Microsite: Oracle Database 11g R2

Stand: 19. August 2010

Das Release 2 zieht die Schrauben an

Von Gerald Strömer im Auftrag von Oracle Deutschland

Datenbanken sind das Herzstück jeder Unternehmenssoftware. Von der Datenbankverwaltung hängt ab, ob Mitarbeiter sauber abgeglichene ERP-Prozesse im Blick und stets aktuelle CRM-Vorgänge zur Hand haben, ob der Unternehmensführung verlässliche Kennzahlen vorliegen und ob sämtliche Informationen auch sicher vor unbefugtem Zugriff sind.

So definiert die DB-Software Leistungsfähigkeit und Datensicherheit jeder Software, die darauf aufsetzt. Mit dem Release 2 (R2) der Database 11g bietet Marktführer Oracle eine Reihe neuer Funktionen, die kleinen und mittleren Unternehmen mehr Leistung, klare Kostenersparnis und bessere Ausfallsicherheit bringen.

Auf einen Blick

Mit Oracle Database 11g R2 können Mittelständler mehr Informationen mit höherer Servicequalität bereitstellen, IT-Budgets effizienter ausnutzen und das Risiko des Verlusts oder der Änderung von Daten im Rechenzentrum reduzieren.

Eine Whitepaper-Modellrechnung hat gezeigt, dass die Oracle-Lösung im Idealfall die Serverkosten auf ein Fünftel und den Storage-Bedarf auf ein Zehntel reduzieren kann, die Leistung dabei um das Zehnfache verbessert, während sie zugleich die Produktivität von Datenbankadministratoren (DBAs) und Entwicklern verdoppelt, Leerlaufredundanz im Rechenzentrum eliminiert und das gesamte Softwareportfolio vereinfacht.

Marktführer bei relationalen Datenbanken
Eine Gartner-Studie weist Oracle für den Bereich der relationalen Datenbanken (RDBMS) als Marktführer aus: Oracle ist mit einem Marktanteil von 48,9 % insgesamt die Nummer Eins aller Datenbankanbieter und hält damit einen größeren Marktanteil als die sechs nächstgrößten Anbieter zusammen. Im Linux-Bereich liegt der Marktanteil sogar bei 75,8 %.

Bessere Ausfallsicherheit

Oracle RAC One Node ist die kostengünstige Einknotenversion des Oracle Real Application Clusters. Die Idee dahinter: Mit dieser Funktion können auch Single-Instanz-Datenbanken in einem Cluster aufgenommen werden, was das Rollout von Datenbanken endlich standardisiert. Im Idealfall sollen möglichst alle Datenbanken dieselbe Infrastruktur verwenden und von einem großen Cluster bereitgestellt werden. Damit kommen nun auch Single-Instanz-Datenbanken in den Genuss von Clusterware-Funktionen: automatisches Umschalten im Falle eines Knotenausfalls, Online-Migration der Datenbank bei geplanten Wartungsarbeiten, Unterstützung von Online-Rolling-Upgrades von Datenbank und Grid-Infrastruktur, Verwendung regelbasierter Serverpools sowie ASM-Cluster-File-System und Snapshot-Funktionalität.

Aufsetzen und konfigurieren

Viel geändert hat sich auch beim Oracle Universal Installer (OUI), was zu wesentlichen Verbesserungen geführt hat. So wurde z.B. das Cluster Verification Utility integriert, das vor der Installation alle wichtigen Parameter überprüft. Gleichzeitig kann ein Fix-Skript erzeugt werden, mit dem der Database Administrator mögliche Probleme beheben kann. Zusätzlich kann ein bereits aufgesetztes SSH (Secure Shell) überprüft oder automatisch neu erzeugt werden. Neuerungen wie Out-of-Place-Upgrade, Grid-Plug-and-Play und Integration von Konfigurationswerkzeugen zur Cluster-Infrastruktur vereinfachen Installation und Konfiguration noch weiter.

Ununterbrochen verfügbar

Bisher konnten Operationen wie Tabellenänderungen, Indexneuaufbau oder Versionsverwaltung von Tabellen im Workspace online durchgeführt werden. Mit dem Online Application Upgrade können nun auch Applikationen wie PL/SQL-Programme online geändert werden; dabei bleiben sie dennoch ununterbrochen verfügbar.

Niedrigere Storage-Kosten

Eine neue Partitionierungs- und Kompressionsfunktion reduziert den Speicherbedarf, indem die Datenbank inaktive Tabellen komprimiert und den gesamten Platz von nicht nutzbaren Indizes oder Indexpartitionen freigibt. Das ist deshalb interessant, weil das in den meisten Fällen rund 95 % der Daten betrifft.

Zusätzlich kann mit mit Database 11g R2 das Erzeugen von Objekten wie nicht partitionierten Tabellen verzögert werden. Die entsprechenden Segmente werden so erst dann angelegt, wenn erstmals Daten eingefügt werden. Der Hintergrund: Häufig benötigen Applikationen beim Installieren Schemaobjekte, die anfänglich noch nicht verwendet werden und leer sind, aber dennoch Speicherplatz beim Erzeugen belegen. Oracle 11g Release 2 schafft hier Abhilfe.

Das neue Release 2 macht außerdem die ASM-Funktion (Automatic Storage Management) zum vollwertigen Volume-Manager für alle File-Systeme von NTFS bis ext3. Funktionalitäten wie Striping und Mirroring bleiben erhalten und werden automatisch unterhalb der File-Systeme verwendet.

Allein durch ASM werden herkömmliche File-Systeme allerdings nicht automatisch clusterfähig. Denn dafür braucht es neben dem Volume-Manager ASM immer noch ein entsprechendes File-System. Das wiederum ist ACFS (ASM Cluster File System), das in R2 für Linux und Windows zur Verfügung steht und für andere Betriebssysteme per Patch nachgeliefert werden wird. ACFS ermöglicht die Erstellung von File-System-Snapshots: Bis zu 64 zeitpunktgenaue Kopien können auf Copy-on-Write-Basis angefertigt werden.

Oracle kurz vorgestellt
Oracle_Deutschland.gif Oracle weiß gut, was „mittelständisch“ heißt. Knapp 75 % der Kunden kommen aus diesem Segment. Schließlich stellt man hier bereits seit 1977 diejenigen in den Mittelpunkt, die der Motor ihrer Märkte sind: Unternehmen aus dem Mittelstand.
Oracle ist ein Softwareanbieter, der Unternehmen erfolgreich dabei unterstützt, ihre Kommunikation zu verbessern und Prozesse intelligent zu integrieren. Als Spezialist für standardisierte Lösungen kann Oracle auf jahrzehntelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit starken Partnern bauen. Ausbaufähige Module oder ganze Architekturen optimieren die gesamten Abläufe, so dass auch kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können.

Für professionelles Grid Computing hat Oracle Technologien wie Real Application Clusters (RAC) entwickelt, die Unternehmen den infrastrukturellen Überbau liefern. Zu den Komponenten eines Oracle Grid zählen Oracle Database 11g, Oracle Fusion Middleware, Oracle Enterprise Manager und Oracle VM.

Oracle Database hält Informationen sicher parat, liefert die Reaktionszeiten, die Kunden heute fordern, und verringert kostspielige Ausfallzeiten. Real Application Clusters sorgt für hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei niedrigen Kosten. Die aktuelle Version Oracle Database 11g ist die erste speziell für Grid Computing konzipierte Datenbank.

Gegenüber seinen Vorgängern bietet 11g ungeahnte Performance für Windows, Linux und Unix-Server. Binärdaten werden nicht nur schnell geschrieben und gelesen, sondern durch ein neues Kompressionsverfahren gleichzeitig um die Hälfte bis auf ein Drittel der Größe reduziert. Und: Oracle Database 11g macht Unternehmen fit für weiteres Wachstum. Ohne eine einzelne Zeile Codeänderung lässt sich 11g vom Einzelserver zu Grid Computing migrieren. Oracle Database ist für große, kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen geeignet – schließlich sind Verfügbarkeit und Performance bei straffen Strukturen nicht weniger wichtig.

„Oracle ist doch nur für Großkonzerne geeignet.“ – Dieses gängige Vorurteil widerlegt Oracle jeden Tag: mit skalierbaren, modularen und daher bezahlbaren Lösungen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können kompakt anfangen und nach Bedarf erweitern.


ORACLE Deutschland GmbH, Hauptverwaltung, Riesstraße 25, D-80992 München

Und noch mehr Leistung

Parallelisierte Operationen (PO) ermöglichen eine bessere Ausnutzung vorhandener Hardware. Falls sie allerdings falsch eingestellt sind, können sie dem Gesamtsystem zu viele I/O- oder CPU-Ressourcen abverlangen und Applikationen verlangsamen, anstatt sie zu beschleunigen.

In Database 11g R2 können POs daher automatisiert und im Memory ablaufen. Dabei wird über einen Initialisierungsparameter automatisch gesteuert, ob ein Statement überhaupt parallel ausgeführt wird und welcher Parallelisierungsgrad dafür genutzt wird. Zusätzlich wird entschieden, ob es sofort ausgeführt wird oder ob es in eine Warteschlange kommt, bis die entsprechenden Systemressourcen zur Verfügung stehen. So werden parallelisierte Applikationen insgesamt effizienter und schneller abgearbeitet. Abgefragte Objekte können nun auch automatisch im Memory gehalten werden, um ungenutzten Speicher für die Ausführung zu verwenden.

Fazit: Schneller, günstiger, sicherer

Die neuen Funktionen des Releases 2 von Oracle Database 11g machen die Datenbanksoftware noch schneller, sparsamer, sicherer und leistungsfähiger. Für kleine und mittlere Unternehmen ist sie damit das perfekte relationale DB-System: mit niedrigen Startkosten, minimalem Verwaltungsaufwand, bei optimaler Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen.

Nützliche Links

Noch mehr Details und grundlegende Informationen finden Sie im Schwerpunkt Oracle Database 11g. Das Release 2 der Oracle Database 11g kann ab sofort für Linux (32 und 64 Bit) und Solaris SPARC (64 Bit) bei Oracle heruntergeladen werden. Das passende (englischsprachige) WhitepaperLowering your IT Costs with Oracle Database 11g Release 2“ gibt es ebenfalls bei Oracle.

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