EMEA

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Die Wirtschaftsgeografie teilt durch drei

Von Peter Riedlberger

EMEA steht für „Europe, Middle East, Africa“, also „Europa, Nahost, Afrika“. Der Ausdruck bezieht sich auf eine Gliederung der Welt in drei bis fünf Teilbereiche, wie sie für weltweit agierende Unternehmen angemessen ist.

Weltkonzerne müssen ihre globalen Strukturen in gewisser Weise gliedern. Eine streng geografische Gliederung wäre aber kaum sinnvoll – Subsahara-Afrika hätte wohl zu wenig Umsatz, um als eigene Kategorie zu dienen. Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten lassen sich besser von der Niederlassung in Dublin als von der in Shanghai aus betreuen.

Auf einen Blick

Die Welt in Absatzmärkten

Aus derartigen Erwägungen kommt es zu einer Weltgliederung in die Teile EMEA, APAC (Asia Pacific) und The Americas. Dabei lassen sich The Americas aufspalten in NAFTA (die nordamerikanische Freihandelszone USA, Kanada, Mexiko) und LATAM (Latin America).

Es gibt auch Möglichkeiten, EMEA feiner zu gliedern:

  • Bei EEMEA steht das erste E für „Eastern“; hier gibt es also eine Zone für Osteuropa, Nahost und Afrika einerseits und Westeuropa andererseits.
  • Bei SEMEA steht das erste S für „Southern“; hier wird Südeuropa mit Nahost und Afrika zusammengefasst, während Westeuropa in der Gliederung eigenständig bleibt.

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