Bild.de-Inhalte zu Gesicht zu bekommen. Ob und in welchem Umfang sich ein solches Vorgehen auch für andere Online-Publikationen eignet, lässt sich im Vorhinein allerdings schwer beurteilen.

Sinnvoll ist es in jedem Fall, den Maßnahmen eine Bestandsaufnahme vorauszuschicken: Erst der Vergleich der Anteile von Besuchern mit aktiviertem Adblocker vor und nach einer Maßnahme erlaubt es, deren Erfolg zu beurteilen.

Auch die Vorgehensweise will überlegt sein: Sollen Nutzer mit eingeschaltetem Adblocker komplett ausgesperrt werden? Oder genügt für den Anfang ein Appell? Soll der Nutzer eventuell die Gelegenheit bekommen, zum Ausgleich einen Newsletter zu abonnieren? – Je härter die Maßnahmen, desto härter sind auch die zu erwartenden Reaktionen. Deshalb ist auch zu überlegen, wie verzichtbar einzelne Besucher sind. Ein reines Informationsangebot dürfte den Verlust einiger Leser leicht verschmerzen. Steht eine bislang gut besuchte Diskussionsplattform jedoch plötzlich ohne ihre wichtigsten Wort- und Meinungsführer da, kann das ihr Ende bedeuten.

Adblockblocker01.png Der Adblock Blocker verwehrt Werbemuffeln den Zugang zu den Inhalten. (Bild: Dirk Bongardt – Dotsquares Ltd.)

Die harte Tour: Keine Werbung, kein Inhalt

Wer Werbemuffeln überhaupt keinen Zugriff auf seine WordPress-Inhalte gewähren möchte, kann den Zugang am einfachsten mit dem Plugin Adblock Blocker sperren. Die Handhabung ist denkbar einfach: Der Nutzer aktiviert das Plugin, passt auf Wunsch die Grafik und die Nachricht an, die ein Werbemuffel zu sehen bekommt, und lässt das Plugin seine Arbeit tun. Besucht ein Nutzer mit aktiviertem Werbeblocker die Website, erscheint der eigentliche Inhalt abgedunkelt, und der Besucher erhält einen Hinweis auf seinen Werbeblocker. Außerdem protokolliert der Adblock Blocker, wie viele Nutzer mit Adblocker die Website aufgerufen haben und wie viele davon ihre Adblocker daraufhin wieder abgeschaltet haben.

Adblockblocker02.png Der Adblocking Detector füllt die von Werbeblockern geleerten Werbeflächen mit Ersatzinhalten. (Bild: Dirk Bongardt – John Morris)

Die sanfte Tour: Werbeflächen alternativ füllen

Einen ganz anderen Weg geht das WordPress-Plugin Ad Blocking Detector. Das Vorgehen besteht hier aus zwei Schritten:

Zunächst erstellt der Nutzer damit im Backend je einen Shortcode für jede Werbefläche auf der Website. Dabei legt der Seitenbetreiber fest, was Nutzer ohne Werbeblocker dort zu sehen bekommen (Werbung zum Beispiel) und welcher alternative Inhalt Nutzern mit aktivem Werbeblocker an derselben Stelle geboten wird. Das kann zum Beispiel der Hinweis auf den zur Website gehörenden Newsletter sein, ein Bild oder auch eine höfliche Bitte, den Werbeblocker für diese Website zu deaktivieren.

Im zweiten Schritt ersetzt der Nutzer an allen entsprechenden Stellen die Codeschnipsel, die für die Werbeeinblendungen verantwortlich sind, durch die im ersten Schritt erstellten Shortcodes.

Die flexible Lösung: Ein gelegentlicher Hinweis

Einige Seitenbetreiber entscheiden sich für eine Zwischenlösung: Sie appellieren mithilfe eines eingeblendeten Hinweises oder per Weiterleitung auf eine speziell geschaffene Seite von Zeit zu Zeit an die Fairness des Nutzers, verwehren Werbemuffeln ansonsten aber nicht den Zugang zu den Inhalten. Das Plugin Adblock Notify by b*web leistet dabei gute Dienste.

In den Einstellungen kann der WordPress-Administrator wählen, ob das Plugin einen Besucher auf eine speziell für diesen Zweck eingerichtete Seite weiterleiten oder ein Overlay mit einem entsprechenden Hinweis zeigen soll. Außerdem kann man Ersatzinhalte für blockierte Werbeflächen festlegen. Über ein Cookie lässt sich begrenzen, wie oft ein Nutzer einen entsprechenden Hinweis erhält – voreingestellt ist ein Hinweis alle 30 Tage. In der Standardeinstellung lässt sich der Hinweis vom Nutzer einfach wegklicken, der dann normalen Zugriff auf die Inhalte der WordPress-Website erhält.

Praktischer Tipp: Werbung auf WordPress
Betroffen von der Adblocker-Problematik sind zahllose Infoseiten, die über Bannerwerbung oder Automatismen wie Google Adsense zumindest ihre Kosten wieder einspielen wollen. Allerdings sind Werbenetzwerke keineswegs die einzige Möglichkeit, seine WordPress-Seiten zu Geld zu machen. Auf Seiten, die bei WordPress.com laufen, sind Werbenetzwerke ohnedies nicht erlaubt – wohl aber Sponsored Posts und Affiliate Links. Wer wirklich guten und sauberen Content hat, für den lautet der beste Tipp: Content Syndication – der Verkauf von guten Meldungen, Berichten und anderen Blog-Beiträgen an entsprechende Themenportale. Auch für diesen Zweck gibt es bei den WordPress-Plugins etliche taugliche Lösungen.

Nützliche Links