Presseportale im Internet
Welche Webverteiler gute Dienste leisten
Von Ralph Novak
Gute Pressearbeit ist unersetzlich. Selbst Web 2.0 ist kein Ersatz. Wenn Ihr Unternehmen ein innovatives Produkt oder eine clevere Dienstleitung entwickelt hat, braucht es gute Multiplikatoren, um bekannt zu werden. Die bloßen Informationen auf der eigenen Website reichen nicht.
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Wer das Budget hat, der betraut mit der Pressearbeit am besten eine spezialisierte Agentur. Die bringt Ihre Informationen aussagekräftig und zielgerichtet genau an die richtigen Kontakte.
Zugkräftig anreißen
Als eine Alternative zu einem persönlichen Presseverteiler bieten sich die zahlreichen kostenpflichtigen und kostenfreien Presseportale an. Viele Journalisten nutzen in ihrer täglichen Arbeit diese Plattformen, um an Berichtenswertes zu kommen. Die meisten Anbieter sammeln die Pressemeldungen in einem Archiv und stellen sie zudem weiteren Diensten wie etwa Google News zur Verfügung. Einige betreiben einen Newsletterversand per E-Mail, andere halten Ihre Leserschaft per RSS auf dem Laufenden. Die komplette Meldung gibt es dann meist erst im Portal bzw. im Archiv.
| Tipp |
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| Da bei den meisten Newslettern und RSS-Feeds nach der Headline auch der erste Absatz erscheint, sollte der bereits möglichst vollständig vermitteln, worum es geht, also die fünf Ws beantworten: Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Vier oder fünf kurze Sätze reichen. Wichtig ist außerdem, dass Sie die Meldung in der richtigen Rubrik einordnen. |
Reichweite ist relativ
Die Zahlen, wie viele Journalisten über ein Presseportal (theoretisch) erreicht werden können, reichen von keiner Angabe bis zu 40.000. Allerdings sind solche Auskünfte mit Vorsicht zu genießen. Denn es wird nicht geprüft, ob jemand, der sich für den Newsletter anmeldet, auch wirklich Pressevertreter ist. Neben den angemeldeten Journalisten gibt es bei vielen Portalen noch weitere Newsletter-Empfänger. Bei diesen Abonnenten gehen die Zahlen von keiner Angabe bis hin zu 95.000. Da viele der Presseportale über ein breit gefächertes Spektrum an Themen verfügen, sollte man sich jedenfalls bei der Auswahl nicht durch die Angabe der Verteilergröße (Anzahl der Journalisten und Abonnenten) beirren lassen.
Texte einstellen
Bei den meisten Portalen müssen Sie sich registrieren, damit Sie anschließend per Web-Interface Ihre Pressemeldung absetzen können. Erfreulich: Selbst bei den Anbietern, die keine vorherige Registrierung verlangen, wandert eine anonyme oder in irgendeinem Namen abgegebene Meldung nicht automatisch ins System. Erst nach erfolgter Überprüfung wird die Nachricht frei gegeben. Neben dem Web-Interface gibt es bei einigen Anbietern auch die Möglichkeit, seine Nachrichten per E-Mail zu übermitteln.
Starke Unterschiede gibt es dann auch in der Größe des Archivs; manche Anbieter halten nur wenige tausend Einträge vor, der Spitzenwert liegt bei 900.000. Dass diese Zahl von einem Tochterunternehmen einer seit vielen Jahren etablierten Nachrichtenagentur stammt, ist nicht verwunderlich – schließlich wird das System nicht nur durch Firmen und Presseagenturen, sondern über die Muttergesellschaft mit Meldungen versorgt.
Was Pakete kosten
So unterschiedlich die Anbieter bei der Anzahl der Journalisten, Abonnenten und in der Archivgröße sind, so vielfältig zeigen sie sich auch bei den Kosten. Manche bieten ihre Dienstleistung umsonst an und finanzieren sich durch die Einblendung von Google-Anzeigen. Andere Anbieter langen dagegen richtig zu. Bei Pressetext kostet eine Einzelmeldung beispielsweise 375 Euro. Das Jahresabo (maximal 200 Meldungen) schlägt mit 21.500 Euro zu Buche. Beim ebenfalls kostenpflichtigen Anbieter Pressebox ist das Einstellen einer Meldung kostenlos. Allerdings ist sie dann nur für sechs Stunden im Volltext abrufbar. Danach werden nur noch die Headline und ein Teil des ersten Absatzes angezeigt. Für 99 Euro ist die Meldung unbegrenzt abrufbar. Das Jahresabo kostet 2999 Euro und erlaubt unbegrenzt viele Meldungen.
| Der Pressebox-Trick |
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| Veröffentlichen Sie auf jeden Fall Ihre Pressemeldungen auch auf der eigenen Firmenwebsite. Denn selbst wenn Sie nur die kostenlose Variante nutzen und Ihre Meldung nach sechs Stunden nicht mehr vollständig angezeigt wird: Ihre Firmenangaben sind weiterhin sichtbar. Das heißt, dass interessierte Journalisten dennoch auf Ihre Neuigkeiten aufmerksam werden und immer noch den Schritt der Recherche auf Ihre Firmenwebsite tun können. |
Die wichtigsten Adressen
| Aktualisierung |
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| Die nachfolgende Liste entstand im Herbst 2007 und ist mittlerweile deutlich veraltet. Eine umfassend erweiterte und aktualisierte Fassung durchläuft momentan die Schlussprüfung und wird im Frühsommer 2010 an dieser Stelle erscheinen. Der MittelstandsWiki-Newsletter gibt sofort Bescheid, wenn es soweit ist. Wer sich das aktuelle PDF-Magazin schicken lässt, kann die Liste als Erster begutachten. |
Wir haben uns die Presseportale genau angesehen, kostenlose ebenso wie kostenpflichtige. Hier die aus unserer Sicht seriös arbeitenden Vertreter in der Übersichtstabelle:
| Unsere Weiße Liste* der Presseportale für den Mittelstand | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, RSS-Feeds. Einstellen (ohne Registrierung) über Web-Interface; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Unter den kostenlosen Portalen hat dieses die besten Werte und die meisten Funktionen – ein Muss. Gegenlink für registrierte User Bedingung. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, RSS-Feeds. Einstellen (Registrierung erforderlich) über E-Mail; Meldungen mit Foto möglich (vom Server des Kunden). | |||||||||||||||||||
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| Der relativ simple Verteiler hat für den Bilderservice eine clevere Lösung gefunden. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, RSS-Feeds. Einstellen (ohne Registrierung) über Web-Interface; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Die Reichweite ist vermutlich nicht übermäßig groß, aber immerhin: Der Service ist kostenlos. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News, RSS-Feeds, Verteilung via Satellit. Einstellen (ohne Registrierung) über Web-Interface; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Angesichts der großen Verbreitung erstaunt es fast, dass dieses Portal kostenlos ist. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News, Verteilung via Satellit. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface; Meldungen mit Foto sind kostenpflichtig (8 Euro). | |||||||||||||||||||
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| Die Verteilungswerte sind ordentlich, aber dass für Fotos noch einmal Geld verlangt wird, ist schade. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, RSS-Feeds. Einstellen (ohne Registrierung) über Web-Interface und E-Mail; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Insgesamt ein gutes Programm und außerdem kostenlos. Also: mitnehmen. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News, RSS-Feeds, Verteilung via Satellit. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface und E-Mail; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Die Kooperationsverlinkung ist stark, und der Pressebox-Trick (siehe oben) funktioniert auch noch nach Ablauf der sechs kostenlosen Stunden. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, RSS-Feeds. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface und E-Mail; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Das Portal macht einen guten Eindruck, aber dafür, dass es relativ wenige Journalisten erreicht, sind 10 Euro doch recht teuer. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, Yahoo News, RSS-Feeds, Verteilung via Satellit. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface; Meldungen mit Foto möglich (515 €/Bild). | |||||||||||||||||||
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| Die dpa-Tochter hat das größte Archiv und ist ein bewährter Journalistenzugang. Die Preise sind allerdings saftig (vor allem mit Bild). Geeignet ist das für größere Firmen mit wichtigen Meldungen. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News, RSS-Feeds, Verteilung via Satellit. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface und E-Mail; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Für Unternehmen mit kleinem Budget, aber wenigen wichtigen Meldungen ist dieser kostenpflichtige Dienstleister durchaus lohnenswert. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News, RSS-Feeds, Verteilung via Satellit. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface und E-Mail; Meldungen mit Foto möglich. | |||||||||||||||||||
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| Das kräftige Kooperationsprogramm sorgt für ziemlich gute Verlinkung und Verbreitung. | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Google News, RSS-Feeds. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface. | |||||||||||||||||||
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| Dieser österreichische Anbieter gibt zwar kaum etwas von sich preis, schafft es mit seinen Meldungen aber regelmäßig in die Google News. Daher unbedingt Pflicht! | |||||||||||||||||||
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| E-Mail, Presseticker, Google News, MSN News, Web.de News, Yahoo News. Einstellen (Registrierung erforderlich) über Web-Interface; keine Fotos. | |||||||||||||||||||
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| Die Reichweite ist offenbar ziemlich gut und 10.500 gemeldete Journalisten sind ein prima Wert. Größter Nachteil: Bilder sind nicht gestattet. | |||||||||||||||||||
* alphabetisch sortiert ¹ (registriert) ² (Archiv) ³ (Monat)
Die Suche im Internet spuckt natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Seiten aus, die sich als Pressehelfer anbieten. Dabei entsteht allerdings insgesamt der Eindruck, als sei das Web gänzlich verwaist und hinter automatisierten Portalen keine Menschenseele zu Hause.
| Was Google sonst noch findet |
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Offenbar kann man von Kommunikationsprofis nicht erwarten, dass sie Auskünfte geben. Hier die Liste im Einzelnen:
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Eigene Kontakte bündeln
Wer sich zutraut, die Pressemeldungen selbst zu verfassen, kann sich auch seinen eigenen Presseverteiler aufbauen, indem er die für seine Zielgruppe relevanten Medien direkt anspricht. Für kleinere Unternehmen, bei denen auch sonst viel über persönliche Kontakte läuft, ist dies oft ein gangbarer Weg. Allerdings: Die Meldung einfach an die E-Mail-Adresse der Redaktion zu schicken, ist meist nicht von Erfolg gekrönt. Besser ist es, in der Redaktion anzurufen und nach dem zuständigen Ansprechpartner für den Neuheitenbereich zu fragen. Wenn möglich, bitten Sie auch gleich um ein kurzes Gespräch. So können Sie vorab schon klären, ob Ihre Nachrichten ins Redaktionskonzept passen.
Partnerlinks steigern die Trefferquote
Dass die Presse Ihre Meldung aufgreift, ist bei Portalen mit guten Eckdaten natürlich wahrscheinlicher. Garantierte Berichterstattung gibt es aber nicht. Und: Falls Ihre Meldung den Weg in den Druck findet, lässt sich in den seltensten Fällen nachvollziehen, woher die Information stammt. In jedem Fall haben die Presseportale einen Vorteil: Neben eigenem Archiv und eigener Verbreitung setzen die meisten Portale nämlich auf Partnerschaften mit anderen Websites, um die Inhalte breiter zu streuen. Und je mehr Seiten auf die eigene Website verlinken, desto besser das Ergebnis bei den Suchmaschinen. Deshalb dürfte der wichtigste messbare Erfolg der Verbreitung von Pressemeldungen über Presseportale die Verbesserung im Ergebnis bei Suchmaschinen sein. Es lohnt sich also, seine Neuigkeiten über möglichst viele Presseportale unters Volk bzw. ins Web zu bringen – das steigert auf jeden Fall den Bekanntheitsgrad.
Fazit: Es zählt, was ankommt
Wer die Pressearbeit selbst in die Hand nimmt, sollte bei der Verbreitung von Neuigkeiten unbedingt auf die Hilfe der Webverteiler setzen. Egal wie klein oder groß die Kriegskasse ist, die Eintragung in die kostenlosen Portale ist Pflicht. Mit relativ geringem Aufwand erreichen Sie eine breite Streuung und Verlinkung. Wer ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, bedient sich zudem gezielt der kostenpflichtigen Anbieter; die Verteiler sind in der Regel umfangreich und qualifizierter. Bei sehr wichtigen Meldungen sind auch Unternehmen mit kleinerem Budget gut beraten, wenn sie sich die Profiportale leisten. Sie müssen ja nicht gleich ein Jahresabo abschließen.
Nützliche Links
Das Pressezentrum im MittelstandsWiki nimmt nach sorgfältiger Prüfung Meldungen auf, die über konkrete Produkte und Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen informieren.
Im MittelstandsWiki
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12.09.2009, 04:02 Uhr
Hallo, also wir tragen unsere Pressemitteilungen schon seit 1,5 Jahren bei http://www.news-eintrag.de ein und sind hochzufrieden. Die Beiträge werden super in Suchmaschinen gefunden und die Betreiber schalten sehr zügig frei. Was mir auch gut gefällt ist, dass nicht jeder Eintrag veröffentlich wird, sondern die Beiträge an gewisse qualitative Richtlinien geknüpft sind. Auch wenn man mal etwas falsch macht, oder Hilfe braucht, ist ist sofort ein ANsprechpartner da. Verstehe gar nicht, warum Sie diesen Dienst hier nicht erwähnen. Ansonsten finde ich diese Seite Top-informativ.
01.10.2009, 13:35 Uhr
Hallo, nach welchen Kriterien ist denn diese Auswahl geordnet? Wäre nicht ein Ranking hilfreich?
01.10.2009, 17:20 Uhr
@ Nikodemus: Ein Ranking, ob hilfreich oder nicht, war schlicht nicht gewollt. Zurzeit recherchieren wir für eine Aktualisierung der Seite – und wollen immer noch kein Ranking. Die Frage heißt übersetzt: „Was wäre also das beste Pressefach für meine speziellen Bedürfnisse?“ Die Antwort lautet: „Ich kenne die speziellen Bedürfnisse nicht.“ Es hat eben jeder ein anderes Budget, verlangt andere Leistungen und verhängt andere K.o-Kriterien. Das Sortierkriterium der Weißen Liste ist daher ein rein alphabetisches. – FE
15.01.2010, 17:49 Uhr
Danke für die Liste und die ausführliche Beschreibung. Aber hier fehlen zwei Top PR-Portale:
www.Online-Artikel.de, mit PageRank 8 und 1.1 Mill. PI (quelle: www.online-artikel.de/media-daten.php) ist es das PR-stärkste Online-PR-Portal (weltweit) was ich kenne. Habt Ihr es übersehen oder warum fehlt es in eure Liste?
Und zum anderen:
www.PR-Inside.de: Auch ein sehr gute PR-Portal, was ich weiterempfehlen kann. Hier konnte ich leider keine Mediadaten finden. Aber Ihr könntet die Daten per E-Mail anfragen.
18.01.2010, 21:55 Uhr
Hallo Ralph,
danke für die Liste! Es kommt uns sehr gelegen.
Dennoch bin ich auch der gleichen Meinung wie Lektorat! Eine Liste nach Ranking-Kriterien (Pagerank, Reichweite etc.) wäre sehr wünschenswert gewesen, da wir unsere Pressemitteilungen höchstens bei fünf PR-Portalen veröffentlichen und so uns die Zeit für die anderen Portale, die "wenig relevant" sind ersparen könnten.
Hinweis: Ein sehr bekanntes PR-Portal (meiner Meinung nach) haben Sie aber in Ihrer Liste nicht aufgeführt -> www.Online-Artikel.de). Also das Portal gehört definitiv an die Spitze.
19.01.2010, 13:57 Uhr
@ Julia und Jessica: Besten Dank für die Hinweise! Online-Presseportale sind leider ein bewegter Markt. Der Originalbeitrag war noch kein halbes Jahr alt, da hatten wir schon drei Mal nachgebessert und uns schließlich zur kompletten Neufassung entschlossen. Wie die aussehen soll, weiß ich allerdings immer weniger; das Material mutiert bereits im Reagenzglas. Vorerst wird der Beitrag wohl noch eine kleine Zeit so im Web stehen, auch wenn sogar das Moos, das er ansetzt, nicht mehr ganz frisch ist. Danach wird es aber sicher die allumfassende, absolut makellose, vollkommen fehlerfreie, ewige und alle selig machende Superliste geben, da bin ich recht zuversichtlich. – Unterdessen mit Gruß aus dem Lektorat, F.E.
09.02.2010, 11:34 Uhr
Hallo,
danke für den tollen Artikel und die Auflistung der Portale.
Wir selbst stellen natürlich erstmal bei www.openpr.de ein, weil dieses Portal einfach sehr bekannt ist. Zudem nutzen wir www.yourpr.de, weil hier der Einstellvorgang durch abgespeicherte Kundendaten sehr schnell ist und für uns nützliche Zusatzleistungen geboten werden. Für unsere IT-Meldungen nutzen wir hauptsächlich das Presseportal www.webreaders.de, da hier das Themengebiet speziell bei Informationstechnologie und Elektronik liegt. Gute Erfahrungen haben wir zudem mit www.offenes-presseportal.de gemacht.
Zudem werden bei all diesen Portalen die Meldungen redaktionell geprüft und so enthalten diese nur echte Pressemeldungen und keine Werbetexte.
Gruß
Tom
09.02.2010, 18:12 Uhr
Wird schwer werden mit der Superliste, da ständig neue hinzukommen. ;) Aber wenn ihr schon dabei seid, wäre es Spitze, wenn Ihr meines mit aufnehmt(reizkraft.com).
04.03.2010, 15:05 Uhr
Wir haben gerade erst vor 2 Wochen unser kostenloses Presseportal presse-artikel.org gestartet und freuen uns über jede, neue und qualifizierte Pressemeldung. Eine Anmeldung ist übrigens nicht erforderlich.
15.03.2010, 15:56 Uhr
Eine wirklich aussag kräftige Presse Liste... Es wäre schön wenn Sie auch den kostenlosen Pressedienst von http://www.pressefuchs.com hier listen würden.
04.04.2010, 09:15 Uhr
Ein weiteres, neues Portal für kostenlose Pressemeldungen: http://public20.de/ Wir freuen uns über neue Nutzer und qualifizierte Beiträge
11.04.2010, 18:25 Uhr
Schöne Liste! Da für Presseartikel die Stärke der Presseseite interessant wäre, würde eine Pagerank-Angabe der Pressedienste sehr hifreich sein.
Meine persönlichen Favoriten sind OpenPR und Online Artikel.
21.04.2010, 19:19 Uhr
Ein sehr schöner Test bzw. Liste. Eine Angabe von Pagerank halte ich jedoch für absolut nicht notwendig, PR sagt absolut nichts aus, garnichts.
Jedenfalls würde ich mich auch freuen wenn das neue Presseportal TRENDKRAFT - http://www.trendkraft.de hier aufgelistet wird. Noch schöner wäre natürlich ein Test.
21.05.2010, 20:51 Uhr
Eine umfangreiche Liste mit kostenlosen Pressediensten findet man unter der Internetadresse
http://medien-news.blog.de/2006/02/20/kostenlose_pressedienste_von_a_bis_z~576654/
31.05.2010, 10:05 Uhr
Eine umfassende Liste der wichtigsten kostenpflichtigen und kostenlosen Presseportale bietet der Presseportal-Report 2010. Der Report erläutert die Bedeutung der Online-Presseportale für die Pressearbeit und vergleicht die aktuellen Daten zur Reichweite, zum Leistungsangebot und zur Kostenstruktur der einzelnen Portale in einer tabellarischen Übersicht. Der Report steht unter dem folgenden Link als kostenloser PDF-Download zur Verfügung:
http://www.pr-gateway.de/white-papers/presseportal-report
28.06.2010, 11:37 Uhr
Pressepotale sind für die Verbreitung von Nachrichten brauchbar, ob kostenlos oder gebührenpflichtig. Der Verfasser der Beiträge muss sich aber vorher genau überlegen wen er als Empfänger erreichen will. Der Journalist wird mit Nachrichten täglich zugemüllt. Da fällt es oft sehr schwer unter den zahlreichen Mitteilungen, Nachrichten und Meinungen noch das Richtige auszusuchen. Viele, auch interessante, Informationen werden gar nicht gelesen. Unsere Agentur ist nur im medizinischen Sektor tätig. Wir haben mit unserem Pressedienst nur eine Zielgruppe im Fokus: Medizinjournalisten der medizinischen Fachpresse und der Publikumspresse. Damit ist es aber nicht getan. Ständige persönliche Kontakte zu den Medienvertretern sind unerläßlich und sorgen für eine fundierte Berichterstattung.
03.07.2010, 20:41 Uhr
Hallo, für diesen Artikel wurde es echt Zeit. Viele PR Agenturen und PR Verteiler bringen nach unserer Erfahrung echt nix. Dafür kosten diese teilweise eine halbes Vermögen.
Viele Grüße Maria
29.07.2010, 17:16 Uhr
Als ehemaliger Redakteur/Chefredakteur in der technischen Fachpresse und nunmehr 17 Jahren Tätigkeit als PR-Consultant habe ich ein sehr distanziertes Verhältnis zu Presseportalen. Grund: Presseinformationen sind in meinen Augen eine Bringschuld der Firmen, die ein neues Produkt oder Dienstleistung auf den Markt bringen. Ich kann von keinem Redakteur erwarten, dass er Stunden damit zubringt, die mittlerweile überbordende Anzahl von Presseportalen durchzupflügen. Dazu ist einfach die Zeit nicht da. Agenturen, PR-Berater oder Marketing-Mananager, die ausschließlich auf Portale setzen, zeichnen sich m. E. durch eine profunde Unkenntnis der Branchen-Usancen aus. Schmeißt die raus, sie sind ihr Geld nicht wert. Jede veröffentliche PI ist die preiswerteste Form der Werbung, die sich ein Unternehmen vorstellen kann. Dafür darf man sich auch nicht zu fein sein, einige Zeit in den Aufbau eines sinnvollen Presseverteilers zu investieren und die Redakteure direkt anzusprechen. Nach meiner Erfahrung decken - je nach Branche . 20 bis max. 50 Fachzeitschriften den Bedarf eines Unternehmens ab. Wozu also ein Heidengeld investieren, um 99 Prozent Streuverluste zu erzeugen? Mit den kostenpflichtigen Presseportalen versuchen die Betreiber, eine zusätzliche Ebene zwischen Erzeuger der Information und dem Konsumenten (sprich: Journalisten) einzuziehen, um damit Geld abzugreifen. Fazit: Kostenlose Portale sind als Add-on ok, kostenpflichtige braucht - außer deren Betreiber - kein Mensch. Sorry, dass mein Post so lang geworden ist, könnte aber noch weiter schimpfen, auch über PR-Agenturen, die ihren Kunden unsinnig aufgeblähte und von keiner Branchenkenntnis getrübte Presseverteiler aufs Auge drücken, um einfach nur Eindruck zu schinden.