Großhandel

Umsatz im 1. Quartal um 4,9 Prozent gestiegen

Bundesstatistik

Bundesstatistik

Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im ersten Quartal 2011 nominal 14,0 % und real 4,9 % mehr um als im ersten Quartal 2010. Im letzten Monat des ersten Quartals (März 2011), wurde im Großhandel nominal 9,3% und real 0,6 % mehr abgesetzt als im ent­sprechenden Vorjahresmonat. Bei den genannten Werten handelt es sich noch um vorläufige Ergebnisse einer Hochrechnung des Statis­tischen Bundesamts. +++

Bioenergie

Heimische Biomasse birgt enormes Energiepotenzial

Biomassenpotenzial

Biomassenpotenzial

Rund 23 % der in Deutschland im Jahr 2050 benötigten Primärenergie könnte aus heimischer Biomasse erzeugt werden. Das errechneten jüngst Experten der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) auf der Basis der Ener­gie­szenarien der Bundesregierung und der Potenzialzahlen des Bundesumweltministeriums. Bevor die Energie aus heimischer Biomasse einen so hohen Anteil abdecken kann, muss der Energiebedarf jedoch noch deutlich zu­rück­gehen. +++

Deutscher Bundestag

Steuervergünstigungen für stromintensive Betriebe

Die deutsche Wirtschaft darf unter den Klimaschutzzielen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht einbüßen, denn ihre Stärke ist eine Voraussetzung für die Erreichung der Ziele, so die Bundesregierung. Deshalb wurden für stromintensive Betriebe zahlreiche Steuererleichte­run­gen eingeführt. Diese gehen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen jedoch zu weit. Sie stellte deshalb an die Bundesregierung eine Kleine Anfrage zum Umfang der Vergünsti­gungen und zu den steuerpolitischen Auswirkungen – und erhielt heute eine Antwort. +++

Außenhandel im März

Importe 11,3 Prozent teurer als im Vorjahr

Bundesstatistik

Bundesstatistik

Der Index der Einfuhrpreise lag im März 2011 um 11,3 % über dem Vor­jahresstand. Im Februar lag die Jahresveränderungsrate bei 11,9 %. Zwischen Februar und März stieg der Einfuhrpreisindex um 1,1 %. Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im März im Vergleich zum Vor­jahresmonat um 4,9 %. Im Februar lag dieser Vergleichswert bei 5,4 %. Bezogen auf den Vormonat Februar 2011, stieg der Ausfuhrpreisindex im März 2011 um 0,3 %. +++

Importpreise im März

Energieimporte um 36,4 Prozent teurer als im Vorjahr

Bundesstatistik

Bundesstatistik

Die Preise importierter Energieträger lagen im März 2011 im Durch­schnitt um 36,4 % höher als im März 2010. Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen die Preise für Energieträger um 6,7 %. Rohöl wies mit einer Verteuerung um 42,4 % die höchste Vorjahresveränderungsrate auf. Gegenüber dem Februar stieg der Importpreis für Rohöl um 9,3 %. +++

Unternehmenskredite

Kredithürde wieder gesunken

Kredithürde nach Größenklassen

Kredithürde nach Größenklassen

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutsch­lands hat nach einer kurzen Verschnaufpause im April er­neut nachgegeben, meldet das Münch­ner ifo Institut. Der Anteil der Unternehmen, die Probleme haben, einen Kredit zu erhalten, ist um 1,1 Prozentpunkte auf 22,6 % gesun­ken, den seit Beginn der Erhebung im Jahr 2003 niedrigs­ten Wert. Mittlere und große Betriebe bekommen derzeit un­gefähr gleich leicht an Unternehmenskredite. Kleinste und kleine Unternehmen haben es damit etwas schwerer. +++

Arbeitsmarkt im April

3-Millionen-Grenze nur knapp verfehlt

Arbeitlosenquoten

Arbeitlosenquoten

Für den magischen Sprung unter die 3-Millionen-Grenze hat es zwar noch nicht ganz gereicht, aber der neuerliche Rückgang der Arbeits­losenzahl um 132.000 gegenüber dem März auf aktuell 3.078.000 Arbeitslose ist auch so schon sehr beachtlich. Selbst saisonberei­nigt bleibt für den April ein Minus von 37.000 Arbeitslosen. Gegenü­ber dem April des letzten Jahres beträgt der Rückgang 321.000; die Arbeitslosenquote sinkt damit um 0,3 Prozentpunkte auf 7,3 %. Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA), hatte deshalb heute allen Grund, sich bei der Bekanntgabe der aktu­el­len Zahlen in Nürnberg zu freuen – zumal vor allem die sozialver­si­cherungspflichtige Beschäftigung zunahm. +++

Erneuerbare Energien

Auch Sonne, Wind und Wellen haben ihre Grenzen

Download (englisch)

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Die Menschheit braucht immer mehr Energie. Doch woher nehmen? Während die klimaschonende Atomenergie auf Dauer zu riskant ist, schädigen fossile Brennstoffe durch ihre Emissionen das Klima. Neben nachwachsenden Brennstoffen gelten ein­zig Sonnen-, Wind- und Wellenenergie zugleich als risikoarm, unbegrenzt verfügbar und klimaun­schäd­lich. Aber stimmt das uneingeschränkt? Nein, sa­gen Jenaer Wissenschaftler. Besonders bemerkenswert ist ihr For­schungs­ansatz, mit Hilfe der Geset­ze der sogenannten Thermody­na­mik – einem Teilgebiet der klas­si­schen Physik – erstmals eine quantitative Aussage über die Grenzen erneuerbarer Energien und deren Auswirkungen auf das Klima zu wagen. +++

CO2-Emissionen

Der große Selbstbetrug der reichen Länder

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Die reichen Industriestaaten brüsten sich gerne mit ihrer CO2-Diszi­plin, allen voran Deutschland. In Wirklichkeit ist ein großer Teil da­von schlichter Selbst­betrug, denn die wohlhabenden Länder verla­gern über den Import – angefangen von Agrarprodukten für das täg­liche Leben bis hin zu Luxusgütern – einen immer größeren Teil ihres CO2-Fußabdrucks in die ärmeren Länder. Besonders fatal: Dort verursachen sie durch ihren Konsum sogar mehr CO2, als sie in ihren eigenen Grenzen einsparen. Das fand jetzt ein internatio­na­les Wissenschaftlerteam in der ersten umfassenden Studie zu diesem Thema heraus. +++

Bank Lending Survey

In Deutschland merklich gelockerte Kreditstandards

Wie die aktuelle Umfrage der Deutschen Bundesbank zum Kreditgeschäft deutscher Ban­ken zeigt, haben sich die Kreditangebotsbedingungen im ersten Quartal 2011 spürbar ent­spannt. Nach Aussagen der Befragungsteilnehmer wurden die Kreditstandards sowohl im Firmen­kun­den­geschäft als auch im Geschäft mit privaten Haushalten merklich gelockert und die Margen bei durchschnittlicher Bonitäten der Antragsteller zum Teil deutlich reduziert. +++

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