M-Commerce

Stand: 29. Juni 2010

Für den kleinen Einkauf zwischendurch

Von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack, STZ-Consulting Group

M-Commerce kann für die Vermarktung von Produkten, Dienstleistungen und Mehrwertdiensten ein geeignetes Payment-System bieten und damit die Nutzung von kostenpflichtigen Diensten steigern.

Auf einen Blick

Damit sich Online-Käufe auch mobil durchsetzen, ist allerdings ein sicheres und einfaches Bezahlsystem Voraussetzung.

Klassische Abrechnung

Ohne M-Commerce gibt es hierfür die Möglichkeit der Abrechnung über Servicerufnummern oder die Nutzung von Kreditkarten. Beide Verfahren sind insbesondere für kleinere Einkäufe relativ teuer; gleichzeitig entstehen bei der Weitergabe von Kreditkartendaten über das Internet (natürlich auch bei mobiler Nutzung) diverse Betrugsmöglichkeiten.

E-Book am Online-Kiosk
Eine ausführliche Darstellung zum Thema Servicerufnummern gibt Dr. Jürgen Kaack im Ratgeber „Servicerufnummern – vielseitig einsetzbar. Erfolgreiche Geschäftsmodelle von der Klassifizierung bis zur Abwicklung“, den Sie online im Zeitschriftenkiosk des MittelstandsWiki bekommen. Das regelmäßige PDF-Magazin können Sie kostenlos abonnieren.

Mobile Alternativen

Bei Nutzung der vorhandenen Vertragsbeziehung mit einem Telco-Anbieter bietet M-Commerce eine Alternative zur Abwicklung von mobilen Transaktionen. Die M-Commerce-Anwendungen lassen sich in vier Segmente unterteilen:

  • Mobile Banking ist das Pendant zum Home Banking.
  • Mobile Brokering erlaubt die mobile Durchführung von zeitkritischen Aktientransaktionen.
  • Mobile Cash ergänzt den Geldchip auf der EC-Card für die einfache Bezahlung kleiner Beträge, z.B. für den öffentlichen Nahverkehr, die Bezahlung am Kiosk etc.
  • Mobile Payment erlaubt auch größere Beträge mobil zu zahlen, z.B. für Reisetickets, Buchungen, Auktionskäufe, bargeldlose Einkäufe im Laden (z.B. in Verbindung mit RFID).

Fazit: Eine Lösung mit Zukunft

Ein Wachstum in diesem Bereich wird für fast alle Länder in vergleichbarer Höhe prognostiziert. Alleine für den deutschen Markt wird für 2007 ein Marktpotenzial von über 5 Mrd. Euro erwartet. Ein Anbieter von Produkten und Dienstleistungen muss sich sehr genau überlegen, ob er es sich leisten kann, auf diesen Vermarktungskanal zu verzichten.

Nützliche Links

Im MittelstandsWiki

In den Journalen

  • Lesezeichen:
  • Twitter
  • Facebook
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google
  • Buzz
  • Kledy
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo!
  • Yigg

Ihr Kommentar?

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Diskussionen und Kommentaren.